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Reliquienschrein der Theresia von Lisieux tourt durch Österreich

3. Juni 2022 in Österreich, 3 Lesermeinungen
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Gedenken an die Kirchenlehrerin und Missions-Patronin rund um Pfingsten in Grieskirchen, Wien, Heiligenkreuz, Mayerling, Maria Langegg, Linz, Innsbruck und Bludenz


Wien/Linz/Innsbruck  (kath.net/KAP) Hohen Besuch erhält zu Pfingsten die Innsbrucker Spitalskirche - und in den Tagen zuvor bereits Kirchen und Klöster in Wien, Nieder- und Oberösterreich und anschließend Vorarlberg: Ein Reliquienschrein der heiligen Therese von Lisieux (1873-1897) tourt derzeit durch Österreich. Die Gebeine der französischen Karmelitin, die auch Kirchenlehrerin und Patronin der Weltmission ist, befinden sich bereits seit 1994 durchgehend auf "missionarischer Weltreise", organisiert vom Theresienwerk Augsburg. An den jeweiligen Stationen finden besondere Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen statt - so auch in Österreich. Begonnen hatte der Österreich-Besuch bereits am Mittwoch, als der Schrein in die Stadtpfarrkirche Grieskirchen (OÖ) kam.


Am Donnerstagmittag war er bei der Nationaldirektion der Päpstlichen Missionswerke (missio) in der Wiener Innenstadt präsent, ehe das Karmelitenkloster in Wien-Heiligenstadt als nächste Station bis Freitagnachmittag vorgesehen war. Am Freitagabend machen die Reliquien der heiligen Ordensfrau Zwischenhalt bei der Jugendvigil in Stift Heiligenkreuz und kommen dann in den Karmel Mayerling in Alland. Am Pfingstsamstag wird der Reliquienschein in die niederösterreichische Wallfahrtskirche Maria Langegg (Bezirk Krems-Land) kommen, teilte die hier tätige Gemeinschaft der Seligpreisungen mit. Um 11 Uhr ist dabei eine gestaltete Gebetszeit und um 12 Uhr eine Heilige Messe geplant, bis der Aufenthalt mit der Verabschiedung um 13.30 Uhr endet. Vom Samstagnachmittag bis Sonntagmittag steht die Linzer Karmelitenkirche auf der Reiseroute, zwischen dem Abend des Pfingstsonntags bis am Morgen des Dienstags nach Pfingsten schließlich die Innsbrucker Spitalskirche, wo am Pfingstmontag um 10 Uhr und um 11.30 Uhr Gottesdienste stattfinden.

Zuletzt wird der Schrein vom Mittag des Pfingstdienstags (7. Juni) bis am darauffolgenden Mittwoch ins Vorarlberger Kloster St. Peter in Bludenz gebracht, ehe dort um 11 Uhr die Weiterreise ins Schweizer Kloster Einsiedeln erfolgt. Die heilige Therese von Lisieux gehörte dem Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen an. Sie trat 1888 in den Karmel zu Lisieux ein und starb im Alter von nur 24 Jahren an Tuberkulose. Bekannt ist sie durch ihren "Kleinen Weg zur Heiligkeit", demnach Christen darauf vertrauen können, dass Jesus im Menschen wirkt und die Gläubigen darauf mit Nächstenliebe antworten sollen. Therese wurde 1923 seliggesprochen. Am 17. Mai 1925 erfolgte die Heiligsprechung. 1997 erhob sie Papst Johannes Paul II. nach Katharina von Siena und Theresa von Avila als dritte Frau zur Kirchenlehrerin. Der Reliquienschrein wurde zum 100. Todestag der Hl. Therese von den Katholiken in Brasilien gestiftet und enthält einen Teil der Gebeine der Heiligen. Seine Länge beträgt eineinhalb Meter, seine Breite und Höhe jeweils etwas weniger als einen Meter. Er wiegt 132 Kilogramm.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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