Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  2. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  3. Papst Franziskus: „Deshalb habe ich Traditionis Custodes geschrieben, damit…“
  4. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  5. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  6. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  7. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  8. Ein Kirchenaustrittsgrund für 30 %: Kirche biedert sich zu sehr dem Zeitgeist an
  9. „Das Begründungsmärchen des Synodalen Wegs“
  10. Vatikan stellt Logo des Heiligen Jahres 2025 vor
  11. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  12. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  13. Immer weniger junge Leute beim "Deutschen Katholikentag"
  14. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  15. "Machtbegrenzung" in der Kirche

Polen: Landesweit nahmen Millionen an Fronleichnamsprozessionen teil

17. Juni 2022 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Einzigartige Prozessionen, ihre Teilnehmer bekennen sich offen zu ihrem Glauben und bitten um Gottes Segen – Die berühmten Blumenteppiche aus Spycimierz wurden 2021 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/pl) kath.net dokumentiert die Pressemeldung der Polnischen katholischen Bischofskonferenz (KEP) in voller Länge in eigener Übersetzung – © für die Übersetzung: kath.net

Millionen Polen gingen durch die Straßen der Städte und Gemeinden in ganz Polen und nahmen an den traditionellen Fronleichnamsprozessionen teil. Die Polen feierten das Hochfest des Allerheiligsten Leibes und Blutes Christi am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag.

In Polen gehen die Fronleichnamsfeiern auf das 14. Jahrhundert zurück. Wirklich einzigartig sind die Prozessionen, die nach der heiligen Messe von Kirchen in Städten und Dörfern in ganz Polen am Fronleichnamsfest beginnen. Ihre Teilnehmer bekennen sich offen zu ihrem Glauben und bitten um Gottes Segen für ihre Häuser, Arbeitsplätze, Felder und Bauernhöfe.

Die zurückzulegende Strecke ist teilweise recht lang. Die Prozessionsteilnehmer halten an vier mit Blumen und Birkenzweigen geschmückten Altären, um Evangelientexte über die Eucharistie zu hören. Mit eucharistischen Liedern folgen sie dem Priester, der das Allerheiligste Sakrament trägt.

Viele Polen, die an der Prozession teilnehmen, tragen farbenfrohe Volkstrachten, die mit einer bestimmten Region Polens verbunden sind. Männer tragen Fahnen und Transparente, die Schutzheilige darstellen, während Frauen Standarten mit religiösen Motiven auf beiden Seiten tragen, alles ist mit Blumen geschmückt. Mädchen breiten bunte Blütenblätter vor dem Priester aus, der eine Monstranz trägt, und Jungen läuten Glocken, um die Annäherung des eucharistischen Herrn anzukündigen. Die Veranstaltungen werden von Orchestern und Volksmusikgruppen besucht.

Nach dem Ende der Prozessionen nehmen die Teilnehmer die Blumen und Birkenzweige von den Altären als Zeichen des Segens Gottes mit nach Hause. Bauern werfen die Zweige auf ihre Felder, um eine gute Ernte zu erzielen.

Eine weitere ungewöhnliche Tradition ist die Anfertigung von Blumenteppichen in Kirchen und Straßen entlang der Eucharistiefeier. Die hergestellt. Sie sind fast 1 km lang. Die Tradition, die auf das frühe 19. Jahrhundert zurückgeht, wurde 2021 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 bibelfreund 17. Juni 2022 
 

Polen und Ungarn

…. sind zu beneiden — ohne sie wäre die EU schon längst in spätrömischer Dekadenz zugrunde gegangen


1
 
 Einfach 17. Juni 2022 
 

Wie schön

ist es doch, wenn man in einem Land zuhause ist, wo der katholische Glaube so eindrücklich gefeiert wird. Wir Deutschen sind echt zu bedauern, man muss schon weit fahren, um an einer würdigen Prozession teilnehmen zu können.


6
 
 Florian75 17. Juni 2022 
 

Polen: Landesweit nahmen Millionen an Fronleichnamsprozessionen teil

Danke, liebe Polen ihr zeigt uns was wirklich Katholisch ist.
Wir Deutsche sollten sich schämen, wie lieblos wir mit unserem Heilande umgehen.
Lieber diskutieren wir beim unsinnigen Synodalen Weg, ob wir überhaupt noch Priester brauchen, oder ob das allgemeine Priestertum der Gläubigen genügt.
Wie tief soll Deutschland noch sinken?
Gegenüber Polen hat Deutschland überhaupt kein Nationalstolz mehr. Nichts ist vom stolzen deutschen Michel übriggeblieben.
Heiliger Erzengel Michael,
du Schutzpatron Deutschk
mit deinem Licht erleuchte uns,
mit deinen Flügeln beschütze uns,
mit seinem Schwert verteidige und rette uns. Amen


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  3. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  4. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  5. Papst Franziskus: „Deshalb habe ich Traditionis Custodes geschrieben, damit…“
  6. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  7. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  8. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  9. Ein Kirchenaustrittsgrund für 30 %: Kirche biedert sich zu sehr dem Zeitgeist an
  10. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  11. "Gestern war ich Erzbischof, heute bin ich Kaplan"
  12. Ein Zeichen Gottes? - 'Kriegs-Patriarch' Kirill auf Weihwasser ausgerutscht
  13. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  14. „Das Begründungsmärchen des Synodalen Wegs“
  15. Diese Unsicherheiten aus den eigenen Reihen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz