Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  4. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  5. "Vaccine Amen"
  6. Spanien am moralischen Abgrund
  7. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  8. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  9. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  10. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  11. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  12. Besser keine Laienpredigt
  13. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  14. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  15. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt

Traurige Vergänglichkeit

7. Dezember 2021 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Adventszeit zeigt uns, worauf wir wirklich bauen sollten, was wirklich unseres ganzen Engagements wert ist. In erster Linie gilt, eine wahre Beziehung zu Gott aufzubauen - Die Jugendkolumne von Viktoria Samp


Rom (kath.net)

Zum Ende des Kirchenjahres hören wir immer wieder in den Lesungen von den Endzeiten, dem Vergänglichen, davon, dass all das Irdische irgendwann ein Ende haben wird. Diese apokalyptischen Beschreibungen sind erschreckend und grausam, sie machen uns nachdenklich und in Verbindung mit der grauen Herbstatmosphäre draußen stimmen sie eher pessimistisch. Allein Jesus sagt: „Es wird eine Zeit kommen, da wird von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem anderen bleiben“ (Mt 21,6).

Wie sehr ist auch mein Leben und meine Umgebung ständig in Bewegung! In der Arbeit haben wir ein Projekt beendet, an dem wir mehrere Jahre gearbeitet haben, Kollegen kündigen, Freunde ziehen weg. Es ist jedes Mal ein bisschen schmerzhaft, das Ende von etwas erleben zu müssen, was man so lange aufgebaut hat. Etwas, was immer so selbstverständlich schien, ist auf einmal nicht mehr so, wie es immer war. Eine Beziehung, die man aufbaut und an der man täglich arbeitet, geht auf einmal kaputt, eine Ersparnis muss auf einmal aufgebraucht werden, ein Projekt, das man monatelang vorbereitet hat, wird verworfen. Und dann stellen wir fest, wie instabil all das ist, was wir Menschen schaffen, egal wie viel Arbeit und Mühe wir investiert haben. Nichts, was wir versuchen, mit eigener Kraft aufzubauen, ist dauerhaft. Jedes Werk von Menschenhand wird irgendwann auseinanderfallen.


Ich liebe es, in Erinnerungen zu schwelgen, mich an meine Studienzeit oder andere wunderschöne Momente im Leben zu erinnern und würde am liebsten an all die Orte zurückkehren, all die Leute wiedersehen. Doch dann wird mir bewusst, dass das alles jetzt nicht mehr dasselbe wäre. Die Menschen haben sich geändert, die Orte auch, die Beziehung, die ich zu den Menschen hatte, ja, auch ich habe mich geändert und nehme heute alles ganz anders wahr als gestern. Das, was war, ist vergangen und bliebt nur noch eine Erinnerung.  

Dennoch – das Ende von etwas bedeutet immer auch den Anfang von etwas anderem. So gibt es auch im Kirchenjahre eine Wende, die mit der Adventszeit einbrechen wird. Wir werden nicht mehr von der Endzeit hören, sondern uns vorbereiten auf das Kommen unseres Herrn, auf die Menschenwerdung Christi, die diese pessimistische Stimmung in eine optimistische Perspektive verwandeln wird. Die Adventszeit zeigt uns, worauf wir wirklich bauen sollten, was wirklich unseres ganzen Engagements wert ist. In erster Linie gilt, eine wahre Beziehung zu Gott aufzubauen, der uns jeden Tag Seine unerschöpfliche Liebe schenken möchte und die einzige unvergängliche Konstante in unserem Leben ist. Was für ein großes Glück und was für eine Gnade ist es, sich dessen bewusst und damit frei von allen weltlichen Sehnsüchten zu sein! Wie sehr ändert sich dann unsere Perspektive auf unsere kleineren und größeren Sorgen, auf unsere Mitmenschen und auf uns selbst.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  6. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  7. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  8. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  9. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  10. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  11. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  15. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz