Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  8. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  11. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin

Papst will Filmarchiv gründen und outet sich als Cineast

25. Juli 2021 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Von Regisseur Fellini begeisterter Ponfex in Interviewbuch: Audiovisuelles Erbe von hohem religiösem, künstlerischem und menschlichem Rang sollte gesichert werden


Rom (kath.net/KAP) Papst Franziskus möchte im Vatikan ein eigenes Filmarchiv einrichten lassen. Ihm schwebe eine Art Mediathek für audiovisuelles Erbe "von hohem religiösen, künstlerischem und menschlichen Rang" vor, sagt er in einem neuen Interviewbuch, aus dem die Zeitung "Il Messaggero" (Sonntag) Vorabauszüge veröffentlichte. Dieses Filmarchiv könne neben Apostolischer Bibliothek und Archiv errichtet werden.

Die Filmbegeisterung verdankt das Kirchenoberhaupt seinen Eltern. Sie hätten ihn und seine Geschwister oft mit ins Kino genommen, so Franziskus. "Wohl zehn, zwölf Jahre lang habe ich jeden Film mit Anna Magnani und Aldo Fabrizi gesehen, von denen mir 'Rom, offene Stadt' von Roberto Rosselini besonders gut gefallen hat." Der italienische Neorealismus habe ihm und seinen Altersgenossen besonders intensiv "die große Tragödie des Weltkriegs" vermittelt, so der Papst.


Diese Filme, so Franziskus weiter, "haben uns die Augen für einen neuen Blick auf die Wirklichkeit geöffnet". Angesichts der derzeitigen Weltlage, vor allem mit der Pandemie, sei dies euch heute dringend nötig. Besonders gut gelingt dies nach Aussage des Papstes, wenn ein Film den Blickwinkel von Kindern einnimmt, etwa in "Die Kinder beobachten uns" von Vittorio De Sica aus dem Jahr 1944.

Ganz besonders faszinieren den Papst auch die Film von Federico Fellini. Er habe es geschafft, den Blick auf Menschen am Rande, die Zurückgelassenen zu richten, so Franziskus. Fellinis Werk "La Strada - Das Lied der Straße" von 1954 sei sein Lieblingsfilm, auch weil es darin etliche implizite Hinweise auf Franz von Assisi gebe.

Das Interview ist Teil eines neuen Buches des italienischen Theologen und Filmexperten Dario Vigano: "Lo sguardo: Porta del cuore" (Der Blick: Tür des Herzens). Es erscheint dieser Tage in Italien.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  2. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  3. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  4. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  5. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  6. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  7. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  8. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  9. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  10. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  13. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  14. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  15. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz