Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  7. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  11. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  12. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  13. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  14. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  15. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode

Vom Maidan nach Rom – "Gott kann jeden Moment ein Wunder vollbringen"

23. Juni 2022 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Ukraine ist ihre Heimat, sie leben in Polen, und jetzt sind sie in Rom zum 10. Weltfamilientreffen: Familie Korczyński – „Hilfe für die Ukraine in Form von Waffenlieferungen ist in Ordnung, aber das Gebet ist das Wichtigste“


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/pl) kath.net dokumentiert eine Pressemeldung der Polnischen katholischen Bischofskonferenz in voller Länge in eigener Übersetzung – Für die Übersetzung © kath.net

Die Ukraine ist ihre Heimat, sie leben in Polen, und jetzt sind sie auf dem Weg nach Rom zum 10. Weltfamilientreffen, das am 22. Juni beginnt. Włodzimierz und Tatiana Korczyński erwarten die Geburt ihres neunten Kindes. „Hilfe für die Ukraine in Form von Waffenlieferungen ist in Ordnung, aber das Gebet ist das Wichtigste. Gott kann jeden Moment ein Wunder vollbringen“, sagt Włodzimierz Korczyński.

Wir sprachen miteinander einen Tag, nachdem Włodzimierz Korczyński nach einem weiteren humanitären Hilfseinsatz aus der Ukraine zurückgekehrt ist. Er berichtet, dass sein Leben durch die Erfahrung auf dem Maidan-Platz verändert wurde, wo Pro-EU-Demonstranten im Februar 2014 von den Sicherheitskräften des pro-russischen Präsidenten Viktor Janukowitsch massakriert wurden. „Diese Ereignisse haben meine Herangehensweise an alles radikal verändert, sogar meine Einstellung zu meiner Familie“, erinnert sich Korczyński. Vorher, fügt er hinzu, standen Arbeit und Pflichten an erster Stelle. „Dann begannen die Veränderungen. Wir haben gemerkt, dass uns die Familie am wichtigsten ist. Sie können Kinder nicht durch Fremde großziehen. Ein Kind braucht deine Liebe; Sie müssen nah dran sein und ein Vorbild sein. Niemand und nichts kann das ersetzen.“ „Am 24. Februar war ich für alles bereit. Gleich am nächsten Tag ging ich mit humanitärer Hilfe in die Ukraine. Die Ukraine ruft mich an! Ich möchte da sein und anderen dienen“


Die Korczyńskis wurden von Pater Leszek Kryża, dem Leiter des „Unterstützungsteams für die Ostkirche“ der Polnischen Bischofskonferenz, zur Teilnahme am Weltfamilientreffen eingeladen. Das Ehepaar betont, dass die Reise und die Möglichkeit, für den Frieden zu beten, ein Segen, aber auch eine Verantwortung für sie sei. „Für mich und meine Familie wird es eine große Ehre sein, dass ich die Ukraine repräsentieren, mit Familien aus aller Welt zusammen sein und für Frieden in meiner Heimat beten kann (…). Gott kann jederzeit ein Wunder vollbringen, Er kann Russland bekehren“, erklärt Korczyński.

Trotz der Erfahrung der russischen Aggression gegen ihr Heimatland verliert das Paar die Hoffnung nicht. Sie bitten um Gebete und bekunden bei jeder Gelegenheit ihre Dankbarkeit für die Unterstützung, die die Polen ihnen und ihren unter dem Krieg leidenden Landsleuten bieten.

Papst Franziskus wird Gastgeber des 10. Weltfamilientreffens in Rom sein. Der Heilige Vater wird die Teilnehmer am 22. Juni nachmittags im Saal Paul VI. begrüßen. Am Samstag, den 25. Juni wird er auf dem Petersplatz die Heilige Messe feiern. Auf der Agenda des Treffens in Rom stehen ein Familienfest, ein Pastoralkongress sowie Konferenzen über das Leben katholischer Familien, Elternpflichten und eheliche Liebe. Das Weltfamilientreffen wurde aufgrund der COVID-Pandemie um ein Jahr verschoben.

Foto der Familie Korczyński (c) Polnische Bischofskonferenz/privat


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 heiner1898 26. Juni 2022 
 

@braydon

Ja, da hat Gott Kyrill die gelbe Karte gezeigt, aber ihm gleichzeitig noch eine Chance gegeben. Vielleicht überlegt es sich der Patriarch ja noch einmal und lässt seine Kriegshetze sein. Das nächste mal gibt es dann womöglich die rote Karte, so wie beim Fußball. Dann wird er vom Feld genommen.


2
 
 braydon 25. Juni 2022 
 

Patriarch Kyrill ist während eines vom Fernsehen übertragenen Gottesdienstes in Südrussland auf dem mit Weihwasser besprengten Boden der Kirche ausgerutscht. Vielleicht ist das Gottes Mahnung an ihn, seine Unterstützung für Putins Krieg zu beenden.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  10. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  11. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  12. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  13. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  14. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  15. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz