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Polnische Bischofskonferenz: „In der Fronleichnamsprozession folgen wir dem lebendigen Christus“

16. Juni 2022 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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Sprecher Pater Leszek Gęsiak: „Nutzen wir es, dass dieses Jahr die Pfarreien wieder Prozessionen durch die Straßen organisieren können, um allen zu zeigen, wer unser Herr ist. Er ist es, der unseren Lebensstil und unsere Entscheidungen inspiriert.“


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/pl) „Die Corona-Pandemie hat uns bewusst gemacht, dass die Teilnahme an der Prozession, in der wir dem lebendigen Christus folgen, der unter dem Zeichen des Brotes verborgen ist, eine Gnade ist. Nutzen wir es, dass dieses Jahr die Pfarreien wieder Prozessionen durch die Straßen unserer Städte und Dörfer organisieren können, um allen zu zeigen, wer unser Herr ist. Er ist es, der unseren Lebensstil und unsere Entscheidungen inspiriert.“ Darauf macht der Sprecher der Polnischen Katholischen Bischofskonferenz (KEP), Pater Leszek Gęsiak SJ, gemäß Presseaussendung der KEP aufmerksam.


Der Sprecher der Bischofskonferenz führte weiter aus: „Während der Fronleichnamsprozession bekundet die Kirche öffentlich die Gegenwart Christi in der Welt und unter uns. Die Gläubigen bekennen sich zu Jüngern Christi und bezeugen ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Kirche. Damit zeigen sie, dass der Glaube nicht ihre Privatsache ist, denn aus privaten Überzeugungen resultieren konkrete gesellschaftliche Taten.“

Außerdem erinnerte Pater Gęsiak daran, dass Katholiken für Fronleichnam verpflichtet sind, an der Heiligen Messe teilzunehmen. Nur die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession ist freiwillig, dafür aber können die Teilnehmer unter den üblichen Bedingungen einen vollkommenen Ablass erlangen.

Archivfoto (c) Polnische Bischofskonferenz


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Lesermeinungen

 winthir 16. Juni 2022 

Seeker2000 sprach vom "Showcharakter".

Recht hast Du.

Vor vielen Jahren stand in der Münchner Katholischen Kirchenzeitung mal (echt"): "Im Mittelpunkt der diesjährigen Fronleichnamsprozession stehen die kroatischen ... etc ... mit farbenprächtiger Kleidung."

Daraufhin kam ein Leserbrief (den die MKKZ immerhin veröffentlichte) : "Bisher habe ich gedacht, irgendwas Anderes stünde im Mittelpunkt der Fronleichnamsprozession ..." :-) :-) ;-)


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 Seeker2000 16. Juni 2022 
 

"Gnade" - Ja, nur wessen?

Schön wäre gewesen, wenn man die letzten beiden Jahre, vorallem 2020, sich nicht der Staatsdiktatur unterworfen hätte, sondern wirklich "demonstriert" hätte, dass Glaube dem Unglauben und Gesundheitswahn etwas entgegen zu setzen gehabt hätte. Jetzt ist es wirklich wieder "Gnade", "Gnade der Regierung(en)", dass man wieder Prozessionen abhalten kann.

Allerding muss man leider auch feststellen, dass es bei den großen Prozessionen - München da ganz vorne weg (@winthir) - mehr um den Showcharakter als um den Glaubensinhalt geht. Würde man das schlicht, ohne Tamtam und ohne Fähnchenschwinger-Zuschauer veranstalten, wäre es für die Organisatoren und Hauptzelebranten doch nicht mehr interessant. Hat man ja auch 2021 gesehen, wo es mit "kleiner Besetzung" gegangen wäre, in der Form aber "danken abgelehnt" wurde.

Könnten wir bitte wieder zum Kern des Festes zurück und weg vom Event?! Möge diese Einsicht reifen.


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 winthir 16. Juni 2022 

"Prozessionen durch die Straßen"

ja.

im Anhang ein kleines "Filmchen" von unserer Münchner Fronleichnamsprozession, 2011.

wir ALLE sind dabei.

Unsere Polizeireiter natürlich voraus :-)

viel Spaß und Freude beim Anschauen!

www.bing.com/videos/search?q=fronleicnamsprozession+m%c3%bcnchen+2011&view=detail&mid=4F77589B698F9E43318E4F77589B698F9E43318E&FORM=VIRE


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