Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  3. 'Einige sähen mich lieber tot'
  4. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  7. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  8. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  9. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  10. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  11. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  12. Impfpflicht für Messbesucher in kanadischer Erzdiözese
  13. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  14. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  15. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab

Lackner: "Selbsttötung ist und bleibt eine Tragödie"

9. September 2021 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischofskonferenz-Vorsitzender zum Welttag der Suizidprävention: Schutz des Lebens muss oberstes Ziel bleiben


Salzburg (kath.net/KAP) Das unbedingte Festhalten an der Prämisse des Lebensschutzes hat der Salzburger Erzbischof Franz Lackner eingefordert. "Selbsttötung kann, egal unter welchen Umständen, nicht unter positive Vorzeichen gestellt werden - er ist und bleibt eine Tragödie", betonte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz in einer Stellungnahme im Vorfeld des Welttags der Suizidprävention, der am Freitag, 10. September, begangen wird. Gerade angesichts der aktuellen Debatten rund um den assistierten Suizid gelte es dies immer wieder klar zu benennen.


Das Leben sei "kostbar und schützenswert, Gabe und Geschenk", erklärte Lackner. Diese Perspektive werde zuweilen verstellt. Die Folge seien dann Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Wichtig sei es, Betroffenen gerade in solchen Situationen Hilfeleistungen, Begleitung und Unterstützung anzubieten. "Suizidprävention, der Schutz des Lebens, muss uns allen - Gesellschaft und Staat - oberstes Ziel sein", forderte der Salzburger Erzbischof.

Aus Anlass des Welttages gibt es am Freitag in mehreren Diözesen eigene Gedenkfeiern, bei denen an durch Suizid Verstorbene gedacht wird. So in der Wiener Votivkirche ab 18 Uhr, veranstaltet von der Telefonseelsorge, der Caritas-Kontaktstelle Trauer und der "Gesprächsinsel", sowie im St. Pöltner Bildungshaus um 18.30 Uhr von der diözesanen Kompetenzstelle Trauer.

Besonders beworben werden zudem die verschiedenen Hilfsangebote für Menschen in suizidalen Krisen und deren Angehörige: Allen voran die interkonfessionelle Telefonseelsorge, die unter der kostenlosen Rufnummer 142 rund um die Uhr erreichbar ist und derzeit zusätzliche Chatberatung mit Experten der Krisenintervention anbietet (www.telefonseelsorge.at). In mehreren größeren Städten gibt es zudem Gesprächsangebote wie die "Gesprächsinsel" auf der Wiener Freyung (www.gespraechsinsel.at).

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto Erzbischof Lackner (c) Erzdiözese Salzburg/Neumayr


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mphc 10. September 2021 

Der Behindertenrat, der Dachverband

für 80 österreichische Behindertenverbände, ist gegen die Sterbehilfe und fordert von Regierung und Nationalrat eine sehr restriktive Regelung der Sterbehilfe auf Grund der #Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes

www.behindertenrat.at/2021/09/offener-brief-an-die-regierung-zu-assistiertem-suizid/


0

0
 
 Agostino 10. September 2021 
 

Der Vollständigkeit halber sollte man halt auch erwähnen ...

... dass es die wahnwitzigen staatlichen Corona-Zwangsmaßnahmen (Stichwort: Wegsperren von vermeintlich todbringend Kranken) waren, die weltweit - auch in Österreich - die gesteigerte Selbstmordrate verursacht hat.

Genau jene wahnwitzigen Corona-Maßnahmen, die der Herr Erzbischof den österreichischen Gläubigen nahezu unverändert zu den staatlichen Zwangsmaßnahmen aufgedrückt hat.

Meine Conclusio: Bei Pontifikalämtern wird mich Herr Erzbischof so bald nicht mehr sehen.


1

0
 
 bernhard_k 9. September 2021 
 

@czmy - ganz Ihrer Meinung

Die selben Gedanken hatte ich auch; das klingt nach "Politikerantwort".

Ein Bischof sollte immer mit absolutem Jesus-Fokus und Kirchen-Fokus argumentieren.

Das Leben = Geschenk Gottes
Suizid = schwere Sünde
Der Glaube an Gott = bester Schutz vor Verzweiflung

U.s.w.

Bischof Lackner hätte "Werbung" machen können für ein Leben mit Jesus, mit den Sakramenten u.v.m. DAS wäre schön(er) gewesen!

(Natürlich sagt die Kirche nicht, @Makrina, dass Selbstmörder zwingend ewig verloren sind)


2

0
 
 Makrina 9. September 2021 
 

czmy

So werden sie aber keinen Hinterbliebenen Trösten und ihnen Hoffnung geben, dass ihr geliebter vielleicht doch noch gerettet worden ist. Beten wir nicht auch für die Selbstmörder in der Kirche um Gnade.

Auch über Judas verbittet die Kirche ein endgültiges Urteil zu fällen.

Tröstende Worte fand der Pfarrer von Ars, junge Witwe sagte er, deren Mann sich von der Brücke gestürzt hat:" Madame, zwischen der Brücke und dem Fluss ist die Barmherzigkeit Gottes"

Erzbischof Lackner hat ganz recht: Selbsttötung ist und bleibt eine Tragödie"


1

2
 
 czmy 9. September 2021 
 

Selbstmord ist eine Sünde

Dass Selbsttötung immer eine Tragödie ist, das könnte auch jeder Politiker so formulieren. Wieso gibt Bischof Lackner darauf keine spezifisch christliche Antwort?
Ist es uns als Christen erlaubt, uns selbst zu töten? NEIN - dies widerspricht den Geboten Gottes und damit gehört die Selbsttötung zu den schweren Sünden! Aber diese Wahrheit wagen wir schon nicht mehr zu verkünden.


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  3. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  4. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. 'Einige sähen mich lieber tot'
  7. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  8. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  9. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  10. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  11. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  12. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  13. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  14. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  15. "Mit grosser Sorge verfolgen wir die Skandale um das kathol. Nachrichtenportal kath.ch"

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz