Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  2. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  12. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  15. Zeitliche und ewige Zukunft

Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest

7. März 2025 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Verbot entspricht dem ungarischen Kinderschutzgesetz aus dem Jahr 2021, welches die Darstellung von Homosexualität und Geschlechtsumwandlung begrenzt.


Budapest (kath.net/jg)
Die ungarische Regierung hat bekannt gegeben, dass sie dieses Jahr keine LGBT-„Pride“ Parade erlauben wird. Sie begründet diesen Schritt mit dem Schutz der Kinder.

Laut einem Bericht von Politico hat Gergely Gulyás, der Stabschef von Premierminister Viktor Orbán, bei einer Pressekonferenz erklärt, dass es keine „Pride“-Parade „in der öffentlichen Form, die wir in den letzten Jahrzehnten gesehen haben, geben wird“.

Gulyás bezeichnete den Beschluss als eine Entscheidung des gesunden Menschenverstandes. Ein Familienmensch werde sich nicht in die Nähe einer „Pride“-Parade aufhalten, sondern den Teil der Stadt meiden, in welchem diese stattfinde.


Seine Stellungnahme entspricht einer Aussage, die Premierminister Orbán vor kurzem selbst gemacht hat. Orbán hatte gesagt, dass die Organisation, welche die „Pride“-Parade veranstaltet, sich dieses Jahr keine Mühe machen solle, den Marsch für dieses Jahr vorzubereiten. Dies wäre eine Zeit- und Geldverschwendung, merkte der Premierminister an.

Die Washington Post wies darauf hin, dass das Verbot der „Pride“-Parade in Einklang mit dem ungarischen Kinderschutzgesetz aus dem Jahr 2021 stehe. Dieses Gesetz beschränkt die Darstellung von Homosexualität und Geschlechtsumwandlung.

Gulyás räumte einen potentiellen Konflikt zwischen verschiedenen Grundrechten ein, der gelöst werden müsse. Dies müsse von einem Gericht oder der Polizei entschieden werden. Er wisse nicht, ob ein Zusatz zur Verfassung notwendig sei oder nur Gesetze geändert werden müssten; die „Pride“-Parade werde jedenfalls nicht stattfinden.

Die Organisatoren der „Pride“-Parade betonen hingegen, dass die Veranstaltung stattfinden werde, sei es mit zwanzig Teilnehmern oder mit zehntausenden. Sie würden für das Recht aller Ungarn auf Protest und Meinungsfreiheit kämpfen, behaupten die Organisatoren laut CNN.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  2. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  3. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  4. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  5. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  6. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
  7. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck

Ungarn

  1. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  2. Papst Leo XIV. empfing Ungarns Ministerpräsident Orban
  3. Kardinal Erdö: Das Leben nicht von Spaltung und Hass prägen lassen
  4. Ungarn: Bischof für Kultur der Lebensbejahung statt Sterbehilfe
  5. Kein Segen für Paare in einer nichtehelichen Partnerschaft oder gleichgeschlechtlichen Beziehung
  6. Ungarischer Ministerpräsident Viktor Orban übernimmt die Kriegslügen von Putin
  7. Die Realität aufzeigen






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  12. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  13. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  14. United Airlines einigt sich mit entlassenem Mitarbeiter, der LGBT-Ideologie kritisiert hat
  15. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz