Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  10. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Gott ist gut!

17. September 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lobpreis bringt mich unweigerlich in die Gegenwart Gottes und bei Gott sehe ich das, was ich sonst nicht sehen kann. Nämlich, dass dunkle Täler auch einmal enden - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Zimmermann


Salzburg (kath.net)

Hast du schon einmal Lobpreismusik gehört, wenn es dir richtig schlecht geht? Wahrscheinlich schon. Für mich war das immer eine Sache, mit der ich mich nicht so ganz anfreunden konnte. Authentizität ist ein hoher Wert in meinem Leben und so tun als ob, liegt mir gar nicht. Aber diesen Sommer ging es mir zeitweise wirklich nicht gut und nichts hat geholfen, also habe ich irgendwann gedacht: „Was soll’s ich hör mir dieses eine Lied jetzt an.“. 

Ich habe nicht mitgesungen, einfach nur zugehört. Dann kam noch ein Lied und noch ein Lied und so ging das stundenlang. Ich wollte nicht mehr aufhören, weil ich gespürt habe, dass sich in mir etwas verändert. Nicht weil ich so tue, als wäre mir nach Singen und Tanzen zumute, sondern weil die Wahrheit mich verändert.


Zu hören wer Gott ist und wie er ist, hat mich ihm wieder viel näher gebracht.

Was da ist und schwer ist, ist nicht weniger geworden, aber Hoffnung und Zuversicht sind mit jedem Lied mehr geworden und damit auch die Kraft zum Weitergehen.

Ich glaube, ich stoße immer mehr auf das Geheimnis wie ich ein freudiger Christ sein kann, auch wenn das Leben mich beutelt. Es hat nichts damit zu tun, dass ich meine Gefühle und Gedanken verleugnen muss und eine Show abziehe. Es hat vielmehr damit zu tun, dass ich weiß, wer Gott ist und wer ich für IHN bin.

Aber wenn das Leben schwer wird, verliere ich diese Wahrheit aus den Augen und Zweifel, Ängste und Sorgen nehmen überhand.

Darum brauche ich Lobpreis. Das ist mir jetzt klar geworden. Das Wesen Gottes wird mir quasi ins Herz gesungen. Und wenn ich es dann irgendwann schaffe, sogar selbst miteinzustimmen, wachsen Freude und Hoffnung exponentiell.

Ein Lied hat es mir gerade besonders angetan. Es heißt: „You keep on getting better.“ Die erste Strophe lautet sinngemäß: „..auch wenn die Nacht noch dunkler wird, auch wenn das Warten lang erscheint, du warst und bist immer treu, um mich an deine Liebe zu erinnern. Du bist gut. Du bist gut zu mir…“.

An einem Abend vergangene Woche war ich spazieren und habe dieses Lied angehört. Ich bin dann früher nach Hause zurück, weil ich so einen Drang hatte, laut mitzusingen und mich draußen nicht traue. In meiner Küche hab ich erst sitzend vor der Gebetsecke gesungen, dann im Stehen und irgendwann ist aus dem Singen Tanzen geworden und aus einem einfachen Lied genau die Portion Lebensmut und Hoffnung, die ich so ersehnt und gebraucht habe.

In der Theorie habe ich es schon vorher gewusst, aber jetzt weiß ich es mit dem Herzen - Lobpreis bringt mich unweigerlich in die Gegenwart Gottes und bei Gott sehe ich das, was ich sonst nicht sehen kann. Nämlich, dass dunkle Täler auch einmal enden und blöde Tage vorbeigehen und jedes Leid in seinen Armen Heil findet - in diesem Leben oder im kommenden.

Gott ist gut.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  3. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  4. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  5. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  8. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  11. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  12. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  13. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  14. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz