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Abtreibung: Scharfe Kritik am Schweigen der Kirchen in Deutschland

6. November 2021 in Prolife, 14 Lesermeinungen
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"Gesellschaft für Innere und Äußere Mission im Sinne der lutherischen Kirche" übt scharfe Kritik an Heinrich Bedford-Strohm - Jährlich werden mehr als 100.000 Kinder im Mutterleib „zerstückelt und willkürlich umgebracht" - EDK schweigt dazu


Berlin (kath.net)

Die „Gesellschaft für Innere und Äußere Mission im Sinne der lutherischen Kirche“übt scharfe Kritik am Schweigen der Kirchen - insbesondere der evangelischen – zur Abtreibungspraxis in Deutschland. Dies berichtet "idea". Insbesondere vom bayerischen Landesbischof und scheidenden EKD-Ratsvorsitzenden, Heinrich Bedford-Strohm, sei ein „klares Wort der Kritik“ zu Abtreibungen nötig. Das fordert der erste Obmann der theologisch konservativen Gesellschaft, Pfarrer Detlev Graf von der Pahlen. In einem Brief an Bedford-Strohm fordert er diesen auf, das Thema in kirchlichen Gremien „wachzuhalten“ und Veranstaltungen von Lebensschützern wie den „Marsch für das Leben“ zu unterstützen.


Der Pfarrer erinnert daran, dass in Deutschland jährlich mehr als 100.000 Kinder im Mutterleib „zerstückelt und willkürlich umgebracht“ werden und fragt: „Sind die Kinder im Mutterleib etwa lebensunwertes Leben?“ Es sei ein Skandal, dass das Abtreiben und Austragen von Kindern als gleichwertige Alternativen erschienen. Hier sei die Kirche als moralische Instanz und Bildungsrichtung gefordert. Am "Marsch für das Leben“ am 18. September hat niemand vom Rat der EKD teilgenommen oder diesen durch ein Grußwort unterstützt. Bedford-Strohm hatte hingegen die Teilnahme von Ratsmitgliedern an einer Klimaschutzdemonstration am 24. September in Hannover unterstützt.


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Lesermeinungen

 Christa.marga 8. November 2021 
 

Zweiter Teil

Die Kirche kümmert sich mehr um das Klima, hängen sich an an eine Ideologie, die neue Klimareligion.

Es ist einfach unglaublich, darüber kann ich mich aufregen.


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 Christa.marga 8. November 2021 
 

@ottokar - Bin gleicher Meinung

...Abtreibung und Corona-Impfung auf eine Stufe stellen, das ist blanker Unsinn! Da kann ich darauf k....n!

Wenn eine Frau sich für die Abtreibung entscheidet, dann wird sie in den meisten Fällen vom Ehemann oder Lebenspartner dazu gedrängt. Die wenigsten Frauen sind so skrupellos, dass sie eine Abtreibung unbeschadet überstehen. die psychosomatischen Kliniken sind voll mit Frauen, die mit dieser Situation nicht von alleine fertig werden.

Gründe für Abtreibung gibt es viele, die natürlich diese Entscheidung dazu nicht rechtfertigen. Z.B. Wohnraumnot, große Wohnungen sind unbezahlbar!
Beide Partner müssen arbeiten gehen, um überhaupt über die Runden zu kommen, das ist so!

Macht die Kirche denn genügend Angebote für Großfamilien, etwa Hilfe bei Wohnungssuche...?
Ich glaube, da ist noch genügend Bedarf...

Die Kirche schweigt zum Thema Abtreibung, dafür kümmern sich die Bischöfe umso mehr um Klimaschutz und laufen Greta und Co. hinterher.


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 SalvatoreMio 6. November 2021 
 

Positionen - Evangelisch/Katholisch

Wenn man die Jahrzehnte nachverfolgt: als katholische Kirche haben wir uns lange ziemlich vehement FÜR das ungeborene Leben eingesetzt - gegen "Mein Bauch gehört mir!" (1971), während die evang. Kirche uneinheitlicher war! Mit einer starken gemeinsamen Stimme wäre die Entwicklung wohl eindeutiger "FÜR DAS LEBEN" verlaufen.

www.gemeindenetzwerk.de/?p=4464


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 Xaverflo 6. November 2021 
 

@Ottokar: Deutschland kein kinderfreundliches Land

@hape legt den Finger in die Wunde: Deutschland ist kein kinderfreundliches Land, das sieht man an der Abtreibung, das sieht man an der Corona-Politik, die für Kinder schädliche Konsequenzen hat. Gleichzeitig subventioniert der Staat den Kauf eines E-Autos mit 10000 Euro und meint, er würde damit 'Nachhaltigkeit' beweisen. Wo bleibt die Unterstützung für junge Familien?
Für die EKD-Landeskirchen ist jeder Euro Kirchensteuer zuviel. Das ist auch ein Grund, weshalb ich da ausgetreten bin. Leider gibt es auch einige Bistümer in Deutschland, die mit Ausnahmen einiger Priester und Laien ähnlich schweigsam sind wie die EKD. Je 'ökumenischer' desto leiser in Sachen Lebensschutz scheint es mir fast.


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 Ebuber 6. November 2021 
 

Dies berichtet "idea".

Gut, dass es "Idea" gibt. Dieser evangelische Spross ist eine echte Hoffnung für gute Ökumene und gemeinsam gelebtes, echtes Christentum.
Das stelle ich auch in diesem Falle wieder fest.
Gerade im Bereich "Lebensschutz" ist eine Zusammenarbeit so wichtig. Die Kritik an der EKD ist total berechtigt. Ebenso sollten sich aber auch gewisse kath. Bischöfe diesen Schuh anziehen.
Auch hier würde ich mir noch mehr Engagement für den Marsch für das Leben und andere Maßnahmen zum Schutz von Müttern in Not wünschen.


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 girsberg74 6. November 2021 
 

Unerwarteter Anstoß

Diese Kritik dürfte auch katholischen Bischöfen – als ein Ganzes - Anlass sein, ihren Einsatz für das Lebensrecht zu verdeutlichen und zu mehren, zumal sie auch sonst im ökumenischen Gespann daherkommen; vielleicht hilft es den katholischen Bischöfen, wenn einige der Gewichtigeren auf „ihrem“ Synodalen Weg eine Pause einlegen zum Nachdenken.

Im ökumenischen Gespann gibt es zwar unter den Bischöfen gemäß der Erklärung „Dominus Iesus“ Unterschiede, doch als Versammlungsleiter sind alle von gleicher Würde.

Nebenbei:
Zu meiner Freude waren zum genannten Anlass, dem Marsch für das Leben am 18. September in Berlin, einige katholische Bischöfe zugegen, persönlich oder durch ein Grußwort. Um niemanden zu übergehen, nenne ich nur einen, Bischof Wolfgang Ipolt von Görlitz, der im ökumenischen Abschlussgottesdienst die Predigt hielt. Ihm war gut zuzuhören.


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 ottokar 6. November 2021 
 

Hape, so hätten Sie nicht argumentieren dürfen

Abtreibung mit Corona-Massnahmen gleizusetzen ist barer Unsinn. Bin bessere Stellungnahmen von Ihnen gewohnt.


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 ThomasR 6. November 2021 
 

@Hape

man muß auch davon dazu ausgehen, daß um 80% der abgetriebenen Kindern christlicher Herkunft ist


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 Chris2 6. November 2021 
 

@hape

... und die trotz nur 29 toten Kindern und Jugendlichen in 1 1/2 Jahren alle Kinder und Jugendliche (bald auch die unter 12) dem Impfstoff aussetzt - und das, obwohl wir schon nach 3 Monaten 5 oder 6 Kinder haben, die an der Impfung gestorben sind...


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 Chris2 6. November 2021 
 

Bei solchen Meldungen denke auch ich an die Ökumene,

an das Eins-werden der Christen. Leider wird ein Teil der offiziellen katholischen Kirche dann nicht mehr dazugehören, wohl aber Protestenten, die den Herrn von ganzem Herzen lieben und suchen und seinen Willen erfüllen möchten...


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 Rolando 6. November 2021 
 

Fortsetzung

doch den teuflischen, schwachsinnigen Ideologien wird mehr geglaubt als Gottes Verheißungen, Amen!


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 ThomasR 6. November 2021 
 

5% der Kirchensteuereinnahmen für den Lebensschutz

(es ist auch viel weniger als 5% der Gesamteinnahmen der Kirche)
insbesondere für die Einrichtung der zusätzlichen Plätzein den Frauenhäusern für die schwangere Frauen in Not dringendst gefragt.
Kirche, die sich dem Leben als Geschenk Gottes abwendet, hat keine Zukunft


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 Rolando 6. November 2021 
 

Es fehlt sehr oft an Erkenntnis

Es wird des scheinbar Gute getan, das Beste jedoch unterlassen.
Das Beste ist der Lebensschutz von der Zeugung an, d. h. nicht nur keine Abtreibung, sondern auch keine frühabtreibenden hormonellen Verhütungsmittel. Das sog. Gute ist Förderung der Kultur des Todes, es ist UNMÖGLICH, daß der Mensch das CO2 soweit reduziert,,das sich das Klima normalisiert, wo es doch schon seit Tausenden von Jahren normal ist, Klima eben, mit mal mehr in die eine Richtung, mal mehr in die andere Richtung, doch das kleine Menschlein ändert daran nichts. Die Lüge der Überbevölkerung wird ja auch ins Klima gepackt, um Argumente für Bevölkerungsreduktion zu haben. Das sinnlos verpulverte Klimageld würde den Welthunger stillen, die Mütter könnten ihre Kinder Zuhause aufziehen, statt sie in den Hort geben zu MÜSSEN, da oft beide arbeiten müssen, um vernünftig leben zu können. Glaubt jemand wirklich, Gott würde nicht alles dazu geben, wenn er Kinder schenkt? Er gibt, doch den teuflischen, schwachsinnigen Ideol


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 hape 6. November 2021 

Man muss sich das mal vorstellen:

100.000 Kinder schaffen es nicht, auf die Welt zu kommen. Das ist eine Großstadt wie Kaiserslautern, Hildesheim oder Siegen, die Jahr für Jahr im Leib der Mütter zu Tode gebracht wird. Die Kinder, die es geschafft haben, werden anschließend mit der Corona-Impfung bedroht. Sie werden gezwungen Masken zu tragen. Sie werden in ihrer physischen und psychischen Entwicklung behindert und traumatisiert. Und dann schwätzt die Regierung von der Pandemie der Ungeimpften und die Kirchen geben brav Pfötchen. Eine perverse Willkommenskultur, die den Kindermord achselzuckend unter den Teppich kehrt, sich aber von Sars-Cov-2 in ihrer Existenz bedroht fühlt. Das ist beschämend und abstoßend. Ein Irrenhaus. Was ist das für eine kranke Gesellschaft! Ich kann garnicht so viel essen, wie ich k****n möchte.


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