Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  8. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  9. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘

Johannes Paul I. wird am 4. September seliggesprochen

27. August 2022 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Albino Luciani ging nach plötzlichem Tod am 28. September 1978 als "33-Tage-Papst" in die Kirchengeschichte ein - Seligsprechungsfeier mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz


Vatikanstadt/Rom/Wien (kath.net/KAP) Papst Franziskus spricht am 4. September in einer feierlichen Messe auf dem Petersplatz den als "33-Tage-Papst" in die Kirchengeschichte eingegangenen Johannes Paul I. (Albino Luciani) selig. Der Gottesdienst zur Seligsprechung beginnt um 10.30 Uhr, das österreichische Fernsehen (ORF 2) überträgt live ab 10.15 Uhr. Schon am Abend zuvor findet in Rom eine Gebetswache mit Kardinalvikar Angelo De Donatis in der Lateranbasilika statt, teilte der Vatikan mit. Für 11. September ist zudem ein Dankgottesdienst in Canale d'Agordo geplant, dem Geburtsort des späteren Papstes in der norditalienischen Provinz Belluno. Seit dem vergangenen Jahr ist dort auch das Geburtshaus Lucianis nach einer Renovierung wieder für Pilger geöffnet.


Albino Luciani kam am 17. Oktober 1912 als Sohn eines sozialistischen Arbeiters zur Welt. Er wurde 1935 zum Priester geweiht und 1958 zum Bischof von Vittorio Veneto ernannt. Luciani nahm am gesamten Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) teil und setzte dessen Richtlinien mit Begeisterung um. Zugleich verbrachte er viel Zeit im Beichtstuhl und war ein volksnaher Seelsorger.

Papst Paul VI. ernannte den volksnahen, stets bescheidenen Bischof 1969 zum Patriarchen von Venedig und 1973 zum Kardinal. Nach seinem Tod sollte Luciani auch sein Nachfolger werden, jedoch nur für kurze Zeit: Am 26. August 1978 gewählt, war Johannes Paul I. nur bis zu seinem plötzlichen Tod am 28. September 1978 im Amt. Sein Nachfolger wurde Johannes Paul II. (1978-2005).

Das Seligsprechungsverfahren für Johannes Paul I. wurde 2003 ins Leben gerufen. 2021 erkannte Papst Franziskus ein auf den "33-Tage-Papst" zurückgeführtes Wunder offiziell an. Es geht dabei um ein Ereignis aus dem Jahr 2011. Ein damals elfjähriges Mädchen in Buenos Aires, das an einer "fieber-assoziierten (akuten) Enzephalopathie mit refraktären Anfällen und einem septischen Schock" litt und am Ende seines Lebens stand, soll trotz ihres als hoffnungslos geltenden Gesundheitszustandes nach Anrufung des verstorbenen Papstes auf wundersame Weise geheilt worden sein. Der Pfarrer, in dessen Pfarre das Krankenhaus gehörte, habe zuvor angeregt, in diesem Fall die Hilfe von Johannes Paul I. zu erbitten.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  12. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  13. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz