Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  2. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  3. Der entschärfte Gott
  4. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  5. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  8. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  9. Panik in Magdeburg
  10. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  11. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  12. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  13. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  14. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  15. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt

Augsburger Bischof Bertram Meier begrüßt Erklärung des Heiligen Stuhls zum Synodalen Weg

22. Juli 2022 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich finde es gut,dass der Heilige Stuhl sich zu dieser Erklärung entschlossen hat... Das Einheitsrisiko ist virulent“


Augsburg (kath.net/pba). Bischof Dr. Bertram Meier hat die Erklärung des Heiligen Stuhls zum Synodalen Weg in Deutschland begrüßt: „Ich finde es gut“, so Bischof Bertram in einer ersten Reaktion, „dass der Heilige Stuhl sich zu dieser Erklärung entschlossen hat. Das zeigt zunächst, dass man sich in Rom sehr dafür interessiert, was in Deutschland geschieht. Das Einheitsrisiko ist virulent. Schließlich sagt der Heilige Stuhl deutlich: Bitte bindet den Weg der Teilkirchen in Deutschland, das sind die Diözesen, in den weltweiten synodalen Prozess ein – und das kann ich als Weltkirchen-Bewegter und auch als Weltkirchenbischof nur begrüßen.“


Der Heilige Stuhl hatte in einer an diesem Donnerstag veröffentlichten Erklärung wörtlich festgestellt: „Der Synodale Weg in Deutschland ist nicht befugt, die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten.“

Hintergrund sind Bestrebungen im Synodalen Weg, diesen in sog. Ständigen Synodalen Räten auf nationaler, diözesaner und pfarrlicher Ebene zu verstetigen, die Bestellung von Bischöfen neu zu ordnen und den Laien mehr Kontrollmöglichkeiten bei der Leitung der Bistümer einzuräumen. In der Erklärung aus Rom wird nun daran erinnert, dass es „nicht zulässig“ sei, „vor einer auf der Ebene der Universalkirche abgestimmten Übereinkunft neue amtliche Strukturen oder Lehren einzuführen, welche eine Verletzung der kirchlichen Gemeinschaft und eine Bedrohung der Einheit der Kirche“ darstellen würden.

Bischof Bertram: „Der Heilige Stuhl bremst nicht den Synodalen Weg, aber er versucht, ihn zu kanalisieren und von der Weltkirche anreichern zu lassen. Wir werden eigentlich nur daran erinnert, was katholische Kirche bedeutet – nämlich nicht in einem einzelnen Land national unterwegs zu sein, sondern unsere Gedanken in die gesamte Weltkirche einzubringen und in der Weltsynode im Herbst 2023 diskursfähig zu machen. Und das ist gut.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Auxiliaris 23. Juli 2022 
 

Danke

Man merkt Bischof Bertram sein katholisch-universal denkendes Gedankengut an. Vor allem seine Sorge um die Einheit der Kirche.


0
 
 Derfromme 22. Juli 2022 
 

Wanderer zwischen den Welten

Wer nicht nur die Überschrift, sondern auch den letzten Abschnitt des Artikels liest, erkennt die Zwiespältigkeit des Ausgburger Bischofs.Im April will er sich "das Anliegen der Schwuleninitiative "Out-in-Church" zu eigen machen, im Mai weiht er Petrusbrüder zu Diakonen. Sehr flexibel der Herr Bischof.


1
 
 Vox coelestis 22. Juli 2022 
 

Danke

Für solche und ähnliche Äußerungen wird Bischof Bertram Meier in der "Augsburger Allgemeinen" immer stark angegriffen.
Deshalb: Vielen Dank für dieses Statement.
Ich und viele mit mir wissen, wie sehr gerade die (romtreuen) Bischöfe unseres Gebetes bedürfen.
Mögen es viele Bischof Bertram Meier gleichtun und einen nationalen Sonderweg kategorisch ausschließen und Irrwege auch beim Namen nennen.


5
 
 Seeker2000 22. Juli 2022 
 

"Begrüßt"- ja; verstanden nein

Kann da wieder einmal eine Wahrnehmungsstörung vorliegen?
Das Schreien ist kein nettes Briefchen, das sein Interesse zeigt, sondern der erneute Schuss vor den Bug, mit diesem Quatsch endlich schluss zu machen und sich an die Spielregeln der Katholischen Kirche zu halten.
Der SynWeg in D soll nicht "angereichert" werden, sondern ist zu ersetzen.
Irgendwie ist da was - mal wieder - nicht angekommen. Aber wie auch. Die dbk versteht nur ein klar ausgesprochenes "Nein", "Ende", "Schluss", "Aus".


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  7. Der entschärfte Gott
  8. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  9. Panik in Magdeburg
  10. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  11. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  12. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  13. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  14. Eine wundertätige Medaille für Priscilla Presley
  15. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz