Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  12. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  13. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  14. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  15. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"

Lackner und Krautwaschl in Lemberg: "Gott schütze die Ukraine!"

13. Juli 2022 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Salzburger Erzbischof und Grazer Bischof feierten in Lemberg Gottesdienst für den Frieden und die Freiheit der Ukraine und besuchten kirchliche Einrichtung für Flüchtlinge aus der Ostukraine


Lemberg(kath.net/KAP-ÖBK) Tief betroffen vom Leid der ukrainischen Bevölkerung und zugleich beeindruckt von ihrem Überlebenswillen und dem Glauben des Volkes haben sich Erzbischof Franz Lackner und Bischof Wilhelm Krautwaschl gezeigt. "Wir wollen mit euch sein, wir wollen mit euch und für euch beten, und wir wollen euch helfen, wo immer es uns möglich ist." Mit diesen Worten richtete sich Erzbischof Lackner, der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, zum Abschluss eines Festgottesdienstes in der bis auf den letzten Platz gefüllten Lemberger Garnisonskirche an die Gläubigen.

Lackner und Krautwaschl waren Dienstagfrüh in Lemberg/Lwiw zuerst mit dem römisch-katholischen Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki zusammengetroffen und hatten eine Einrichtung für Flüchtlinge aus dem Osten der Ukraine besucht. In der Lemberger Garnisonskirche nahmen sie schließlich Dienstagmittag an einem Gottesdienst teil, bei dem für den Frieden, für Gerechtigkeit und die Freiheit der Ukraine gebetet wurde.


Die ehemalige Jesuitenkirche in Lemberg wird seit vielen Jahren für die Militärseelsorge genützt. Seit dem Krieg im Donbass, der 2014 ausbrach, sind in der Kirche die Porträts gefallener Soldaten, Polizisten und inzwischen auch Zivilisten aufgestellt. Ein wie durch ein Wunder bei einem Artillerieangriff an der Donbass-Front unversehrt gebliebenes Holzkreuz wurde in der Kirche aufgestellt. Erzbischof Lackner legte bei dem Kreuz einen Blumenstrauß im Gedenken an die Gefallenen nieder.

Vor dem mittäglichen Gottesdienst im Zentrum von Lemberg waren die Bischöfe aus Österreich in der römisch-katholischen Pfarre Sankt Johannes Paul II. am Stadtrand von Lemberg zu Gast. In einem Zentrum der Pfarre werden seit dem ersten Tag des Krieges Flüchtlinge betreut, wie Erzbischof Mokrzycki berichtete.
Die ersten Flüchtlinge waren bereits einen Tag nach Beginn der Kämpfe in Lemberg angekommen. Zigtausenden Flüchtlingen und Menschen in Not hat die Pfarre seither helfen können. Aktuell leben 150 Flüchtlinge, davon rund die Hälfte Kinder, in dem Pfarrzentrum. Mitglieder der Pfarrgemeinde haben Matratzen, Bettzeug und Lebensmittel zusammengetragen und versorgen die Menschen. Menschen aus Kiew, Schytomyr, Saporischschja und vielen anderen Orten der Ukraine haben in der Pfarre ein Obdach gefunden. Die beiden Bischöfe wurden von den Kindern mit Schildern begrüßt, auf denen ihre Heimatstadt geschrieben stand.
Das Zentrum Sankt Johannes Paul II. wird von der Caritas Spes mitbetreut. Es ist nur eines von vielen Projekten, das die Kirche in Lemberg und Umgebung betreibt. Erzbischof Lackner stellte sich bei Erzbischof Mokrzycki mit einer Caritas-Spende von 40.000 Euro ein. Die Spende wird Waisenkindern zugutekommen.

Am Dienstagnachmittag wollten Lackner und Krautwaschl u.a. noch mit dem Lemberger Gouverneur Maksym Kozytskij und dem Lemberger Bürgermeister Andrij Sadowij zusammentreffen. Auch ein ökumenisches Totengedenken auf dem Lytschakiwski-Friedhof war geplant; weiters ein Besuch in dem von der griechisch-katholischen Caritas und Kirche betriebenen Flüchtlingsheim "Haus der Barmherzigkeit".

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Foto: Przemysl: Erzbischof Lackner und Bischof Krautwaschl mit Großerzbischof Schewtschuk bei der Vollversammlung der Ukrainisch-Griechisch-katholischen Bischöfe © Georg Pulling/Kathpress


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  7. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  8. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  9. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  10. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  11. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  12. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  13. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  14. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  15. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz