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Kardinal Hollerich will ‚Änderung des kulturellen Paradigmas’ der Kirche zur Homosexualität

29. Oktober 2022 in Weltkirche, 56 Lesermeinungen
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Der Erzbischof von Luxemburg und Generalrelator der Synode über die Synodalität sagte, er halte Homosexualität für eine ‚Frucht der Schöpfung’.


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Kardinal Jean-Claude Hollerich, Erzbischof von Luxemburg und Generalrelator der Synode über die Synodalität, will eine „Änderung des kulturellen Paradigmas“ der Kirche hinsichtlich der Verurteilung der Homosexualität. Nach seiner Einschätzung gebe es in kirchlichen Institutionen einen höheren Anteil an Homosexuellen als in der Gesellschaft, sagte er in einem Interview mit der vatikanischen Zeitung L’Osservatore Romano.

Zu Beginn des Interviews lobte er Papst Franziskus, der kein Liberaler sondern ein Radikaler sei. Franziskus’ Radikalität bestehe in der Barmherzigkeit, die uns alle angehe. „Wir müssen uns alle fragen, was es heißt heute ein Christ zu sein“, sagte der Kardinal wörtlich.

Die Schlüsselfrage für das gegenwärtige Pontifikat sei, ob man die Unzulänglichkeit einer Pastoral akzeptiere, welche die Tochter früherer Epochen sei und bereit sei, die Mission neu zu überdenken. Diese Entscheidung habe schwere und mutige theologische Implikationen, stellte Hollerich fest.

Dies werde sich unter anderem in der Balance zwischen Laien und Klerus zeigen, die sich in Zukunft sehr von der gegenwärtigen unterscheiden werde. Das sei sowohl eine Folge der Synode über die Synodalität als auch des Rückganges der Berufungen.

Zur „Diskriminierung“ Homosexueller sagte Hollerich, die Kirche müsse das kulturelle Umfeld ändern, damit der Zugang zur Homosexualität positiver werde. Auf die Frage nach dem Beispiel der protestantischen Kirchen, die trotz der Segnung homosexueller Paare keinen zusätzlichen Zuspruch unter jungen Menschen gefunden habe, antwortete Hollerich: „Natürlich nicht. Weil das nicht genug ist.“ Er forderte von der katholischen Kirche eine „tiefgehende Änderung des kulturellen Paradigmas“ und einen Gesinnungswandel.

Die Öffnung gegenüber Homosexuellen ist nach Ansicht Hollerichs keine Frage des Kirchenrechts, der Normen und Strukturen. Das habe der Papst der Kirche in Deutschland gesagt. Die Verkündigungen des Evangeliums heute heiße die Freude am Leben in Gott verkünden, den Sinn des Lebens in Jesus Christus finden.

Aufgabe der Kirche sei es, die „frohe Botschaft“ zu verkünden, nicht eine Reihe von Regeln oder Verboten. Niemand dürfe ausgeschlossen sein, auch nicht (zivilrechtlich) wiederverheiratete Geschiedene oder Homosexuelle. Das Königreich Gottes sei kein „exklusiver Club“, sagte der Kardinal. Es öffne seine Tore „für jeden, ohne Diskriminierung“. Niemand dürfe sich ausgeschlossen fühlen, verlangte der Kardinal. „Es geht nicht um theologische Feinheiten oder ethische Dissertationen: es geht einfach darum, zu sagen, dass die Botschaft Christi für jeden ist“, sagte er wörtlich.

Er sei der Ansicht, dass Homosexualität eine „Frucht der Schöpfung“ sei. Gott heiße bei jedem Schritt der Schöpfung sein Werk gut.

Zur so genannten „Homo-Ehe“ räumte Kardinal Hollerich zwar ein, dass der Zweck der Fortpflanzung nicht erreicht werden könne. Das bedeute aber nicht, dass die „emotionale Beziehung“ keinen Wert habe. Die Ablehnung der Segnung homosexueller Paare durch die Glaubenskongregation im März 2021 spielte der Kardinal herunter. „Glauben Sie, dass Gott etwas Schlechtes über zwei Menschen sagen kann, die einander lieben?“, fragte er.

Er sei an anderen Aspekten des Themas mehr interessiert, fuhr er fort. Zum Beispiel würde er gerne wissen, was die Ursache für die unübersehbare Zunahme homosexueller Orientierungen in der Gesellschaft sei. Oder warum der Anteil Homosexueller in kirchlichen Institutionen höher sei als in der Gesellschaft.

 

Kontakt Kardinal Hollerich


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Lesermeinungen

 lesa 1. November 2022 

Ungehorsame Hirten helfen den Menschen nicht und spalten die Kirche

@Michelangelo: Danke für den Hinweis. Der film hat die Papstäußerungen allerdings "hingebogen" im Sinne der Instrumentalisierungsabsicht.
Die Segnungen hs. Paare, hat der Vatikan mit einverständnis und Kinntnis des Papstes mit Nein beantwortet und dies begründet. Zu der darauffolgenden Rebellion gab es viele Stellungnahmen, z.B. der Moraltheologen Spindelböck ud Prader: „Lehramtliche Aussagen der Kirche betreffend den Glauben und das sittliche Leben erfolgen im Namen Christi, welcher der Kirche die Offenbarung Gottes anvertraut hat, um ihren Inhalt getreu zu verkünden und auszulegen. Verlautbarungen der Glaubenskongregation sind keine Mei-nung unter anderen, keine Zwischenrufe oder Randbemerkungen, sondern gehören zum ordentlichen kirchlichen Lehramt.“
Das Wort und die Lehre Christi bringen den Menschen zur Entfaltung. Falsche Propheten und schlechte Hirten leiten sie in die Irre und ruinieren sie.
In Sievernicht hat der Herr ausdrücklich vor diesen Segnungen gewarnt. (2021)


1
 
 Chris2 1. November 2022 
 

Die Protestanten sind nicht genug

Warum also nicht gleich die Welt wie in dem James-Bond-Titel? Dieser Wolf im Schafspelz will also noch über die liberalen Landeskirchen hinausgehen. Was für eine Anmaßung! "Und ihr werdet sein wie Gott", sprach die Schlange...


2
 
 Michelangelo1 1. November 2022 
 

@lesa …Papst Äußerungen Homosexualität

Wo / Wann ..
……………………………………………….

= November 2020
= Zitat aus dem Film „Francesco“
- Passage Zitat Papst Franziskus:
„Homosexuelle hätten das Recht in einer Familie zu sein ..“
Anschließend spricht der Papst sich für einen staatlichen RechtsRahmen ziviler Partnerschaften aus …
………………………………………………………………

Scheint so als dass unser Papst mal so und mal so argumentiert! Wer will ihm denn noch etwas glauben. Einmal Akzeptanz und dann wieder wettert er gegen Homosexuelle Partnerschaften! Da nimmt sich dann jeder DAS Zitat was ihm am Besten gefällt… Quo Vadis Kirche ?


1
 
 Michelangelo1 1. November 2022 
 

@lesa … Papst Äußerungen Homosexualität

Wo / Wann ..
November 2020
Zitat aus dem Film „Francesko“
- Passage Zitat Papst Franziskus:
„Homosexuelle hätten das Recht in einer Familie zu sein ..“
Anschließend spricht der Papst sich für einen staatlichen Rechtsrahnen ziviler Partnerschaften aus …
Scheint so als dass unser Papst mal so und mal so argumentiert! Wer will ihm denn noch etwas glauben. Einmal Akzeptanz und dann wieder wettert er gegen Homosexuelle Partnerschaften! Da nimmt sich dann Zitat was ihm am Besten gefällt… Quo Vadis Kirche ?


1
 
 Michelangelo1 1. November 2022 
 

Ich bin sehr tolerant aber …

Da ruft mich grad eine Freundin an, die hier stundenweise im Pfarrbüro arbeitet. Völlig aufgeregt erzählt sie mir, dass heute morgen in der täglichen Runde beschlossen wurde, an einem noch festzulegenden Sonntag Nachmittag im Dezember einen Segnungsgottesdienst für ALLE Liebenden gehalten werden soll. Ein Segnungsgottesdienst war hier schon mal gehalten worden, allerdings nur für Jubelpaare mit 25 oder mehr Ehejahren. Da waren dann mein Mann und auch. Aber jetzt wird’s arg schlimm wenn nun auch Mann-Mann und Frau-Frau Beziehungen gesegnet werden. Das ist dann wohl die letzte große Amtshandlung unseres Pfarrers bevor er aus dem Amt scheidet nach Afrika zurückkehrt. Traurig für was sich die Pfarrer heute vor den Karren spannen lassen!


3
 
 Devi 1. November 2022 
 

Zum Kardinal

Heute ist Allerheiligen,was haben wir für wunderbare Heilige ,Menschen, die verstanden was der Glaube bedeutet.Sie sind es,die uns mit ihrem Leben zeigen was es bedeutet in die Nachfolge Jesus Christi zu treten!Ein neues Leben ensteht,ein wunderbares Kind, wer wird es lehren in dieser Welt dankbar zu sein wie Gott es erdacht,als Mädchen oder als Junge.Was sind das für Priester,als Kardinäle oder Bischöfe,die nicht dies achten und Mitläufer einer neuen Genderidiologie werden!Devi

Kardinal Hollerich kann ich nicht verstehen was wurde ihn für eine Ehre übergeben


1
 
 JP2B16 30. Oktober 2022 
 

Man möge dem Kardinal Hollerich zurufen, ...

...was der Hl. Paulus im Brief an die Römer verkündete (12,2): Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.

So einfach ist das!

Aktuelles Zitat Kardinal Gerhard Müller:
„Einem offensichtlich häretischen Bischof muss man nicht gehorchen aus formeller Treue“!


6
 
 lesa 30. Oktober 2022 

Leben und Glauben, Theologie und Recht gehören zusammen.

Der Kardinal irrt und führt in die Irre mit diesen Worten: "Die Öffnung gegenüber Hs. ist nach Ansicht Hollerichs keine Frage des Kirchenrechts, der Normen und Strukturen. Das habe der Papst der Kirche in Deutschland gesagt. Die Verkündigungen des Evangeliums heute heiße die Freude am Leben in Gott verkünden, den Sinn des Lebens in Jesus Christus finden." Welcher Papst soll das wann in Deutschland gesagt haben? Da hat Diabolos Dinge durcheinandergeworfen, die zusammengehören.
Alles andere ist subjektiv, willkürlich, nicht dem Wort Gottes gemäß, spalterisch und für den Menschen ein Schaden..
Kichenrecht und Barmherzigkeit sind keine Gegensätze.
Aus dem Artikel von M. Graulich (3.10.2022)"Zwischen Treue und Veränderung":
"Das Leben ist nicht vom Glauben und der Glaube nicht vom Leben zu trennen.
Theologie und Recht, Lehre und Disziplin gehören zusammen".
Und die Barmherzigkeit keine billig zu habende Gnade.


3
 
 SalvatoreMio 30. Oktober 2022 
 

Weg mit den paulinischen Briefe sowie des Jakobus; am besten des ganzen NT

@ottokar:man sollte den Kardinal auffordern, sich für die Abschaffung des neuen Testamentes einzusetzen, da dies voll ist von Warnungen, Aufforderungen und Regeln. -Er wird leider nicht so dumm sein, das zu tun, denn dann würde endlich ein Sturm gegen ihn losbrechen. -


2
 
 ottokar 30. Oktober 2022 
 

"Wir müssen uns alle fragen, was es heisst heute Christ zu sein" meint Hollerich

Was für eine überflüssige Plattitüde: Christen sind auch die Protestanten, bei denen alle Sehnsüchte des Kardinals bereits erfüllt sind. Nein, wir müssen uns fragen , was es heute bedeutet Katholik zu sein.
Auf die Frage an Hollerich, warum dennoch den Protestanten (bei denen ja die synodalen Wünsche und mehr längst erfüllt sind) die jungen Leute davon laufen, antwortete er, dass das, was sich bei den Protestanten geändert habe, noch nicht genug sei.Er fordert eine tiefgreifende Veränderung des kulturellen Paradigmas und einen Gesinnungswandel. Das heisst glasklar:Er fordert eine Änderung des katholischen Weltbildes. Die frohe Botschaft müsse verkündet werden, nicht eine Reihe von Regeln oder Verboten und niemand dürfe ausgeschlossen sein.Ich glaube Hollerich kennt die frohe Botschaft nicht. Jesus Christus schliesst niemanden aus, er liebt uns Sünder , aber er hofft auf unsere Reue. Ändern müssen somit wir uns, nicht die Kirche.


4
 
 Herbstlicht 30. Oktober 2022 
 

sich prüfen!

Kardinal Hollerich möge sich einmal ganz bewusst und absolut ehrlich sich selbst gegenüber die Frage stellen:
Wem fühle ich mich als Gläubiger innerlich wirklich verbunden?
Der Lehre unseres Herrn Jesus Christus - oder den
jeweils wechselnden Ansprüchen der Welt?


2
 
 Stephaninus 30. Oktober 2022 
 

Man bleibt nur noch konsterniert zurück

1. Frage: Könnte denn die Kirche überhaupt ihre Lehre verändern?
2. Homosexualität ist schon jetzt keine Sünde, der gleichgeschlechtliche Akt schon. Sollte dieser nun plötzlich keine Sünde mehr sein, wird das Gewölbe der Kirche einstürzen. Dann gerät endgültig alles ins Rutschen.
3. In meinen Augen erreicht der Niedergang der römischen Kirche einen neuen Tiefpunkt in den Aussagen desieses Spitzenfunktionärs der Synode über Synodalität. Nach menschlichem Ermessen steht der Totalumbau der Kirche kurz bevor....


1
 
 Heinz1 30. Oktober 2022 
 

Zum angeblich so hohen Homosexuellen Anteil unter Priestern:

Diese waghalsigen Schätzungen "es sind ja ohnehin 40% der Priester schwul" und ähnliches kommen hauptsächlich aus der kirchenfeindlichen Ecke von Leuten, die weder Ahnung und Kontakt zur Kirche haben. Man sollte sich also hüten diese Schätzungen, die auf wilder Spekulation und Gerüchte-Geschwätz beruhen in irgendeiner Weise ernst zu nehmen.

Sicher hat es da und dort immer schon ganz vereinzelt auch in der Kirche Männer mit gewissen Tendenzen gegeben. Ich für meinen Teil muss die aber innerhalb der Gesamtheit der Priester mit der Lupe suchen.


7
 
 Heinz1 30. Oktober 2022 
 

@Chris2 das sind in etwa die französischen Zahlen, das Gesamtbild sieht so aus:

Missbrauchsopfer Frankreich:
80% Buben, 20% Mädchen
Missbrauchsopfer Deutschland:
50% Buben, 50% Mädchen
Missbrauchsopfer Polen:
20% Buben, 80% Mädchen

Komisch oder?

In Österreich haben sich nur 1,4% der Gesamtfälle im Zeitraum seit dem Jahr 2000 also in den letzten 22 Jahren ereignet. Die große Masse fälkt in die 50er bis 70er Jahre und in die angebliche Verantwortung von Priesern die bereits gestorben sind und dazu nichts mehr sagen können. Komisch oder?

In Italien gab es jüngst eine Schätzung nach der es dort eine Million Missbrauchsfälle gibt. Sehr komisch oder?


3
 
 ottokar 30. Oktober 2022 
 

"Nach der Synode wir unsere Kirche eine andere sein"

Das ist Orginalton von Kardinal Hollerich. Hat die St.Gallen Maffia unserem Papst das Heft aus der Hand genommen, ist unser Papst erpressbar geworden? Warum reagiert er nicht auf die vielen häretischen Angriffe seiner engsten Berater aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg , auch Österreich ? Unsere Kirche wird nun einmal auftragsgemäss vom Nachfolger des Apostel Petrus regiert und nicht von seinen Mitarbeitern. Zur Zeit scheint es umgekehrt zu sein. Heiliger Erzengel Michael verjage den Teufel zur Hölle und lähme seine Gefolgsleute.


4
 
 CusanusG 29. Oktober 2022 
 

Die Zunahme von Homosexuellen und Transgendern im Westen

ist zum einen das Ergebnis einer langanhaltenden PR-Kampagne der LGBTQ-Lobby und zum anderen ein Zeichen von Verfall, wie er im alten Rom schon sichtbar war.

HInzu kommt, dass zunehmend mehr gestörte Familienverhältnisse und überbordende sexuelle Eskapaden in allen Teilen der Gesellschaft zu immer mehr orientierungslosen Kindern und Jugendlichen führen.

Das verkorkste Leben, das die LGBTQ-Lobby vielen verirrten Menschen beschert soll jetzt auch noch als gottgegebene Frucht der Schöpfung verkauft werden. Für wie blöd will uns Kardinal Höllerich eigentlich verkaufen?


10
 
 Passero 29. Oktober 2022 
 

Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn

Eure Impertinenz,Sie vertreten himmelschreiende Positionen! Bitte bekehren Sie sich oder treten Sie sofort zurück! Wenn Sie so weitermachen, landen Sie in der ewigen Verdammnis und mit Ihnen viele von den von Ihnen Irregeführten!


5
 
 Chris2 29. Oktober 2022 
 

Exzellenz mögen geruhen,

geflissentlich zur Kenntnis zu nehmen, dass die Kirche gerade einen Missbrauchsskandal in mehreren Ländern verdauen musste, in dem die Täter zu praktisch 100% Männer und die Opfer zu etwa 80% Buben waren (statistisch wären etwa 25% zu erwarten gewesen). Ob die Homosexualisierung der Kirche wohl die richtige Antwort darauf sein kann und künftige Opfer schützen wird?
Ganz sicher nicht!


8
 
 lesa 29. Oktober 2022 

Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nen. Alles andere stammt vom Bösen.

@nverna: "Schwammig" ist die rechte Bezeichnung. Herumgerede zeigt den Menschen nicht den Weg, sondern wird als Bejahung für das Sich-Ausleben aufgefasst, das in den Abgrund führt. Ein klassischer Fall für das Wort des Herrn: "Euer Ja sein ein Ja, euer Nein ein Nein, alles andere stammt vom Bösen." Woher soll noch ein Funken Orientierung für unsere verwirrte Gesellschaft kommen, wenn auch die Kirchenvertreter endlos das Wort des Herrn "zer-pastoralisieren"?
Wie liebevoll, feinfühlig und klar sind die Worte des Katechismus. Diese paar Zeilen würden als Vorlage und Richtschnur für Äußerungen zu diesem Thema genügen. "Wenn es im Eph 5, 7 heißt, "Habt mir ihnen nichts gemein", ist wohl nicht gemeint Betroffene zu meiden, sondern keine zweideutgen Zugeständnisse zu machen.
"Kirchliche Verkündigung muss einer objektiven Norm folgen, die auf Schrift und Tradition gründet. Sie bewahrt den Christen vor einem Abgleiten in den Irrtum und garantiert den Weg des Heils. (Ralph Weimann)


3
 
 rambsteph 29. Oktober 2022 
 

Es hat den Anschein, dass der meines Wissens bekennende Homosexuelle Kard Hollerich wie eine Vielzahl der scheinbar modernen Kirchenführer und Theologen (zB Bischof Dieser zuletzt ähnlich) psychologisch durchsichtig und selbstentlarvend agiert: Setzt man gegen die Lehre Christi die Homosexualität als "Gottgewollt" ein, so entzieht man sich gleichsam dem Vorwurf der gravierend ungeordneten und sündhaften Lebensverstellung. Denn wie soll/kann man damit fertig werden, dass man als Kirchenführer in der Verpflichtung der Treue zu Christus in ständiger Lebenslüge lebt.


4
 
 Tante Ottilie 29. Oktober 2022 
 

Das ist die "Menschenmachwerkkirche", die hier aufzubauen versucht wird

und von der die Sel. Anna Katharina Emmerick prophetisch sprach und warnte, sich dieser Fake-Kirche anzuschließen- denn sie hat keinen Bestand.

Eine "Versöhnung" der säkular-ungläubigen Welt mit dem christlichen Glauben wird es nicht und nie geben, denn wenn die Kirche z.B. bei der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare nachgibt, gibt es sogleich längst weitere Forderung etwa nach Segnung polyamorer Verbindungen, oder Abtreibungszulassung etc. Ruhe wird es niemals geben ... So läuft's ja auch längst bzgl. Ökumene - ein vergeblich. Wettlauf zwischen Hase und Igel.


7
 
 SalvatoreMio 29. Oktober 2022 
 

Der Begriff„Teufel“ – ist abgeleitet vom altgriechischen "Diabolos" ...

und das heißt: „Durcheinanderwerfer“ im Sinne von Verwirrer, Faktenverdreher.
a) Was schreibt @mimamo? „Die Botschaft des Evangeliums ist für jeden: wieso sonst hätte der Heiland zur Sühne für uns am Kreuz sterben müssen?
b) Kardinal Hollerich wiederum: „Das Königreich Gottes sei kein „exklusiver Club“. Es öffne seine Tore „für jeden, ohne Diskriminierung. Es geht nicht um theologische Feinheiten ...".
a) Was schreibt @lesa lt. Epheserbrief? "Von Unzucht und Schamlosigkeit jeder Art soll bei Euch nicht einmal die Rede sein.“
b) Was sagt Kardinal Hollerich: „Die Verkündigung des Evangeliums heute heiße: die Freude am Leben in Gott verkünden. Homosexualität sei eine „Frucht der Schöpfung“. ---
Leuten wie diesem Kardinal ist offenbar nicht beizukommen. Sie haben kein Problem, den Sinn der Hl. Schrift zu verändern, da dieser nicht mehr in die Zeit passt. - Ähnliches fällt mir bei uns vor Ort neuerdings auch auf.


3
 
 anjali 29. Oktober 2022 
 

Kardinal Eijk

Der Niederländische Kardinal Eijk hat gerade ein Buch geschrieben : Band der Liebe, Worin er Homosexualität verurteilt. Deshalb sind viele Leute böse auf ihn!


5
 
 lesa 29. Oktober 2022 

Niemand täusche euch mit leeren Worten! (vgl Eph 5) Von Bischöfen erwartet man anderes!

Sind diese Bischöfe denn unheilbar taub? Es war doch gerade vergangene Woche (am Montag d. 30. Woche) in der Lesung klipp und klar: "Von Unzucht aber und Schamlosigkeit jeder Art oder von Habgier soll bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein.
Auch Sittenlosigkeit und albernes oder zweideutiges Geschwätz schickt sich nicht für euch, sondern Dankbarkeit. Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch - das heißt kein Götzendiener - erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab." (Eph 5, 3-6)
Dem ist so. Oft genug erlebt. Bischöfe, die die Anvertrauten ins Elend treiben, weil sie NULL Erfahrung mit dem Seelenleben von Menschen und ihren Schicksalen haben, sondern selbstverliebt naseweise gescheiter sein wollen, als Gott, gehören auf der Stelle aus dem Verkehr gezogen.
[email protected]: Auch Ihnen und allen hier gesegneten Sontag!


6
 
 modernchrist 29. Oktober 2022 
 

Die Schwulen beißen sich vor Freude in den Hintern,

wenn sie sehen, wie rasant die Regenbogenagenda sich in die Kirche hineinfrisst und ihr der rote Teppich schon von Kardinälen ausgerollt wird. Das hätten sie sich vor einem Jahrzehnt noch nicht träumen lassen. Unsere Strategie war die grandioseste Transformationsstrategie, die es je in der Welt- und Menschheitsgeschichte gab, das können sich diese Leute sagen. Die Evolution zum Menschen hat Millionen Jahre gedauert: Wir aber haben jetzt die "Evolution" zum sexuell und körperlich selbstbestimmten Menschen in wenigen Jahren geschafft - bis in die Kindergärten! Dass dabei der Satan mitgeholfen hat und aktiv mitwirkt, das sehen nur die wirklich glaubenden und an dem lebendigen Christus sich ausrichtenden Menschen.


5
 
 PXX 29. Oktober 2022 
 

Ohne Worte

Es ist einfach unsäglich, welche Bischöfe heute die Unterstützung eines Papstes haben.Sei es Mc. Carrick, Tobin, Cupich, Gregory , Hollerich oder wie die Homo Liebenden alle heissen mögen. Mir kommt immer wieder der Satz in den Sinn: Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir schon einen Schritt weiter.


6
 
 kleingläubiger 29. Oktober 2022 
 

Während viele Krisen die Welt erschüttern, die Gläubigen in Scharen davonlaufen und kurz nach einer Pandemie haben die Geistlosen, äh Geistlichen nichts besseres zu tun als über Homosex zu diskutieren und sich am höchst erfolglosen Zeitgeistrezept der Protestanten zu orientieren. Bald werden diese Priester nur noch vor einer Handvoll verstockter Sünder stehen und krampfhaft deren Sünden zu segnen versuchen, während der wahre Glaube dort auflebt, wo er sich an der würdigen Feier der Eucharistie orientiert.


3
 
 Derfromme 29. Oktober 2022 
 

@Hilfsbuchhalter

Nicht nur im deutschsprachigen Raum. Das Instrumentum laboris der Weltsynode zeigt, daß es auf quasi auf allen Kontinenten ähnliche Sichtweisen gibt.Selbst Polygamie ist ein Thema das sich dort findet. Ich finde es sehr irritierend, daß fromme Medien kaum eine lehramtstreue Einordnung vornehmen.Bedeutet Schweigen hier nicht Zustimmung ?


3
 
 Hilfsbuchhalter 29. Oktober 2022 

Kardinal Hollerich ist nicht allein.

Der Großteil des Klerus und der Bischöfe im deutschen Sprachraum teilt diese Sicht.


2
 
 mimamo 29. Oktober 2022 
 

Für jeden!

Die Botschaft des0Evangeliums ist doch für jeden.
Wieso sonst haette der Heiland kommen muessen, leiden, sterben am Kreuz zur Suehne für uns und durch die Auferstehung festzumachen, dass die Suehne gilt, es Vergebung gibt und ein ewiges, Leben bei Ihm?

Die Wohlstandsverwahrlosung nimmt überhand, vor allem in der Kirche.
Aber im Westen macht man immer mimimi... wenn man gefordert wird. Herausgefordert nämlich von GOTT, der uns ernst nimmt und keinen Kinderbrei serviert, sondern will, dass wir uns am Schwarzbrot schiergar die Zähne ausbeissen und kämpfen.

Welche Bibel hat dieser Herr gelesen... Hat er selbst womöglich solche Gelüste entdeckt?


3
 
 Smaragdos 29. Oktober 2022 
 

Feindliche Übernahme durch Kardinal Hollerich

Hier bietet uns Kardinal Hollerich ein schönes Beispiel feindlicher Übernahme.

"Aufgabe der Kirche sei es", sagt er, "die frohe Botschaft zu verkünden". Genau, Herr Kardinal. Doch Sie scheinen das Evangelium noch nie ohne rosarote Brille gelesen zu haben. Denn dort sagt Jesus klipp und klar: "BEKEHRT EUCH und glaubt an das Evangelium!" (Mk 1, 14). Die Botschaft Jesu ist folglich nur für jene eine frohe, die bereit sind, sich von ihrer Sünde abzukehren - und ausgelebte Homosexualität ist und bleibt eine schwere Sünde. DAS müssten Sie den Homosexuellen verkünden!

Wer aber in der Sünde verharrt, wie etwa Homosexuelle, die zusammen leben, der schliesst sich selbst (und nicht etwa die Kirche!) von der frohen Botschaft der Erlösung durch die Vergebung der Sünden aus!

Ihren schwammigen Aussagen leiste ich also Widerstand!


11
 
 ottokar 29. Oktober 2022 
 

Ungestraft darf heute ein Kardinal den katholishen Glauben leugnen.

Denn er weiss es ja besser, als Jesus Christus, von dem seine kritisierte Botschaft stammt.Der Papst schweigt übert eine solche Beleidigung unseres Herrn. Diejenigen werden aber an den Pranger gestellt , welche die alte, lateinische hlg.Messe feiern oder feiern wollen.Den Lobpreis, die feierliche Verehrung unseres Herren untersagt der Papst.Ich verliere das Vertrauen in unsere Kirchenführung.


9
 
 Vox coelestis 29. Oktober 2022 
 

Top of Vatican

Was vertritt der denn für eine Glaubens- bzw. Morallehre?
Damit toppt er ja sogar noch unseren Bischof Bätzing!
Mit ihm wäre eine Fortsetzung 2.0 des Synodalen Wegs in Rom spielend möglich.

Damit die Botschaft Christi wirklich "für jeden ist", muss sie aber erst einmal umgeschrieben werden. Vielleicht traut er sich das auch noch zu?
Unter einem Papst Benedikt hätte er solche Aussagen wahrscheinlich nicht gewagt, aber unter Papst Franziskus herrscht Meinungs- und Glaubensfreiheit par excellence.


5
 
 Leopold Trzil 29. Oktober 2022 

Die Apostel und Märtyrer …

… hätten sich viel Ärger ersparen können, wenn schon ihnen eine solche Theologie eingefallen wäre. Im permissiven Pluralismus der Spätantike wären sie damit nicht weiter aufgefallen.


4
 
 Jothekieker 29. Oktober 2022 
 

Was erwarten Sie?

Höllenrich ist der Bätzing von der anderen Seite der Mosel. Jedes andere Statement hätte mich deshalb überrascht.


3
 
 Zeitzeuge 29. Oktober 2022 
 

Liebe lesa u.a.:

Die Worte dieses Kardinals sprechen für sich.

Ich verweise auf den Artikel von Kardinal Müller,

"Einem offensichtlich häretischen Bischof......."

Da unter diesem Artikel aber ein "Gast" gegen

die NT-Grundlagen unserer hl. Mutter Kirche und

des Papsttums agitiert, werde ich hier einmal

eine Pause einlegen, denn dafür ist kath.net

wohl nicht gedacht.

Gerne wünsche ich einen gesegneten Sonntag und

eine besinnliche Zeit,

Ihr/Euer Zeitzeuge


4
 
 si enim fallor, sum 29. Oktober 2022 
 

Die Argumente von Hollerich finde ich schwach und sind ein gefährlicher Spagat

Er spricht davon, dass es viele Homosexuelle in der Kirche gibt, ich stelle mir vor, bin positiv, dass es Homosexuelle sind, die ihre Homosexualität nicht ausleben. Aber das war wahrscheinlich schon immer so, aber die Homosexuellen in der Kirche waren sich bewusst, dass sie Leben Gott und dem Heil der Gläubigen widmen mussten.
Er sagt, dass sich die Gesellschaft verändert hat und dass die Kirche in dieser Hinsicht sich ändern sollte.
Nun, das ist so, als würde man meinen, dass die Gesellschaft die Lehre der Kirche macht, nicht die Offenbarung, dass Christus und der Heilige Geist wenig bedeuten angesichts dessen, was eine Gesellschaft für richtig hält (heute überwiegend atheistisch und agnostisch).

Aber ich nehme aus den letzten Absätzen der Nachricht, bin positiv, dass Hollerich lediglich Änderungen im Ton und in der pastoralen Herangehensweise an Sünder in Fragen der sexuellen Begierde vorschlägt (ohne die Lehre zu ändern).
Aber das ist ein gefährlicher Spagat.


0
 
 nvena 29. Oktober 2022 
 

Verwirrend

Vielleicht liegt es an der Zusammenfassung im Artikel, aber ich finde viele der Aussagen so uneindeutig und schwammig, dass ich es nur verwirrend finde. Es fällt mir schwer, ein wirklich klares Statement zur Bewertung homosexueller Handlungen zu erkennen. Dies geht mir auch oft bei den Äusserungen von Papst Franziskus so.
Da bleiben bei mir nur reichlich ?????? zurück.


4
 
 Taubenbohl 29. Oktober 2022 
 

" ....der Anteil Homosexueller in kirchlichen Institutionen höher sei als in der Gesellschaft". sagt Hollerith.

So what! Hört sich an wie Anekdote und wenn auch wahr nochmals so what. Wir sind alle Sünder. Haben alle zu kämpfen.

Aber jetzt wo das Klima wechselt will man sich outen ... und alles haben.

Einfach jetzt alle aus den Priesterversteck ..und Gay leben aber ausserhalb der Kirche. Das wäre ehrlich. Oder das Katholische Verständnis wieder leben...das Verständnis von Gottes Plan. Das ist doch aller unser Ziel.

Bin gespannt. Die Synodal Dokumente (Hollerith ist Relator) sehen ganz so nach Grech/Hollerith aus.

Leider.

"You can`t have your cake and eat it" sagt man. Ausser in Regenbogenland.


4
 
 lesa 29. Oktober 2022 

Mögen die Hirten, möge der Papst die Menschen nicht den Dämonen überlassen!

Vielleicht ist es nützlich, dass sich Eb. Hollerich derart eindeutig positioniert.
Beten wir in diesen Tage vor dem Ad Limina Besuch so viel wir können für den Papst und für diese Bischöfe! Mögen diese innerkirchlichen teuflischen Attacken gegen die Offenbarung Gottes und gegen den Menschen möglichst bald gründlich unterbunden werden!


6
 
 Norbert Langenfeld 29. Oktober 2022 

Frucht der Schöpfung

Ist Pädophilie auch Frucht der Schöpfung?
Ist der Anteil Pädophiler in kirchlichen Institutionen auch höher als in der Gesellschaft?


11
 
 Stefan Fleischer 29. Oktober 2022 

Homosexualität, eine Frucht der Schöpfung?

Eine homosexuelle Neigung ist oftmals eine Phase der sexuellen Entwicklung des Menschen. Im Normalfall verschwindet sie im Verlauf dieser Entwicklung wieder. Es gibt auch die Theorie, dass diese Phase dazu dient, eine verfrühte sexuelle Beziehung zum anderen Geschlecht zu verhindern. So gesehen ist sie tatsächlich eine Frucht der Schöpfung. Als solche aber kann sie, wie so manche andere «Frucht der Schöpfung» sich zu einer «Frucht der Erbschuld» entwickeln, wenn der Schöpferwillen Gottes ausgeblendet oder geleugnet wird, oder um mit der Schrift zu sprechen, wenn der Mensch selbst wissen, selbst entscheiden will, war richtig und was falsch, was gut und was böse ist, wenn er glaubt, was sich für ihn gut anfühlt, sei schon deswegen gut.
Wir sollen diese Geschichte der Erbschuld - so glaube ich - wieder viel mehr bedenken. Sie erklärt vieles von dem, worüber wir uns streiten.


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 Joachim Heimerl 29. Oktober 2022 
 

Dass der Papst die Meinung des Kardinals kennt,

ist sicher, dass er zu derlei schweigt auch. Die Frage ist nur: Bedeutet Schweigen Zustimmung? Einem römischen Sprichwort zufolge: ja.- Ohne Frage steht die Kirche vor einem Abgrund und Hollerich ist bereit, sie hinabzustürzen. Hrech usw. helfen munter dazu, von den Deutschen ganz zu schweigen...Eine Spaltung hat nicht nur begonnen; sie ist schon lange da.


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 golden 29. Oktober 2022 
 

Die Unterwelt verschlingt nicht die wahre Kirche

aber wohl die nicht mehr glauben wollenden Menschen.
Beten wir viel um Bekehrung bei so viel Apostasie...


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 Uwe Lay 29. Oktober 2022 
 

Die Kirche muß mit der Mode gehen!

Die Morallehre und wohl auch die Theologie sei "die Tochter früherer Epochen" und so eben überaltet. So einfach macht es sich dieser Kardinal. In der Kirche solle es zugehen wie einem Modegeschäft: immer die aktuelle Mode anbieten. Wahrheit ist eben nur eine Modefrage.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


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 SalvatoreMio 29. Oktober 2022 
 

Welch ein Elend!

Oh, Herr, verzeih'mir: Mir kam nur der eine Gedanke: "Hinweg mit ihm!"


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 lesa 29. Oktober 2022 

Warum wird er nicht suspendiert?


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 jabberwocky 29. Oktober 2022 

---

"Papst Franziskus ist barmherzig", heißt es im Artikel.
Ist er das?


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 physicus 29. Oktober 2022 
 

Vor allem als "Generalrelator der Synode über die Synodalität" sollte er sich während des laufenden Prozesses mit persönlichen Meinungen zu inhaltlichen Dingen zurückhalten - zumal wenn sie so unausgegoren sind.


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 modernchrist 29. Oktober 2022 
 

keine Ahnung hat er von Evolution und Schöpfung

Dieser Kardinal behauptet indirekt, dass Gott die schwule und lesbische Sexualität und - was womöglich noch sonst - geschaffen hat! Damit hätte Gott sinnlose Dinge geschaffen. Denn was soll das Ejakulat im Darm oder Mund? Was soll Orgasmus an sich? Was soll auch etwa Sadomaso-Sex und Pädosex, der ja auch "die Beziehung" zum anderen im Blick hat? Evolutionsbiologen haben klar erkannt, dass hinter der Evolution, zu welcher Gott mit seiner Schöpfung den Anstoß gegeben hat, dass dahinter ein tiefer Sinn liegt, Es gibt nicht Sinnloses in der Schöpfung Gottes. Es liegt eine grandiose Ordnung dahinter. Daher nennt der Katechismus auch die Homosexualität "objektiv ungeordnet" . Hollerich will nach Tausenden von Jahren so weise sein, dass er diese Ungeordnetheit jetzt als göttliche Ordnung ansieht. welch eine Hybris und eine Umerziehung der menschlichen normalen Vernunft ist da angestrebt! Pervers! So etwas kann eigentlich nur aus einem homosexuell getönten und überschwemmten Hirn kommen!


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 girsberg74 29. Oktober 2022 
 

Nur für Kollegen ?

@ottokar „So einfach ist es:“

„…schafft sich der Kardinal mit seiner Behauptung "Homosexualität sei eine Frucht der Schöpfung" gleich ein Feigenblatt für seine homosexuellen Kollegen.“


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 golden 29. Oktober 2022 
 

Das ist nicht geheime Unterwanderung,

das ist offene Kaperung .Da Hollerich nicht gehen muss,wofür ist dann wohl PF?


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 St. Hildegard 29. Oktober 2022 
 

Der Kardinal widerspricht sich doch selbst

Einmal ganz abgesehen davon, dass man bei den Äußerungen des Kardinals nur noch den Kopf schütteln kann ... er widerspricht sich doch im Grunde selbst: Wenn er sagt, die Ursache für die Zunahme homosexueller Orientierungen würde ihn interessieren, dann besagt das doch, dass er das eigentlich selbst für eine Anomalie hält - bei einer gleichwertigen Schöpfungsvariante wäre die Ursache nämlich zweitrangig.
Abgesehen davon: Es stellt sich die Frage, ob der Anteil wirklich zunimmmt oder ob gewisse Lobbygruppen einfach nur lauter schreien.


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 ottokar 29. Oktober 2022 
 

So einfach ist es:

Man schafft die Sünde ab , weil dann unsere Kirche wieder mehr Nachwuchs hat.Und weil prozentual gesehen Homosexualität im Klerus deutlich mehr verbreitet ist, als in der nicht klerikalen Gesellschaft, schafft sich der Kardinal mit seiner Behauptung "Homosexualität sei eine Frucht der Schöpfung" gleich ein Feigenblatt für seine homosexuellen Kollegen. Ich glaube der Cheforganisator der Weltsynode Hollerich hält uns, die wir noch fest an das Evangelium glauben, für dumm, rückwärts gewandt und borniert.Was wohl unser Papst davon hält? Eigentlich wäre es seine Aufgabe diesem Kardinal den Kopf zu waschen.Aber leider umgibt er sich zunehmend mit solchen Glaubensfeinden. Steht er unter Zwang?


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 gebsy 29. Oktober 2022 

EINE Schlüsselerfahrung

bewahrt vor solchen Schlüssen:
"Die Schlüsselfrage für das gegenwärtige Pontifikat sei, ob man die Unzulänglichkeit einer Pastoral akzeptiere, welche die Tochter früherer Epochen sei und bereit sei, die Mission neu zu überdenken. Diese Entscheidung habe schwere und mutige theologische Implikationen, stellte Hollerich fest."

Ob das Angebot angenommen wird?

www.gebsy.at/439811857


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 Marloe1999 29. Oktober 2022 

Unerträglich

Die Äußerungen des Kardinals sind ein Skandal und belegen einmal mehr die fragwürdige Personalpolitik des Papstes. Die Analyse des Kardinals ist grob falsch und verwechselt die tatsächliche Freude des Glaubens mit opportunistischer Anpassung! Wenn einmal die Schöpfungsordnung ausgehebelt wird, was kommt dann als Nächstes?


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