Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest

7. März 2025 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Verbot entspricht dem ungarischen Kinderschutzgesetz aus dem Jahr 2021, welches die Darstellung von Homosexualität und Geschlechtsumwandlung begrenzt.


Budapest (kath.net/jg)
Die ungarische Regierung hat bekannt gegeben, dass sie dieses Jahr keine LGBT-„Pride“ Parade erlauben wird. Sie begründet diesen Schritt mit dem Schutz der Kinder.

Laut einem Bericht von Politico hat Gergely Gulyás, der Stabschef von Premierminister Viktor Orbán, bei einer Pressekonferenz erklärt, dass es keine „Pride“-Parade „in der öffentlichen Form, die wir in den letzten Jahrzehnten gesehen haben, geben wird“.

Gulyás bezeichnete den Beschluss als eine Entscheidung des gesunden Menschenverstandes. Ein Familienmensch werde sich nicht in die Nähe einer „Pride“-Parade aufhalten, sondern den Teil der Stadt meiden, in welchem diese stattfinde.


Seine Stellungnahme entspricht einer Aussage, die Premierminister Orbán vor kurzem selbst gemacht hat. Orbán hatte gesagt, dass die Organisation, welche die „Pride“-Parade veranstaltet, sich dieses Jahr keine Mühe machen solle, den Marsch für dieses Jahr vorzubereiten. Dies wäre eine Zeit- und Geldverschwendung, merkte der Premierminister an.

Die Washington Post wies darauf hin, dass das Verbot der „Pride“-Parade in Einklang mit dem ungarischen Kinderschutzgesetz aus dem Jahr 2021 stehe. Dieses Gesetz beschränkt die Darstellung von Homosexualität und Geschlechtsumwandlung.

Gulyás räumte einen potentiellen Konflikt zwischen verschiedenen Grundrechten ein, der gelöst werden müsse. Dies müsse von einem Gericht oder der Polizei entschieden werden. Er wisse nicht, ob ein Zusatz zur Verfassung notwendig sei oder nur Gesetze geändert werden müssten; die „Pride“-Parade werde jedenfalls nicht stattfinden.

Die Organisatoren der „Pride“-Parade betonen hingegen, dass die Veranstaltung stattfinden werde, sei es mit zwanzig Teilnehmern oder mit zehntausenden. Sie würden für das Recht aller Ungarn auf Protest und Meinungsfreiheit kämpfen, behaupten die Organisatoren laut CNN.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  7. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘

Ungarn

  1. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  2. Papst Leo XIV. empfing Ungarns Ministerpräsident Orban
  3. Kardinal Erdö: Das Leben nicht von Spaltung und Hass prägen lassen
  4. Ungarn: Bischof für Kultur der Lebensbejahung statt Sterbehilfe
  5. Kein Segen für Paare in einer nichtehelichen Partnerschaft oder gleichgeschlechtlichen Beziehung
  6. Ungarischer Ministerpräsident Viktor Orban übernimmt die Kriegslügen von Putin
  7. Die Realität aufzeigen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz