Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Die Dreikönigsprozessionen boomen in Polen trotz Corona: 668 Städte beteiligten sich

7. Jänner 2022 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Organisatoren: Diese Prozessionen sind eine Form der Straßenevangelisierung – Drehbuchtexte sprachen davon, „wie wichtig es ist, den eigentlichen Inhalt des Festes zu verstehen“ - VIDEO


Warschau (kath.net/pl) Durch die Straßen von 668 Städten in Polen gingen Prozessionen, das sind 200 mehr als im Vorjahr, trotz der andauernden Corona-Pandemie. 2020, also vor der Coronavirus-Pandemie, waren es sogar Prozessionen in 820 Städten gewesen, die Pandemie wirkt also trotz aller Bemühungen etwas dämpfend, dem wurde aber gegengesteuert durch Liveübertragungen im Internet und Liveberichterstattung in einem UKW-Radiosender. Der polnische, landesweit gefeierte „Zug der Heiligen Drei Könige“ gehört zu den größten Veranstaltungen seiner Art weltweit, auch die Größe der Straßenkrippen hält dem weltweiten Vergleich stand. Kinder und Könige gehen gemeinsam durch die Straßen und ziehen zum Stall, um das Jesuskind anzubeten. Die Teilnehmer der Prozession erhalten bunte Papierkronen und Weihnachtsliederbücher. In Warschau fand die Prozession zum zwölften Mal statt und war landesweit die größte. Das berichtete die Polnische Bischofskonferenz in einer Presseaussendung. Die gesammelten Gelder sollen Ausbildungsplätze für zehn Jugendliche finanzieren, die Automechaniker werden wollen.


„Das Thema des diesjährigen Dreikönigsfestes war die gute Vorbereitung und die tiefe Erfahrung von Weihnachten und dem Dreikönigstag. Die Texte des Drehbuchs sprachen davon, wie wichtig es ist, den eigentlichen Inhalt des Festes zu verstehen“, sagte Anna Murawska, Drehbuchautorin und Regisseurin der Prozession.

Wie die Organisatoren betonen, sind die Prozessionen eine Form der Straßenevangelisierung in den Städten. „Die Weisen aus dem Osten, die die Natur, den Kosmos studierten und die Wahrheit suchten, fanden die Wahrheit in dem kleinen Kind“, erklärt Piotr Giertych, Präsident der Stiftung „Dreikönigszug“.

Die Dreikönigszüge gingen an mehreren szenisch gestalteten Stationen entlang. Weitere Aktivitäten waren beispielsweise ein Prozessionsspaziergang und eine Weihnachtslieder-Challenge.

Foto Prozession 2022 in Warschau (c) Polnische Bischofskonferenz/Screenshot aus dem Video

VIDEO - Polen: Eindrücke aus der Dreikönigsprozession Warschau 2022

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  5. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  6. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  7. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  8. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  9. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  10. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  11. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  12. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  13. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  14. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  15. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz