Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Bätzing gegen Papst Leo
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  7. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. „Wir werden erwartet“
  13. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!

Mangelnde Transparenz: US-Kommission "besorgt" über China-Abkommen

28. Oktober 2022 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Kommission für Religionsfreiheit fordert Vatikan auf, die Verlängerung des China-Abkommens zu überdenken - China könnte Vereinbarung "nutzen, um noch härter gegen Katholiken im Untergrund vorzugehen"


New York  (kath.net/KAP) "Enttäuscht und besorgt" zeigt sich die US-amerikanische Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) über die Entscheidung des Vatikans, sein China-Abkommen um zwei Jahre zu verlängern, wie das katholische US-Nachrichtenportal Crux berichtete. Die Vereinbarung über die Ernennung von Bischöfen habe laut USCIRF-Kommissar Stephen Schneck keine Verbesserung für die Religionsfreiheit der Katholiken in China gebracht. Mit Verweis auf mehrere Fälle katholischer Aktivisten und Geistlichen, die derzeit inhaftiert sind, appellierte er an den Heiligen Stuhl, "seine Entscheidung, mit Xi in dieser Sache zu tanzen" zu überdenken.


Weiters übte der USCIRF-Beauftragte Kritik an der mangelnden Transparenz des Vatikans über den Inhalt des Abkommens. Dieser sei nicht genau bekannt, es werde jedoch angenommen, dass die chinesische Regierung Kandidaten für Bischofsämter vorschlägt. Schneck fürchtet demnach, dass "China dieses Abkommen nützen könnte, um noch härter gegen die Katholiken im Untergrund vorzugehen, und wenn das der Fall ist, dann verliert der Vatikan tatsächlich an Boden gegenüber China." Laut Crux sind die Katholiken in China in zwei Lager gespalten: jenem der staatlich kontrollierten Kirche und der papsttreuen Untergrundkirche. Im aktuellen USCIRF Bericht wurde festgestellt, dass katholische Geistliche, die sich weigern, der staatlich kontrollierten Katholischen Kirche beizutreten, schikaniert und inhaftiert würden.

Der Vatikan äußerte sich in seiner Bekanntgabe über die Verlängerung, dass sie sich verpflichten würden "einen respektvollen und konstruktiven Dialog mit der chinesischen Partei fortzusetzen, um die Vereinbarung produktiv umzusetzen und die bilateralen Beziehungen weiterzuentwickeln, mit dem Ziel, die Mission der katholischen Kirche und das Wohl des chinesischen Volkes zu fördern". Schneck hingegen fürchtet, dass den Gläubigen in China mit dieser Entscheidung eine "Botschaft der Verwirrung" gesandt würde. Die Vereinbarung zwischen China und dem Vatikan wurde 2018 unterzeichnet und im Oktober 2020 erstmals verlängert. USCIRF ist eine unabhängige, überparteiliche Bundeskommission in den Vereinigten Staaten, die internationale Verletzungen der Religionsfreiheit überwacht und der US-Regierung und dem Kongress darüber Bericht erstattet. 

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  3. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  4. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  5. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  6. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  7. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  8. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  9. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  10. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  11. NGO nach Massaker an Christen in Äthiopien: "Welt darf nicht wegsehen"
  12. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  13. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  14. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  15. Wenn die Sehnsucht leuchten lernt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz