Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. Die Nazi-Projektion
  13. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten

"Der Glöckner von Notre Dame" stellt sich im Stephansdom vor

28. Mai 2022 in Kultur, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Disney-Erfolgsproduktion nach berühmtem Roman von Victor Hugo ab Oktober auf der Bühne des Wiener Ronacher


Wien  (kath.net/KAP) "Der Glöckner von Notre Dame", die Disney-Erfolgsproduktion nach dem berühmten Roman von Victor Hugo, ist ab 8. Oktober 2022 im Wiener Ronacher zu sehen. Vorgestellt wurde die Produktion der Vereinigten Bühnen Wien (VBW) am Dienstag stilgerecht am Dachboden des Wiener Stephansdoms. Nach einer Begrüßung durch "Hausherr" Dompfarrer Toni Faber moderierte VBW-Musical-Intendant Christian Struppeck die opulente Cast- und Stückpräsentation vor einer Hundertschaft von Pressevertretern; Kurzinterviews gab es dabei u.a. mit den Hauptdarstellern David Jakobs (Quasi Modo) und Abla Alaoui (Esmeralda), die auch eine musikalische Live-Performance boten. Intendant Struppeck hob die herausragende Filmmusik des vielfach ausgezeichneten US-Musicalkomponisten Alan Menken (u.a. "Sister Act", "Die Schöne und das Biest", "Aladdin", "Pocahontas") hervor, die für die Bühnenversion um weitere Titel ergänzt wurde. Da die Handlung im Spätmittelalter spielt, sehe die Partitur auch viele Kirchenchöre vor.


Teilweise stünden bis zu 49 Sängerinnen und Sänger auf der Bühne. Dafür kooperierten die Vereinigten Bühnen mit dem Chorverband Österreich, dessen Präsident Karl-Gerhard Straßl im Gespräch mit Struppeck beeindruckende Zahlen zur hierzulande sehr lebendigen Chormusik nannte: Dem Chorverband gehören 3.900 Ensembles - darunter viele Kirchenchöre für jährlich 20.000 Messgestaltungen - mit rund 115.000 Mitgliedern an; 3,1 Mio. Zuhörende wurden zuletzt verzeichnet. Der mit Oscars, Grammys, Emmys und Tony-Awards ausgezeichnete Komponist Menken kam in einer Einspielung zu Wort; ebenso der renommierte Liedtexter Stephen Schwartz (u.a. "Godspell", "Wicked" und "Schikaneder"), dessen Sohn Scott Schwartz bei der Musicaladaption des hochemotionalen Stoffes um den Glöckner "Quasimodo" und die berühmte Kathedrale von Notre Dame Regie führt. Die drei Genannten sowie der für die deutsche Textversion verantwortliche Michael Kunze versicherten via Video, das musikaffine Wien sei der ideale Schauplatz für "Der Glöckner von Notre Dame".

Story rund um zwei Außenseiter

Das Musical erzählt die Story des von Geburt an entstellten Quasimodo, der abgeschirmt von der restlichen Welt im Glockenturm der Pariser Kathedrale aufwächst. Als er sich auf das jährliche Fest der Narren schleicht, gerät er in Schwierigkeiten. Nur die hübsche Esmeralda - als "Zigeunerin" ebenfalls eine Außenseiterin der Gesellschaft - steht für ihn ein. Als sie ins Visier des bösen Erzdiakons Frollo gerät, rettet sie Quasimodo und versteckt sie bei sich im Kirchturm. Wichtige Protagonisten sind auch die von der Schönheit Esmeraldas betörten Kontrahenten Hauptmann Phoebus (Dominik Hees) und Erzdiakon Claude Frollo (Andreas Lichtenberger).

Victor Hugos Buch erschien 1831 und erlebte zahlreiche Adaptierungen für Film, Radio und Bühne. Die anhaltende Faszination des Stoffes erklärte Hauptdarstellerin Abla Alaoui bei der Präsentation damit, dass Diskriminierung ein stets aktuelles Thema sei. Auch der nach Don Camillo erneut einen - diesmal bösen - Kleriker darstellende Andreas Lichtenberger betonte die Aktualität mit dem Hinweis auf düstere Aussagen über Zuflucht Suchende, die er in seiner Rolle als Frollo zu sprechen habe. Die VBW kündigen ab Oktober eine "ergreifende Geschichte über Liebe, Sehnsucht und Leidenschaft und einen hochemotionalen Musicalabend für die ganze Familie" an.

(Info und Tickets: http://glöckner.musicalvienna.at )

 

Foto: (c) Disney


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  10. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz