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In den Herzen der Menschen das Feuer der Gottesliebe entzünden14. August 2022 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Ich bin von der Höhe des Himmels herabgestiegen und habe mich durch das Geheimnis meiner Menschwerdung den Menschen offenbart, um in den menschlichen Herzen das Feuer der göttlichen Liebe zu entzünden - Gedanken von Dionysius der Kartäuser
Rom (kath.net)
„Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen“: Ich bin von der Höhe des Himmels herabgestiegen und habe mich durch das Geheimnis meiner Menschwerdung den Menschen offenbart, um in den menschlichen Herzen das Feuer der göttlichen Liebe zu entzünden. „Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“ – das heißt: dass es sich entfache und zu einer Flamme werde, die durch den Heiligen Geist genährt wird, und Taten der Güte hervorbringe! Christus kündet daraufhin an, dass er den Kreuzestod erleiden wird, bevor das Feuer dieser Liebe die Menschheit entzündet. Und tatsächlich ist es das heiligste Leiden Christi, das der Menschheit ein so großes Geschenk erwirkt hat, und es ist vor allem die Erinnerung an sein Leiden, die eine Feuerflamme in den treuen Herzen entzündet. „Ich muss mit einer Taufe getauft werden“, anders gesagt: Mir kommt es zu und ist mir durch eine Verfügung Gottes vorherbestimmt, eine Bluttaufe zu empfangen: mich wie in Wasser zu baden und unterzutauchen in meinem am Kreuz vergossenen Blut, um die ganze Welt zu erlösen. „Und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist“, mit anderen Worten, bis mein Leiden vollendet ist und ich sagen kann: „Es ist vollbracht!“ (Joh 19,30). 
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Lesermeinungen| | 1Pace 18. August 2022 | |  | Gott ist Liebe (1 Joh 4,16-19) Das Feuer ist unter allen Elementen das wirkendste: so besitzt auch Gott, welcher ist reine Wirklichkeit, der kei¬nerlei bloße Möglichkeit beigemischt ist, überfließende Fülle an wirkender Kraft, über alle anderen Wesen hin¬aus.
(Ignis inter omnia elementa est maxime activus. Deus igitur, qui est actus purus, nihil potentialitatis permixtum habens, in infinitum abundat in virtute activa super alia; Comp. theol. I 19) www.thomas-von-aquin.de/thomas-von-aquin/zitate/index.html? |  0
| | | | | 1Pace 18. August 2022 | |  | Liebe = Feuer Die kleine Flamme des „ewigen Lichts“ erinnert uns an die eucharistische Gegenwart Jesu - wie im (im vielleicht langweiligen) Religionsunterricht gelernt - Frucht seiner LIEBE. "Carlo Acutis schreibt: „Je mehr Eucharistie wir empfangen, desto mehr werden wir wie Jesus werden, so dass wir auf dieser Erde einen Vorgeschmack auf den Himmel haben werden". Dennoch heißt es in 1 Kor 11,29: “… wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst ein Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet“. Wie das Feuer der Liebe wirkt, hängt also in starkem Maß von der Haltung dessen ab, der damit umgeht. |  0
| | | | | Uwe Lay 14. August 2022 | | | | Feuer = Liebe? Ein bekannter Schülerwitz: "Warum ist Religion das langweiligste und einfachste Fach?" Weil, was immer auch der Lehrer frägt, Liebe immmer die richtige Antwort ist. Spricht Jesus wirklich, wenn er vom Feuer, das vom Himmel herabkommen soll, von der Liebe, der zu Gott? Warum sagt er dann darauf, er sei nicht gekommen, um den Frieden zu bringen? (Lk 12,51) Ist Gottes Liebe ein Widerspruch zum Frieden? In Lk 9,54 wird von dem Feuer gesprochen, das vom Himmel fallen soll, um die Sünder zu vertilgen.In 1.Mose 19,24 wird vom Feuer gesprochen, das vom Himmel kommend Sodom und Gomorra vertilgt.
Nein, hier spricht Jesus nicht von der Liebe,sondern von dem göttlichen Gericht, das die Menschheit entzweit in Gläubige und Nichtgläubige.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot |  0
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