Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  11. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  12. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  13. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  14. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  15. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen

Glaube war für die Queen ganz wesentlich

31. Oktober 2022 in Buchtipp, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Robert Hardman, Buchautor von "Queen of our times" - Queen Elisabeth II. wurde seit dem Beginn der Jahrtausendwende immer religiöser - Sie sprach völlig unbefangen von Gott - Von Roland Noé


London (kath.net)

Die jüngst verstorbene Queen Elisabeth II. hat seit dem Beginn der Jahrtausendwende eine subtile bis deutlich erkennbare Bewegung in ihrem Glaubensleben durchgemacht. Ihre Weihnachtsansprachen wurden seitdem deutlich religiöser. Dies stellt Robert Hardman, englischer Adelsexperte, in seinem jüngst erschienen Buch „Queen of our times – Das Leben von Elizabeth II.“ fest. Je mehr sich die menschliche Gesellschaft von der Religion abwandte und säkularisierte, desto deutlicher betonte die Queen ihren eigenen Glauben.

Hardman erinnert dazu an die Weihnachtsansprache der Queen im Jahr 2000, in der sie gesagt hat: „Im Zentrum unserers Leens -heute wie gestern – muss die Botschaft stehen, mich um andere zu kümmern. Diese Botschaft – Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – ist zumindest für Christen 2000 Jahre alt.“  Der englischer Autor lässt dazu Charles Anson, den ehemaligen Pressesprecher der Königin von England, zu Wort kommen. Er zweifle nicht daran, dass der Glaube wesentlich dazu beigetragen habe, ihr durch die turbulenten Jahre am Beginn des neuen Jahrtausends und durch die späteren Schwierigkeiten zu helfen. „Es gibt da eine religiöse Dimension, und sie begreift ihre Pflicht als eine heilige.“, betont Anson.


Eine besonders gute Freundschaft pflegte die Queen auch zum US-Prediger Billiy Graham, der wiederholt zu Besuch war. George W. Bush, der ehemalige US-Präsident erklärte dazu: „Ich weiß, dass sie ihn sehr mag, und das ging mir verdammt nochmal genauso. Er war ein großartiger Typ.“ Bush, der selber durch die Hilfe von Graham vom Alkohol los kam, ist der Überzeugung, dass der Glaube der Queen für ihren Erfolg ganz wesentlich war und im transatlantischen Bündnis zwischen der USA und dem Vereinigten Königreich eine Schlüsselrolle spielte.

Für Hardman stand fest, dass die Queen seit 2000 immer mehr über Gott sprach und zur Zeit ihres diamantene Thronjubiläums war Elisabeth II. für ihn die einzige bedeutende nicht-religiöse Person der nationalen Öffentlichkeit, die vollkommen unbefangen und offen über Gott sprach.

 

Buchtipp: Robert Hardman, Queen of Our Times, Gebundene Ausgabe,  ‎ 560 Seiten, 29,00 Euro

 

 

 

 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  3. Vom Elend der Fürbitten
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  6. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  7. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  8. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  9. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  10. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  11. Der entschärfte Gott
  12. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  13. Achtung, Christfluencer!
  14. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  15. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz