SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
- Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
- Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
- Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
- Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
- Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
- Viel Lärm um nichts?
- Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
- Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
- Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
- Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
- Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
| 
„idea“-Kommentar kritisiert Worte von Landesbischof Gohl im Kölner Dom: „Warum?“3. Oktober 2022 in Deutschland, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Daniela Städter: „Warum muss der katholische Dom als Ort dafür herhalten, dass ein evangelischer Landesbischof vor einem katholischen Kardinal [Woelki] über den Umgang der liberalen Theologie mit Homosexualität doziert?“
Köln-Stuttgart (kath.net) Der christliche Sender „Bibel TV“ feierte am Samstag sein 20-jähriges Bestehen im Kölner Dom. Dass am Sender u.a. auch die katholische und die evangelische Kirche beteiligt sind, wertet idea-Redaktionsleiterin Daniela Städter als einen „Ausdruck des ökumenischen Gemeinsinns“. Der württembergische Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl nutzte den Festakt, um positive Worte zur kirchlichen Segnung gleichgeschlechtlich liebender Menschen zu finden. Das stieß auf Kritik bei der idea-Redaktionsleiterin. 
Städter fragte wörtlich: „Warum, so fragte sich in diesem Moment wohl nicht nur Woelki, nutzt Gohl den Gottesdienst zur Feier eines ökumenischen Werkes, um die tiefen Gräben zwischen liberalem Protestantismus und konservativem Katholizismus herauszustellen? … Und warum muss der katholische Dom als Ort dafür herhalten, dass ein evangelischer Landesbischof vor einem katholischen Kardinal über den Umgang der liberalen Theologie mit Homosexualität doziert?“ Solche Bemerkungen könnten durchaus zu anderer Gelegenheit und an anderem Ort ihre Berechtigung haben, würden aber nicht in einen ökumenischen Gottesdienst passen.
Die idea-Redaktionsleiterin schließt ihren Kommentar mit der Bemerkung: „So muss man Landesbischof Gohl kein halbes Jahr nach seiner Amtseinführung einen ökumenischen Fehlstart attestieren.“
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | modernchrist 8. Oktober 2022 | | | | modernchrist Es zeugt nicht von gutem Charakter, wenn man als Eingeladener in einem fremden Haus das Gastrecht missbraucht und Dinge doziert, die strittig sind und die vor allem beim Gastgeber eigentlich lehramtlich geklärt sind. Ebenso hat vor einigen Jahren Kässmann im Münchner Dom in Anwesenheit von Kardinal Marx (und danach nicht vom ihm widersprochen) doziert, dass die Pille ein Segen für die Frauen sei! Was haben diese strittigen Dinge im Gottesdienst zu suchen. Solches kann in Akademien besprochen werden, wo auch Widerspruch aus dem Plenum möglich ist. Im Dom aber müssen wir notgedrungen zuhören und können nichts tun als sich ärgern. Dazu aber ist die Liturgie nicht da!! Desgleichen leistete sich eine ev. Bischöfin kürzlich bei einer Priesterweihe in Fulda. Skandalöse Worte für die Familien der Priester, ins Ohr gepresst von einem Gast! Unerhört, diese Frechheit und Taktlosigkeit! |  0
| | | | | Tante Ottilie 3. Oktober 2022 | | | |
Ja, auch mir fiel die Werbung des ev. Landesbischofs Gohl für die Segnung gleichgeschlechtlich Lebender in seiner Kirche im ökumenischen Jubiläums-Gottesdienst für Bibel-TV auf - Ort und Zeitpunkt waren dafür unpassend und die betr. Passage seiner Predigt wirkte aufgesetzt. Zudem war seine Ausführung, dass ausgelebte Gleichgeschlechtlichkeit gottgewollt sei, theologisch und insbesondere biblisch falsch und krampfhaft.
Ich habe dagegen immer enorm viel von der Redlichkeit und Glaubenstreue Kardinal Woelki's gehalten.
Und so predigte er anlässlich des 20jährigen Bestehen des christlichen Senders Bibel.tv im Kölner Dom zum Evangelium des auf dem See Genezareth über das Wasser gehenden Herrn (sicher in der Mediathek des Senders abrufbar) sehr bibel- und lehramtstreu.
Einfach phantastisch sowohl vom Inhalt als auch von der Rhetorik her - ein begnadeter Priester, der dafür zu Recht im Gegensatz zu seinem evangelischen "Amtsbruder" Applaus für seine packenden Worte bekam. |  10
| | | | | Taubenbohl 3. Oktober 2022 | | | |
Nicht die erste Entgleisung.
In Sommer 2021 imm Dom zu Fulda.
Zwei Diakone zun Priester geweiht.
Landesbischöfin Beate eingaladen (?)
In, Gegenwart von Bischof Dr Gerber (Hauptzelebrant natürlich bein Sakrament der Priesterweihe) im Altarraum und vor der Segnung...sprach obengenannte über ihre Hoffnung das bald Frauen in der Katholischen Kirche die Priesterweihe bekommen sollte.
Felitas Kuble hat darüber kommentiert zu der Zeit. |  2
| | | | | girsberg74 3. Oktober 2022 | | | | Hat man da vorher nichts gewusst - oder war dieser Mensch entgleist? |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- "Derselbe Polarstern"
- Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
- Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
- George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
- „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
- Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
- Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
- Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
- Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
- Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
- Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
- Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
|