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Liverpool: Gebetsspaziergang vor Abtreibungsklinik war rechtens

22. Juli 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Die Strafverfolgung einer spazierenden alten Dame weise auf eine beunruhigende Tendenz der Behörden hin, Personen zu verfolgen, nur weil ihre Ansichten umstritten oder anstößig seien, warnt der Anwalt von Rosa Lalor.


Liverpool (kath.net/mk) Rosa Lalor, die 76-jährige Britin, die im Februar bei ihrem Gebetsspaziergang vor einer Abtreibungsklinik von der Polizei wegen angeblichen Verstoßes gegen die Covid-Maßnahmen festgenommen worden war (kath.net hat berichtet), bekam nunmehr Recht, wie LifeNews berichtet. Obwohl Lalor damals eine Maske trug, allein war sowie Abstand zu Passanten hielt, und Spaziergänge von Behördenseite sogar ausdrücklich erlaubt und erwünscht waren, wurde die alte Dame von der Polizei vor der Abtreibungsklinik angehalten und nach dem Grund für das Verlassen ihres Hauses befragt. Die Beamten beschuldigten sie schließlich zu „demonstrieren“, was zu einer Geldstrafe von rund 235 € führte.


Nun gestand die Polizei ihr Fehlverhalten ein, Lalor habe im Rahmen ihrer Rechte gehandelt. Knapp ein halbes Jahr nach dem Vorfall blicken die Dame und ihr Anwalt von ADF International, Jeremiah Igunnubole, mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Sieg. Lalor zeigte sich „erfreut“ nach dem „anstrengenden Kampf“ und erklärte, dass dies ein Sieg für alle sei, die ihr Grundrecht auf Religionsfreiheit ausüben wollen. Ihr Anwalt fügte hinzu, es sei zutiefst bedauerlich, dass die alte Dame überhaupt in einen nervenaufreibenden Strafprozess hineingezogen worden sei, was sicherlich mit ihrer Einstellung zum Lebensschutz zu tun habe. Es gebe eine beunruhigende Tendenz der Behörden, Personen zu verfolgen, nur weil ihre Ansichten umstritten oder anstößig seien. Die Stadt Liverpool überlege derzeit sogar ein Verbot von friedlichem Gebet vor Abtreibungskliniken.

Foto: Symbolbild


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