Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Liverpool: Gebetsspaziergang vor Abtreibungsklinik war rechtens

22. Juli 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Strafverfolgung einer spazierenden alten Dame weise auf eine beunruhigende Tendenz der Behörden hin, Personen zu verfolgen, nur weil ihre Ansichten umstritten oder anstößig seien, warnt der Anwalt von Rosa Lalor.


Liverpool (kath.net/mk) Rosa Lalor, die 76-jährige Britin, die im Februar bei ihrem Gebetsspaziergang vor einer Abtreibungsklinik von der Polizei wegen angeblichen Verstoßes gegen die Covid-Maßnahmen festgenommen worden war (kath.net hat berichtet), bekam nunmehr Recht, wie LifeNews berichtet. Obwohl Lalor damals eine Maske trug, allein war sowie Abstand zu Passanten hielt, und Spaziergänge von Behördenseite sogar ausdrücklich erlaubt und erwünscht waren, wurde die alte Dame von der Polizei vor der Abtreibungsklinik angehalten und nach dem Grund für das Verlassen ihres Hauses befragt. Die Beamten beschuldigten sie schließlich zu „demonstrieren“, was zu einer Geldstrafe von rund 235 € führte.


Nun gestand die Polizei ihr Fehlverhalten ein, Lalor habe im Rahmen ihrer Rechte gehandelt. Knapp ein halbes Jahr nach dem Vorfall blicken die Dame und ihr Anwalt von ADF International, Jeremiah Igunnubole, mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Sieg. Lalor zeigte sich „erfreut“ nach dem „anstrengenden Kampf“ und erklärte, dass dies ein Sieg für alle sei, die ihr Grundrecht auf Religionsfreiheit ausüben wollen. Ihr Anwalt fügte hinzu, es sei zutiefst bedauerlich, dass die alte Dame überhaupt in einen nervenaufreibenden Strafprozess hineingezogen worden sei, was sicherlich mit ihrer Einstellung zum Lebensschutz zu tun habe. Es gebe eine beunruhigende Tendenz der Behörden, Personen zu verfolgen, nur weil ihre Ansichten umstritten oder anstößig seien. Die Stadt Liverpool überlege derzeit sogar ein Verbot von friedlichem Gebet vor Abtreibungskliniken.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  3. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  4. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  5. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  6. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  7. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
  8. Der Heilige und das Tier
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  12. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  13. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz