Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Die Dreikönigsprozessionen boomen in Polen trotz Corona: 668 Städte beteiligten sich

7. Jänner 2022 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Organisatoren: Diese Prozessionen sind eine Form der Straßenevangelisierung – Drehbuchtexte sprachen davon, „wie wichtig es ist, den eigentlichen Inhalt des Festes zu verstehen“ - VIDEO


Warschau (kath.net/pl) Durch die Straßen von 668 Städten in Polen gingen Prozessionen, das sind 200 mehr als im Vorjahr, trotz der andauernden Corona-Pandemie. 2020, also vor der Coronavirus-Pandemie, waren es sogar Prozessionen in 820 Städten gewesen, die Pandemie wirkt also trotz aller Bemühungen etwas dämpfend, dem wurde aber gegengesteuert durch Liveübertragungen im Internet und Liveberichterstattung in einem UKW-Radiosender. Der polnische, landesweit gefeierte „Zug der Heiligen Drei Könige“ gehört zu den größten Veranstaltungen seiner Art weltweit, auch die Größe der Straßenkrippen hält dem weltweiten Vergleich stand. Kinder und Könige gehen gemeinsam durch die Straßen und ziehen zum Stall, um das Jesuskind anzubeten. Die Teilnehmer der Prozession erhalten bunte Papierkronen und Weihnachtsliederbücher. In Warschau fand die Prozession zum zwölften Mal statt und war landesweit die größte. Das berichtete die Polnische Bischofskonferenz in einer Presseaussendung. Die gesammelten Gelder sollen Ausbildungsplätze für zehn Jugendliche finanzieren, die Automechaniker werden wollen.


„Das Thema des diesjährigen Dreikönigsfestes war die gute Vorbereitung und die tiefe Erfahrung von Weihnachten und dem Dreikönigstag. Die Texte des Drehbuchs sprachen davon, wie wichtig es ist, den eigentlichen Inhalt des Festes zu verstehen“, sagte Anna Murawska, Drehbuchautorin und Regisseurin der Prozession.

Wie die Organisatoren betonen, sind die Prozessionen eine Form der Straßenevangelisierung in den Städten. „Die Weisen aus dem Osten, die die Natur, den Kosmos studierten und die Wahrheit suchten, fanden die Wahrheit in dem kleinen Kind“, erklärt Piotr Giertych, Präsident der Stiftung „Dreikönigszug“.

Die Dreikönigszüge gingen an mehreren szenisch gestalteten Stationen entlang. Weitere Aktivitäten waren beispielsweise ein Prozessionsspaziergang und eine Weihnachtslieder-Challenge.

Foto Prozession 2022 in Warschau (c) Polnische Bischofskonferenz/Screenshot aus dem Video

VIDEO - Polen: Eindrücke aus der Dreikönigsprozession Warschau 2022

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  2. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  3. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  4. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  5. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  6. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
  9. „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
  10. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  11. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  12. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  13. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  14. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  15. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz