Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

Mehrfache Verletzung der katholischen Lehre

8. Mai 2022 in Schweiz, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Maria 1.0 unterstützt die Erklärung des Churer Priesterkreises und fordert den Rückzug des Verhaltenskodexes.


Chur (kath.net)

Der vom Bistum Chur publizierte «Verhaltenskodex zum Umgang mit Macht» verletzt mehrfach die Lehre der katholischen Kirche und macht die Kirche im Bistum Chur innerhalb der Weltkirche zu einem Sonderfall. Unter dem Deckmantel der Übergriffsprävention soll die LGBT-Ideologie in der Kirche implementiert werden. Maria 1.0 setzt sich für die Verkündigung der unverkürzten Lehre der katholischen Kirche ein und unterstützt die Erklärung des Churer Priesterkreises.


Der am 5. April 2022 vom Bistum Chur publizierte Verhaltenskodex enthält Vorschriften, welche alle kirchlichen Mitarbeiter, die an der unverkürzten Lehre und Ordnung der Kirche festhalten, in einen Gewissenskonflikt stürzen. Etliche Forderungen des Verhaltenskodexes stehen im Widerspruch zur Heiligen Schrift und zur Lehre der Kirche. So darf «angeblich unbiblisches Verhalten aufgrund der sexuellen Orientierung» nicht mehr angesprochen werden, und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, was auch das Recht auf Abtreibung einschliesst, muss anerkannt werden.

Die päpstliche Grundordnung über die Priesterausbildung könnte nicht mehr umgesetzt werden. Zudem wäre die Verweigerung der «Segnung» eines gleichgeschlechtlichen Paares, wie es die Glaubenskongregation jüngst bestätigt hat, nicht mehr möglich. Dabei geht es der Kirche nicht um Diskriminierung, sondern darum, dass sie unter Berufung auf das vom Staat anerkannte und gewährleistete vorrangige Grundrecht der Religionsfreiheit gemäss ihrer immerwährenden Lehre wirken kann.

Die rund 40 Mitglieder des Churer Priesterkreises erklären, dass sie den Verhaltenskodex aus Gewissensgründen nicht unterzeichnen können. Maria 1.0 trägt die Erklärung des Churer Priesterkreises mit und bittet Bischof Bonnemain, den Verhaltenskodex zurückzuziehen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  2. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  3. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  4. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  5. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  6. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  7. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  8. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  11. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  14. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  15. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz