Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  12. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  13. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  14. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  15. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

1997: Ein katholischer Priester wurde zur sterbenden Prinzessin Diana gerufen

30. August 2021 in Chronik, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Operationssaal betete am 31. August 1997 der katholische Priester Yves-Marie Clochard-Bossuet für die verunfallte britische Prinzessin.


Paris (kath.net/pl) Die britische Prinzessin Diana brauche im Krankenhaus dringend einen Seelsorger? Das konnte der katholische Priester Yves-Marie Clochard-Bossuet kaum glauben, als ihn am 31. August 1997 nachts um zwei Uhr das Telefon aus dem Schlaf klingelte. Pfr. Clochard-Bossuet hatte Dienst als Krankenhausseelsorger des Spitals Pitié-Salpêtrière in Paris. Er wurde am Telefon von Krankenhausangestellten gefragt, ob er den Kontakt zu einem anglikanischen Seelsorger vermitteln könne, (Lady Diana war Angehörige der Church of England), was der Priester allerdings nicht konnte. Kurz darauf klingelte das Telefon erneut und Pfr. Clochard-Bossuet wurde gefragt, ob er dann möglichst selbst kommen könne. Der Pfarrer fragte nach, warum, und erhielt als Antwort: „Das kann ich Ihnen nicht sagen.“ Der Priester entgegnete: „Seltsam, dass Sie mir den Grund nicht sagen können. Da es zwei Uhr in der Nacht ist, gehe ich davon aus, dass Sie wohl Witze machen.“ Daraufhin erklärte der Krankenhausangestellte: man wolle die Anwesenheit des Krankenhausseelsorgers, weil Prinzessin Diana einen schweren Autounfall erlitten habe. Der Priester legte auf, denn er war nun endgültig überzeugt, dass es sich nur um einen geschmacklosen Scherz handle. Erneut klingelte sein Telefon, der Krankenhausangestellte bekräftigte, dass er die Wahrheit sage und dass auch der britische Botschafter die Ankunft des Krankenhausseelsorgers dringend erwarte. Daraufhin machte sich Pfr. Clochard-Bossuet auf den Weg zum Spital. Das schilderte das Nachrichtenportal „Aleteia“ anhand von Berichten der britischen „Daily Mail“. Lady Diana war die geschiedene Ehefrau des britischen Thronfolgers, Prinz Charles, und die Mutter des Kronprinzen, Prince William.


Um 3:30 Uhr wurde der Priester in den Operationssaal gebracht. Der britische Botschafter begrüßte ihn und bat ihn, geduldig zu beten und zu warten. Gegen vier Uhr morgens wurde die Prinzessin offiziell für tot erklärt. Um 4.20 Uhr, brachte ihn eine Krankenschwester in eine andere Etage, wo sich wieder der britische Botschafter aufhielt, nun in Begleitung des französischen Innenministers Jean-Pierre Chevenement. Nach ein paar Minuten, Fr. Yves wurde in den Raum geführt, in dem der leblose Leib von Lady Di lag. Er wurde gebeten, im Gebet an ihrer Seite zu bleiben, bis ein anglikanischer Pastor eintraf. Es war nun 4.41 Uhr morgens. Der katholische Priester würde dort die nächsten zehn Stunden bleiben und betend wachen.

Später schilderte Pfr. Clochard-Bossuet der „Daily Mail“, dass seine Meinung über die Prinzessin angesichts der vielen Skandale des britischen Königshauses, insbesondere in Bezug auf die eheliche Treue, bisher nicht die beste gewesen sei. Doch vor ihrem leblosen Leib sei diese Feindseligkeit dann verflogen. Der Priester sagt, er habe an die kleinen Kinder der Prinzessin gedacht, die bisher nicht einmal wussten, was passiert war. Und er habe weitergebetet und ihre Seele der Barmherzigkeit des ewigen Vaters anvertraut.

Foto: Prinzessin Diana 1995 © Wikipedia/Nick Parfjonov/gemeinfrei

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  3. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  4. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  8. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  11. Überraschende Wendung im Mordfall Ann Widdecombe: Jetzt doch offizieller Terrorverdacht!
  12. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  13. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz