Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  2. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  3. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  4. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  5. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  6. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  7. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  8. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  9. Weihbischof Schneider: Alte Messe ist ‚stärker’ als Papst Franziskus
  10. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  11. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“
  12. Kardinal Müller: Priester sind die letzte Berufsgruppe wo man Kollektivurteile fällt
  13. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!
  14. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  15. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen

Sie verlassen die Kirche im besten Alter

20. September 2021 in Kommentar, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das unerträgliches Sozialgeschwätz von Bischof Bode - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)

„Only the good die young.“ Das ist in etwa die Message, die dem in den letzten Tagen mehrfach zitierten Satz von Bischof Bode im Podcast von Business Insider zugrunde liegt. Der Sänger Billy Joel wollte die jungen Menschen aus der Kirche herausrufen mit seinem Song. Der Bischof bejammert das Faktum, dass es zu klappen scheint. "Bei uns gehen im Moment hundert Menschen pro Woche aus der Kirche raus und zwar im besten Alter", sagte der Osnabrücker Bischof im Podcast "Die soziale Frage" von Business Insider am vergangenen Donnerstag. Das seien keine Menschen, so Bode, die am Rand der Kirche stünden. Er fürchte, ergänzte der Osnabrücker Oberhirte, eine "Sogwirkung auf andere Kirchenmitglieder.“ Keiner wolle auf einem untergehenden Schiff sein.

Es ist eine steile These, die man statistisch auf ihren Gehalt untersuchen müsste. Es wäre in der Tat interessant, zu sehen, wer denn genau geht. Bislang ist man auf ungenaue Schlussfolgerungen angewiesen. Jedoch ist schon der Einstieg in das Podcast-Interview mit Joana Lehner, einer Volontärin der Axel Springer Akademie, ein Fingerzeig auf das Kernproblem. Lehner erklärt im Einstieg ihre persönliche (Un)Glaubenskarriere. Getauft, Erstkommunion weil es so muss, Gefirmt, weil sich auch andere haben firmen lassen und eigentlich abständig, weil auch die Familie nur an Weihnachten zur Kirche geht. Wer mehr als einmal Firmvorbereitung in einer Gemeinde gemacht hat, kennt hunderte junger Menschen, die – auch als Erwachsene - exakt dasselbe herunterbeten, wie Joana Lehner.

Hier hatte ein Bischof, der ja genau davon angefragt war, einmal die Möglichkeit zu erklären, wozu die Kirche da ist, nämlich die Menschen zum Heil zu führen. Stattdessen kommt ein geradezu unerträgliches Sozialgeschwätz, dass in einem fehlverwendeten Kirchenväterzitat mündet, dass ein Christ kein Christ sei. Zwar stimmt es, dass zum Christsein die Gemeinschaft untrennbar hinzugehört. Selbst der Eremit in seiner Klause ist immer in Gemeinschaft mindestens der Heiligen, die schon Gott schauen und sicher in Gemeinschaft derer, für die er betet. Der Bischof lässt die paulinische Definition von Christ sein elegant unter den Tisch fallen. Christ ist, wer glaubt und sich taufen lässt. Der Glaube – all dessen, was die Kirche an ewigen Wahrheiten lehrt - gehört untrennbar dazu. Die Taufe allein genügt einfach nicht und ohne den Glauben trägt die Firmung keine Früchte. Der Bischof begegnet dort einem Kirchenmitglied unserer Tage, der getauft aber nicht im Sinne der Kirche gläubig ist. Da gilt es Zeugnis zu geben, dass die Kirche zugleich heilsnotwendig ist, von Gott erhaltende Gnadengaben zu schenken beauftragt ist und den Auftrag hat, den Glauben zu bewahren und weiterzugeben.


Wer mit jüngeren und älteren Menschen ins Gespräch kommt, erlebt immer wieder, dass besonders über die Kirche, die eben nicht nur handelndes Subjekt des Glaubens ist, sondern auch selber geglaubtes Objekt ist, fatale Irrtümer herrschen. Der Bischof verpasst hier eine Chance, über die Wirklichkeit der Kirche aufzuklären. Nulla salus extra ecclesiam. Das gilt noch immer und es ist eine Wahrheit, mit der sich jeder Bischof auseinandersetzen sollte, der leichtfertig Menschen gehen lässt. Die Kernfrage heutiger Pastoral muss lauten: Wie geben wir den getauften Ungläubigen eine Zeugnis und einen Impuls zur Umkehr. Ohne die Wahrheit wird das nicht gehen. Besonders junge Menschen sind sehr empfindlich, wenn ihnen jemand mit Wischiwaschi daher kommt.

Es ist keine Frage, dass die Kirche in Deutschland, wie in vielen anderen westlichen Ländern, hinsichtlich ihrer Sozialstruktur komplett am Ende ist. Für das, wofür auch ein Bischof Bode steht, gibt ein kluger Mensch keinen Cent mehr. Der Gedanke, ihnen das Geld zu entziehen liegt nahe, doch sind die meisten Diözesen über Vermögen so saturiert, dass die Kirchensteuer längst kein Druckmittel (mehr) ist. Abgesehen von wenigen Bistümern wie zum Beispiel Hamburg werden die Massenaustritte derzeit nicht kirchensteuerwirksam. Es treten die aus, die (bis dato) keine oder wenig Kirchensteuern zahlen. Es treten die aus, die wie Joana Lehner aus irgendeinem Grund getauft und gefirmt sind und nur eine diffuse Bindung an die Kirche haben, sobald ein nennenswerter Betrag an Kirchensteuer auf der Gehaltsabrechnung steht.

Es stimmt, dass auch Leute aus der sogenannten Mitte der Kirche gehen. Es sind viele, die sich seit Jahren in den Gremien der Pfarreien engagieren und die stets von einem falschen Kirchenbild ausgingen. In ihrer Welt können die Kirchenoberen die Kirche nach den Vorstellungen des Zeitgeistes umbauen. Da kann man die Kirche von einer absoluten Monarchie in eine Demokratie umbauen. Das ist eine Kirche, in der päpstliche Weisungen wie Humanae vitae als unverbindliche Empfehlungen angesehen werden können. Das ist eine Kirche, die mit jedem Trend ins Bett geht und ihren Mitgliedern selbiges Verhalten locker nachsieht und auch dann noch Sakramente hinhält, wo erst einmal nur Umkehr und Beichte helfen würden.

Es stimmt, dass viele von denen, die Pfarrer oft die Stützen ihrer Gemeinde nennen, nun gehen und es stimmt aber auch, dass die Wege auf denen sie die Kirche verlassen von jenen komfortabel angelegt und gepflastert wurden, die wie Bischof Bode die unangenehmen Seiten des Glaubens, die Härten des Christentums, wo es nicht romantisch zuckersüß zugeht oder wo Barmherzigkeit mal der Ernstfall wird, weil nichts anderes mehr geht, einfach verschweigen.

Bezeichnend ist der Satz, keiner wolle auf einem untergehenden Schiff sein. Nein, in der Tat, dass will keiner. Aber der Kirche – und auch darüber schweigt der Bischof hinweg – ist Bestand verheißen. Der Kirche ist Bestand verheißen, nicht aber einem pseudofrommen Schwätzerclub, wo man mal über alles reden kann, weil ja alle so nett sind. Letzterer wird scheppernd und mit synodalem Krachen gegen die Wand fahren, weil all jene, die der Kirche auf dem synodalen Weg oder anderswo die letzte Chance geben, sich anschließend schleunigst einen neuen Heilsweg suchen werden, der ohne so fiese Sachen wie Moral und Zölibat auskommt.

Am Ende ist man schon etwas traurig, denn auch das muss man sich selber eingestehen, diese Volkskirche, in der man aufgewachsen ist, hatte zuweilen auch etwas Heimisches mit ihren schönen Traditionen, Festen und feierlichen Gottesdiensten. Aber eigentlich hat man es längst gewusst, den Traditionen fehlte schon lange der Grund, den Festen der Inhalt und feierlichen Gottesdiensten die Wahrhaftigkeit.

Die Zukunft der Kirche lag schon immer und liegt auch heute da, wo man den Glauben auch in seinen unangenehmen Seiten kraftvoll und überzeugend gemeinsam lebt. Es gibt diese Orte und es wird sie immer geben. Dass Dome und Kathedralen darunter sein müssen, steht nirgends geschrieben.

 

VIDEO - Marsch für das Leben in Berlin

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 21. September 2021 

Falsches Autonomieverständnis und Mangel an Ehrfurcht

[email protected]: Danke für Ihren Kommentar. So ist es. In unserer Zeit fehlt es an Gebet, an Heiligem Geist, an Ehrfurcht vor Gott und seiner Offenbarung. Der Mensch sieht seine Autonomie darin, bestimmen zu können. Vom Baum der Erkenntnis, vom selber bestimmen, was gut und böse ist, macht ihn aber schutzlos Mächten ausgeliefert, die er nicht mehr bewältigen kann. Das Gebot würde schützen-den Einzelnen und alle. Es ist Liebe, seit Christi Tod und Auferstehung zu halten, weil Gott seinen Geist gibt, es zu halten und immer neu vergibt. Es würde einen Raum der Freiheit schaffen. Der neuzeitliche Mernsch hat aber die Gewohnheit, den Habitus, zu manipulieren und kann die Finger nicht lassen von dem, das nicht zum Herumschrauben gegeben ist, sondern zum Empfangen.


2

0
 
 SalvatoreMio 21. September 2021 
 

Zwischen Gut und Böse

@Liebe Lesa! Diese Worte treffen den Kern der Situation in einer vernebelten geistlichen Welt. Der Unterscheidung zwischen Gut und Böse ist zu jeder Stunde jeder Mensch unterworfen. Das macht seine Würde aus. Christus in seiner Kirche ist der untrügliche Kompass, der die Richtung zum zur Heiligung anzeigt. Leider schrauben Professoren, Bischöfe und andere an der Kompassnadel herum. So verbiegen sie ihnen anvertraute Seelen und gehen auch selbst in die Irre.


3

0
 
 lesa 21. September 2021 

Die Geister unterscheiden

"Heute erlebt ihr einen dunklen Zeitabschnitt, denn man versucht, auf jede nur mögliche Weise Kompromisse zwischen Gott und Satan zu erreichen; zwischen Gut und Böse zwischen dem Geist Jesu und dem Ungeist der Welt. Wie eine unsichtbare giftige Wolke breitet sich ein Geist der Vermischung von Gott und der Welt aus, und man kommt schließlich so weit, dem Wort Gottes die Kraft zu nehmen, indem man der Verkündigung des Evangeliums die Stärke entzieht. Unterstützt von mir und dem Weg folgend, den Jesus euch vorgezeichnet hat, müsst ihr gegen den Bösen kämpfen, gegen den Irrtum und die Untreue." (aria, Don Gobbi, 8. Dezember 1982)


3

0
 
 si enim fallor, sum 21. September 2021 
 

@ Chris

Aber der Weg wird von jedem Einzelnen ausgewählt.
Christus hat uns die Freiheit gegeben, uns für ihn zu entscheiden.
Und gegen die Entscheidung jedes Einzelnen (auch innerhalb der Kirche) kann die Kirche wenig machen.

Das wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken.

Ich denke Schuld ist eine persönliche, nicht eine kollektive Angelegenheit.


(Allerdings war die Kirche immer Opfer von diversen Häresien, unmoralischem Verhalten -erinnern Sie sich an die Borgias-, dem Wünsch nach weltlicher Macht -z. B. sinnlose Kriege des Papstums im Mittelalter-, etc. etc. und dasselbe gilt für die Laien).
Die geistliche sind leider nicht alle wie Augustinus von Hippo (nach seiner Umkehrung) oder wie Franz von Assisi immer gewesen, um nur zwei der unzähligen gute Beispiele zu nennen.


0

0
 
 lesa 20. September 2021 

Retten heißt nicht nur pflegen, sondern zu Gott führen (Kard. Sarah)

@Rosario: Danke für Ihren Zuspruch! Danke auch für Ihre Beiträge!
sie enim Fallor: Die Gründe sind so komplex! Kirche ist jeder von uns Getauften. Die Kirche ist so lebendig, wie jeder Getaufte betet, glaubt, die Nachfolge zu leben versucht. Es ist zu laut und viele wollen nicht hören, sondern selber alles bestimmen, auch Gut und Böse. Wer nicht dem Mainstream lobhudelt, muss inzwischen mit allem rechnen.
Viele Verantwortliche haben Angst vor klarer Verkündigung - aus verschiedenen Motiven. Die Vertikale, Gott, wird vernachlässigt. Damit versiegt die Quelle.
"Die soziale Aufgabe ist bedeutsam, doch das Heil der Seelen ist wichtiger als jede andere Arbeit. Retten heißt nicht nur pflegen, sondern zu Gott führen, umkehren, um die verlorenen Söhne zum Haus des barmherzigen Vaters zurückzurufen. Die erste und grundlegende Rolle der Kirche bleibt auch heute das Heil der Seelen." (Kardinal Sarah)


4

0
 
 Chris2 20. September 2021 
 

Doch, die Kirche trägt eine Mitschuld

an der glaubensfeindlichen Umgebung (@si enim fallor, sum): Indem sie sich in jeder Hinsicht der Welt öffnete und dazu spirituell "abrüstete" (vor allem durch die Liturgie"reform"), schwächte sie sich selbst und gab dem Bösen immer mehr Raum. Heute hat die Kirche der Welt teils gar nichts transzendentes mehr zu sagen (siehe hier), während eine jeglichen Verstand verloren habende Welt ihr immer weniger Raum gibt (diskriminierende "Antidiskriminierungsgesetze" etc.) ...


3

0
 
 Chris2 20. September 2021 
 

Und wie viele treten aus der Kirchensteuer aus,

weil sie als gläubige Katholiken den Missbrauch von Kirchensteuermitteln nicht mehr mittragen können (Zerstörung von Altarräumen, Mittel für ZdK, Synodaler weg oder katholisch.de oder gar für linksextremistische Helfer der Schlepper und Schleuser etc.) und lieber direkt an vertrauenswürdige Gruppen spenden?


4

0
 
 girsberg74 20. September 2021 
 

Lieber Peter Winnemöller,

bitte fordern Sie Bischof Bode nicht über seine Verhältnisse.

Er ist zusammen mit Kardinal Marx und Bischof Georg Bätzing einer der Architekten und Antreiber des Synodalen Weges – und zwar des „original synodalen“. Wenn Sie Bischof Bode dort studieren, vergeht Ihnen das Lachen.

Wenn Sie sich ein Bild über Bischof Bodes festen Grund machen wollen, so lassen Sie sich alle Ausgaben des Kirchenboten des Jahres 1999 vorlegen, als der Kampf um den „Schein“-Beratung tobte.

Ähm, ja - mehr muss man nicht sagen!


5

0
 
 SalvatoreMio 20. September 2021 
 

Die Kirche - was ist das für Bischof Dr. Bode?

Das Interview von Joana Lehner mit Bischof Dr. Bode konnte ich mir anhören (30 min.). Darin werden auch die furchtbaren Missbrauchsfälle angesprochen: wahrhaft eine große Belastung für einen Kirchenhirten. - Was mich aber auch erschüttert hat: Frau Lehner suchte ganz persönlich Antworten, wozu sie die Kirche sinnvoll sei, doch es kam absolut keine Antwort, die zu Gott, zu Christus hinführen könnte: dass Christus uns durchs Leben begleiten möchte und wir ihm unsere Freuden und Leiden mitteilen können; dass er uns in den Sakramenten begegnet usw. usw. Der Name "Jesus Christus" fiel nicht ein einziges Mal.- Die Kirche wurde dargestellt wie ein sozialer Verein, in dem man eben nicht alleine sein Leben fristet. - Was die "Glaubensaussagen" anbetrifft: ERSCHÜTTERND - denn nur hohles Gerede!


6

0
 
 Holunder 20. September 2021 
 

Die Zeiten....

in denen alle automatisch in die Kirche gingen, weil es sich so gehörte, sind vorbei. Es schmerzt, die leeren Kirchen zu sehen, aber vielleicht ist es auch gut so. Auch außerhalb des Glaubenslebens hat sich vieles verändert. Früher hielt man öfter eine Fassade aufrecht, um sich keine Blöße zu geben, das ist heute weniger der Fall. Umso mehr wundert es mich immer wieder, warum die Leute unbedingt ihre Kinder zur Erstkommunion und Firmung schicken wollen. Man glaubt nicht an Gott, aber die Feste will man dann doch mitnehmen. Ich halte es für einen Fehler, dass die Pfarrer das mitmachen. Wie sollen sie aber entscheiden, wer zu den Sakramenten zugelassen wird und wer nicht? Dazu müssten sie ihre "Schäfchen" kennen. Mit den immer größer werdenden Pfarreien ist das nicht zu schaffen. Oder vielleicht doch? Ich würde mir wünschen, dass unser Pfarrer einmal nach der Hl. Messe nicht sofort in seinem Golf verschwindet und davonfährt, sondern vor allem die Jugendlichen anspricht und "ins Boot holt


5

1
 
 Rosario 20. September 2021 

Danke Peter Winnemöller

Natürlich hat mir der Montagsklick
von Peter Winnemöller gefallen wie immer. Ich warte stets auf den Montag.
Weiter so, lieber Peter Winnemöller.
Wir brauchen dich und deine montäglichen Ein-und Durchblicke. Gott sei Dank gibt es hier im Kath.net so sehr aufbauende Beiträge. Unverzichtbar. Die Schranken zum richtigen Glauben werden ja immer tiefer und hier findet man Stärkung.
Gott segne euch alle, die ihr hier so wichtige aufbauende Beiträge postet.


8

0
 
 golden 20. September 2021 
 

Liebe Christgläubige,

lasst uns mit glaubenstreuen neuen und alten Katechismen die Wahrheit verkündigen, bei denen,die sich noch in die Arche des Heils, die Kirche hineinrufen lassen wollen ! Gott erbarme sich seiner Getreuen...


5

0
 
 Federico R. 20. September 2021 
 

Auch dieser Winnemöller-Kommentar gehört mit ...

... mit auf die „Synodaler-Weg“-Homepage des Regensburger Bischofs Prof. Dr. Rudolf Voderholzer. Als Stimmungsbild und aussagestarker Diskussionsbeitrag sollte er einer am "Syn.-Weg" interessierten breiteren Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden.


2

0
 
 Federico R. 20. September 2021 
 

Auch dieser Winnemöller-Kommentar gehört ...

... mit auf die „Synodaler-Weg“-Homepage des Regensburger Bischofs Prof. Dr. Rudolf Voderholzer. Als aussagestarker Diskussionsbeitrag und Stimmungsbild sollte er der am "Syn.-Weg" interessierten breiteren Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden.


6

0
 
 Marcoman 20. September 2021 

Bodes Tränen

Nun, der gute Bischof fürchtet - wie viele seiner Amtsbrüder auch - den Verlust seiner Pfründen. Entgegen div. Gerichtsurteile bin ich jedoch der Überzeugung, dass mit dem "Verlassen der Kirche" der persönliche Glaube und die Taufe in ihrer heiligen Wirksamkeit keinen Schaden nehmen. Wenn ich jung wäre, würde ich diesen Riesenkonstrukt Volkskirche auch nicht durchfüttern wollen (wie ich es zeitlebens ganz brav getan) wohlwissend, dass mir der Zugang zu den Sakramenten nicht verwehrt werden darf. Es gibt genügend Geistlche, die dem Begehren nachkommen. Das ist der Weg des hl. Geistes, auch wenn der Bischof es bedauern mag.


2

0
 
 hape 20. September 2021 

Braut Christi oder politische Partei?

Die Kirche agiert zunehmend wie eine politische Partei, die wegen massiver Stimmenverluste händeringend um soziale Akzeptanz und mediale Präsenz buhlt.

Doch so ist sie nicht länger die Braut Christi. Die Braut Christi sucht die Zustimmung des Bräutigams, nicht den Applaus der Medien. Ihre Attraktivität ist auch nicht von soziologischen Beurteilungskriterien abhängig. Ihre Schönheit bemisst sich nicht nach Kategorien wie Alter und Geschlecht, Bildung und politischer Vorliebe. Und sie richtet sich nicht nach der Höhe der Kirchensteuer.

Die Schönheit der Braut entsteht einzig und allein im Auge des Betrachters. Deshalb zählt für die Kirche nur das, was der Bräutigam schön findet. Die Braut schmückt sich für den Bräutigam und umgekehrt. Das ist die Voraussetzung für eine schöne Hochzeit.


4

0
 
 Federico R. 20. September 2021 
 

Auch dieser Kommentar gehört mit auf die Hompeage


0

0
 
 si enim fallor, sum 20. September 2021 
 

Die Kirche ist nicht schuld an der glaubensfeindlichen Umgebung

Ja, das Problem ist der Hedonismus oder, in geringerem Maße, die Unterhaltungsgesellschaft gepaart mit intelektuellem Snobismus.

Aber ich wage zu bezweifeln, dass die Kirche daran schuld ist. Denn die Welt bietet viele Versuchungen, die Gelegenheit bieten, meistens unwissentlich, Götzen aller Art anzubeten und sich von Gott abzuwenden.

In einem solchen Umfeld ist es für den Glauben schwierig, sich zu entfalten und aufrechtzuerhalten. Vor allem bei den Jüngeren, wegen ihres Hormonspiegels (bereitet Schwierigkeiten mit der Sexualmoral) und ihrer Leichtgläubigkeit und Illusion, dass ihre Generation alles besser weiß und kann (was zur Anbetung des Weltgeistes und anderen Götzen führt).
Menschen, die nicht mehr so jung sind, haben es im Allgemeinen leichter, aber auch sie können sich der Umwelt nicht entziehen.


1

3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen
  3. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  4. Benedikt XVI.: „Nun ist er im Jenseits angelangt… Ich hoffe, daß ich mich bald hinzugesellen kann“
  5. Weihbischof Schneider: Alte Messe ist ‚stärker’ als Papst Franziskus
  6. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  7. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  8. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  9. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  10. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!
  11. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  12. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  13. Über strukturelle Gewalt in der Kirche
  14. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  15. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz