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Evangelische Allianz informiert zum Gebetstag für verfolgte Christen am 14. November

10. November 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Generalsekretär Schlink: „Ich lade Sie ein, sich aktiv und in einer Haltung der Liebe und Identifikation mit den verfolgten Christen am Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen zu beteiligen“.


Bad Blankenburg (kath.net/EAD) Am 14. November 2021 findet der Weltweite Gebetstag für verfolgte Christen statt. Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) hat dafür ein spezielles Gebetsheft mit einer Auflage von ca. 20.000 Heften als Handreichung gedruckt, um den weltweit bedrückten, bedrängten und verfolgten Christinnen und Christen im Gebet beizustehen - in Gottesdiensten, Gemeindeveranstaltungen, christlichen Hauskreisen und im persönlichen Gebet.

Dr. Reinhardt Schink ermutigt Ortsallianzen, christliche Werke und Verbände zur regen Teilnahme an dieser Gebetsaktion. „Ich lade Sie ein, sich aktiv und in einer Haltung der Liebe und Identifikation mit den verfolgten Christen am Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen zu beteiligen“. Angesichts einer weltweit zunehmenden Diskriminierung und Verfolgung von Christen betone die EAD erneut die verändernde Kraft des Gebetes, so Schink.


Der EAD-Generalsekretär äußerte sich zudem auch zur nach wie vor oft schwierigen Situation von Konvertiten aus islamischen Ländern. Es sei erschreckend, dass in den letzten Jahren immer wieder Migranten, die sich in Deutschland für ein Leben in der Nachfolge von Jesus Christus entschieden haben, in ihre Heimatländer abgeschoben wurden oder werden sollen, obwohl ihnen dort Verfolgung, Gefängnis, Folter und manchmal sogar der Tod droht. Ungeachtet dessen wurden und werden immer wieder dringende Asylgesuche abgelehnt. Gläubige werden abgeschoben, obwohl sie sich häufig nach einem sehr intensiven Taufunterricht aktiv am Gemeindeleben beteiligen und die christlichen Gemeinden für sie zu einem Hoffnungsort im Alltag gelebter, praktischer Integration geworden sind. Die Situation dieser Menschen könne uns nicht egal sein kann, so Schink. Daher engagiere sich die EAD mit ihrem Arbeitskreis für Migration und Integration speziell für Konvertiten und fördert die missionarische, diakonische und seelsorgerliche Arbeit mit Migranten in Deutschland.

Seit vielen Jahren gibt es aus diesem Anlass auch zwei umfangreiche Jahrbücher zum Thema „Religionsfreiheit" und „Verfolgung und Diskriminierung von Christen“, die von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher, Generalsekretär und CEO der Weltweiten Evangelischen Allianz, für den EAD-Arbeitskreis „Religionsfreiheit – Menschenrechte – Verfolgte Christen“ gemeinsam mit der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ und weiteren Kooperationspartnern als Dokumentation herausgeben werden. In der Vorstellung der Jahrbücher geht Prof. Dr. Thomas Schirrmacher z.B. auch besonders auf die Situation der Christen in der Türkei ein. Die politische Brisanz des Einsatzes für Religionsfreiheit werde auch in diesen Tagen wieder besonders deutlich, so Schirrmacher. Darum werden die Jahrbücher - wie in den Vorjahren auch - allen Abgeordneten des Bundestages, christlichen Entscheidungsträgern, Bischöfen und Chefredaktionen/Journalisten übergeben.

 


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