Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  8. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  9. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  10. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Irland: Messerangriff auf Messbesucherin
  13. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  14. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  15. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht

Gläubiger Baggerfahrer rettet Talsperre unter hoher Lebensgefahr

20. Juli 2021 in Spirituelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hubert Schilles sagt der „Frankfurter Allgemeinen“: „Wissen Sie, ich bin ein gläubiger Mensch. Ich habe mich zwei Mal gesegnet als ich runter gefahren bin. ,Du Herr, musst wissen, was passiert`, habe ich gesagt. Und ich hatte keine Sekunde Angst.“


Euskirchen (kath.net) Die Steinbach-Talsperre in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) hat in der Hochwasserkatastrophe gehalten, nicht zuletzt deshalb, weil Hubert Schilles mit seinem Bagger unter Lebensgefahr den Abfluss freigehalten hat – direkt an der Außenseite des gefährdeten Dammes, 18 Meter unter dem Wasserspiegel. Im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erzählt er, dass er als Geschäftsführer eines regionalen Tiefbauunternehmens das Risiko keinem anderen zumuten wollte und deshalb selbst mit dem Bagger die Aufgabe übernommen hatte. Ihm selbst sei bewusst gewesen, „was ich mache“, doch wolle er dafür „hier nicht auf einen Eimer gehoben werden, jeder andere hätte das auch gemacht“. Wäre der Damm gebrochen, hätte es gegen die Gewalt der Wassermassen über ihm „keine Überlebenschance mehr gegeben“. Durch diesen Abfluss konnten dann 6.000 Liter pro Sekunde abfließen und der Damm erfolgreich entlastet werden.


UPDATE:

Gegenüber dem WDR schilderte Hubert Schilles: "Ich habe mich der Sache gestellt, habe meinen Rosenkranz gepackt und mich gesegnet." Zu "mich gesegnet" deutete er mit seiner rechten Hand an, dass er das Kreuzzeichen über sich gemacht hatte.

Foto: Symbolbild (c) kath.net/Petra Lorleberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 grumpycath. 22. Juli 2021 
 

@Filia

Merkwürdigerweise fand ich gestern zwar jede Menge Pressetexte bzw. Interviews über bzw. mit Hubert Schilles, in denen er davon spricht, dass er sich zweimal gesegnet habe und den Herrn vertrauensvoll um Beistand angerufen habe, sogar auf evangelisch.de wird das berichtet.
Aber das Interview mit Herrn Schilles, das ich abends am 20.7. im Fernsehen (aktueller Extra-Bericht im ZDF?) gesehen habe und in dem ER zusätzlich von seinem ROSENKRANZ berichtete, fehlt gänzlich - sowie jeder Hinweis darauf.

Zufall oder Absicht???


2
 
 Filia 21. Juli 2021 
 

@ @chris2

Können Sie den link einstellen, unter dem das Interview mit Hubert Schilles zu finden ist! Danke!


1
 
 [email protected] 20. Juli 2021 
 

Gott schütze und segne Sie für Ihre wunderbare Tat

Ich danke Gott dafür, dass Sie so mutig und auch bescheiden sind. Gott segne sie dafür und schütze Sie.
Er vergelte ihnen Ihr Gutes Werk


6
 
 grumpycath. 20. Juli 2021 
 

Herrn Hubert Schilles gebührt die höchste Auszeichnung,

die die Bundesrepublik Deutschland für solche Fälle zu vergeben hat.

Mehr als irgendwelchen Showgrößen, Sportlern, Politikern oder auch hohen Kleriker, die alle meist ihre entsprechenden Auszeichnungen qua Amt verliehen bekommen.


15
 
 grumpycath. 20. Juli 2021 
 

Mein höchster Respekt

diesem in mehrfacher Hinsicht mutige Mann!

Zum einen hat er unter persönlicher Lebensgefahr mit seinem Bagger am Staudamm gearbeitet und damit vielen Menschen zumindest ihr Hab und Gut und ihre Existenz vielleicht sogar deren Gesundheit und Leben gerettet.

Zum anderen hat er vor laufender Fernsehkamera freimütig sich zu seinem christlichen Glauben und u. a. zu seiner Zuflucht zum Rosenkranz und GOTTES-Mutter bekannt.

Mein höchster Respekt.


17
 
 Sacré Coeur 20. Juli 2021 
 

@chris2

Ich habe das Interview im WDR gesehen (ist auch in der Mediathek verfügbar). Wörtlich sagte der Baggerfahrer, dass er den Rosenkranz gepackt und sich zweimal gesegnet hat. Dazu hat er das Kreuzzeichen angedeutet.


13
 
 lakota 20. Juli 2021 
 

Hochachtung

für diese mutige Tat und Hochachtung für das freimütige Glaubensbekenntnis!


13
 
 Chris2 20. Juli 2021 
 

Es gibt noch Helden.

Möge der Herr alle segnen und vor allem Unheil an Körper und Seele bewahren, die anderen uneigennützig helfen oder gar ihr Leben für sie riskieren. Kleine Anmerkung: Sicher meinte der Mann, er habe zwei mal das Kreuzzeichen gemacht und Gott um seinen Schutz und Segen gebeten. Aber woher sollten das Journalisten wissen, wenn nicht einmal mehr die Kirche es ihren Gläubigen erklärt?


10
 
 zeitundewigkeit 20. Juli 2021 
 

Dank an Gott, der ihm die rettende Idee und den Mut gegeben hat, der ihn aber auch vor dem sicheren Tod bewahrt hat. Dank auch an den Unternehmer. Gott segne ihn.


18
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  13. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  14. Irrtümer über den Jakobsweg
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz