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Die Weltsynode als Zirkuszelt. Zum aktuellen Dokument des vatikanischen Synodensekretariats

31. Oktober 2022 in Kommentar, 36 Lesermeinungen
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„Offensichtlich hat man das Wichtigste aus den Augen verloren: Keine Synode kann den Glauben der Kirche verändern und wenn sie das versucht, ist sie schlichtweg nicht mehr katholisch.“ Von Joachim Heimerl


Vatikan-Linz (kath.net/joh) Mit der aktuellen Veröffentlichung des Arbeitsdokuments für die nächste Phase der Bischofssynode 2023/24 steht deren Ergebnis im Grunde bereits fest: Es geht um die Neuerfindung einer Kirche, die sich der eigenen Überlieferung nicht mehr bewusst ist.

„Mach den Raum Deines Zeltes weit“ ist als Titel des Dokuments trefflich gewählt: Im Mittelpunkt steht nicht mehr die endgültige Offenbarung Gottes, wie sie beispielsweise das biblische „Offenbarungszelt“ ausdrückt; im Gegenteil: Hier geht es um ein Zirkuszelt, in dem alles nebeneinander Platz haben soll und in dem absurde Vorstellungen in den heiligen Raum der Kirche aufgenommen werden: Die Wiederverheiratung Geschiedener und sogar die Vielehe, die beide im krassen Gegensatz zum Ehesakrament stehen, finden hier ebenso Platz wie gleichgeschlechtliche Verbindungen, die die Heilige Schrift ausdrücklich verdammt: „Männer, die Männer begehren (...) werden nicht das Reich Gottes besitzen“ (1. Kor. 6,10).


Selbstverständlich geht es in dieser Menagerie auch um die „Frauenfrage“: Eine „synodale“ Kirche ist im Sinne des Dokuments offensichtlich eine „Frauenkirche“, die keinerlei Verständnis dafür hat, dass Christus als  ewiger Hohepriester nur Männer zum Weiheamt berufen hat.

Doch damit nicht genug: Auch in der Feier der Heiligen Messe soll ein „synodaler“ Stil eingeführt werden: Das heißt nichts anderes, als dass es in Zukunft nach protestantischer Manier vor allem um die „Mitfeiernden“ geht. Von der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers ist keine Rede mehr, von Jesus Christus als dem einzigen Haupt seiner Kirche auch nicht. Die „alte Messe“ wird  nur als Gezänk konnotiert; an eine heilsame Rückkehr zur liturgischen Tradition wird nicht gedacht.

Insgesamt läutet das Dokument einen Paradigmenwechsel ein: Die Kirche ist keine hierarchisch auf Christus bezogene Gemeinschaft mehr, sondern eine „offene“ Gesellschaft, die sich selbst ihre zeitgeistigen Gesetze gibt. Natürlich formuliert man das gefälliger: Man spricht von einer „Kirche, die zu einer radikalen Inklusion fähig“ ist; dazu gehört neben dem Bruch mit der bisherigen Sakramentenlehre offensichtlich auch die Inklusion der Sünde im Sinne einer völlig libertinen Sexualmoral. - „Radikal“ ist dies tatsächlich: Es geht ans Eingemachte der katholischen Religion.

Selbstverständlich könnte man hier einwenden, das Dokument sei lediglich eine Zusammenfassung unterschiedlicher Positionen, und natürlich ist es das auch. Ebenso gut könnte man aber auch sagen: Es ist nichts als Geschwätz, das sich den Nimbus des „Heiligen Geistes“ gibt, um die Kirche im Inneren zu unterwandern. Kardinal Müller sprach in diesem Zusammenhang zurecht von einer „feindlichen Übernahme“ und einer „Zerstörung der Kirche“, sollte dies tatsächlich gelingen. Dazu passt es auch, dass der Vorsitzende der „deutschen Bischofskonferenz“ nun von einer „synodalen Dynamik“ fabuliert, die die ganze Kirche ergriffen habe: Dies ist – wie könnte es aus deutscher Sicht anders sein – die Dynamik der Häresie.

Natürlich gibt es in der Kirche unterschiedliche Positionen und vor allem gibt es ein breites Unwissen um den katholischen Glauben. Gerade hier aber hilft ein vatikanisches Dokument nicht weiter, das sich nicht auch nur ansatzweise die Mühe macht, die endgültige Lehre der Kirche ins Spiel zu bringen, um die divergenten Positionen vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Offensichtlich hat man das Wichtigste aus den Augen verloren: Keine Synode kann den Glauben der Kirche verändern und wenn sie das versucht, ist sie schlichtweg nicht mehr katholisch. Dann ist sie nur mehr ein Zirkuszelt, gerade so wie dieses Dokument.


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Lesermeinungen

 Michelangelo1 2. November 2022 
 

@Tante Ottilie. ..Einerseits ist es ..

„Beruhigend“ dass auch andere Familien dieser Angelegenheit gegenüberstehen. Was mich ärgert, ist dass die junge Familie am Sonntag erstmal ausschläft und dann anfängt mit Hausputz! Es wird gesaugt und geputzt und Teppiche draußen abgeklopft. Die Nachbarn sind alle ungefähr gleich alt in der Siedlung und so stört es niemanden. Ich war kürzlich Sonntag Mittag nach dem Gottesdienst Spontan da und fand meine Tochter im Schlafanzug am Kaffeetisch mit einer Nachbarin. Die Kinder rannten durchs Haus und der Freund meiner Tochter stand im Schlafanzug am Herd fürs Mittagessen. Zwischendurch saugte er das Wohnzimmer, räumte Waschmaschine ein und Trockner aus. Und das ist bei Ihnen normal. Der Freund Meiner Tochter hat vor einiger Zeit zusammen mit einem Freund und den Kindern am Sonntag Morgen die Garage ausgemistet und den Sperrmüll zur Abholung an die Straße gestellt! Unfassbar.


1
 
 Tante Ottilie 2. November 2022 
 

@Michelangelo1

Was Sie schreiben erleben wir sehr ähnlich von Tochter, Schwiegersohn und Enkelinnen.
Letztere sind zwar zur Hl. Erstkommunion und die Ältere auch zur Firmung gegangen und der völlig ungläubig aufgewachsene Schwiegersohn ist vor einigen Jahren auf Grund best. lebensbedrohender Erlebnisse nach einer schweren OP in die RKK eingetreten und hat sich Taufen, Firmen und zur Hl. Kommunion führen lassen.
Aber das war's - keine/r geht Sonntags zur Kirche, stattdessen wird im Haus und Garten gearbeitet oder den Hobbys gefröhnt.
Bei Ansprache unsererseits gibt's nur Stress und gleichartige Vorwürfe seitens der Tochter wie bei Ihnen.
Man kann echt nur beten. Aber wir sind schon arg frustriert, zumal es seit längerem innerhalb der jungen Familie arge Auseinandersetzungen mit der pubertietenden jüngeren Enkelin gibt.


3
 
 Michelangelo1 1. November 2022 
 

@SalvatoreMio ..Danke für Ihren Zuspruch

Ja, erzwingen kann man wahrlich nichts. Wir schließen unsre Tochter mit Familie immer in unsere Gebete ein. Alle sind immer stets willkommen bei uns. Wir versuchen dann alle, die Thematik Religion außen vor zu lassen damit kein Stress aufkommt. Innerlich ist man schon traurig daß heute die Menschen so wenig Anteil am Glauben nehmen. Aber das ist der Lauf der Zeit. Leider ..


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 Michelangelo1 1. November 2022 
 

@ SalvatoreMio. Danke für Ihren Zuspruch

Ja, erzwingen kann man wahrlich nichts. Wir schließen unsre Tochter mit Familie immer in unsere Gebete ein. Alle sind immer stets willkommen bei uns. Wir versuchen dann alle, die Thematik Religion außen vor zu lassen damit kein Stress aufkommt. Innerlich ist man schon traurig daß heute die Menschen so wenig Anteil am Glauben nehmen. Aber das ist der Lauf der Zeit. Leider ..


0
 
 SalvatoreMio 31. Oktober 2022 
 

Behutsamkeit!

@Michelangelo1: an Gott glauben hat zu tun mit Gott lieben. Liebe aber kann man nicht erzwingen. Sicherlich tun Sie das, was Sie können: Vorbild sein in Geduld; beten für die Lieben - immer wieder. Mehr geht nicht!


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 Michelangelo1 31. Oktober 2022 
 

@ Derfromme …. Danke ..

Zumindest „dürfen“ wir als Großeltern unsere Enkelkinder zum Tischgebet bitten wenn sie bei uns sind. Wir akzeptieren die Wünsche meiner Tochter, denn wir möchten keinen Streit und dadurch den Kontakt zu den Enkelkindern verlieren. Die Zeiten ändern sich. Aber es zeigt aber eben auch, dass wir alle genau abwägen sollten wieweit wir doch bereit sind, andere ihren Weg gehen zu lassen ohne Bekehrungsversuche. Wir lieben unsere Enkelkinder zu sehr als dass wir sie zum Glauben zwingen. Nicht jeder kann das verstehen.


1
 
 Derfromme 31. Oktober 2022 
 

@Michelangelo1

Die Erzählung von Ihren Enkelkindern und Ihrer Tochter hat mich sehr bewegt. Sie sind mit dieser Situation auch nicht allein. Bei dieser Generation hilft nur das persönliche Beispiel, mit klugen theologisch dogmatischen Ratschlägen erreicht man eher das Gegenteil.


1
 
 Michelangelo1 31. Oktober 2022 
 

@ Jothekieker

Das habe ich bislang von Kommunionkindern noch nicht gehört.
Bei Firmlingen haben wir hier allerdings schon so manches mal irritiert geschaut. Was wir in der Kommunion Vorbereitung öfters haben, sind Kinder die durch Kindergarten schon beten können aber das zu Hause nicht gemacht wird. Dann hatten wir schon Kinder die uns gebeten haben, doch Mama oder Papa zu sagen, dass sie mit ihrem Kind beten sollen. Meine Enkelkinder sind zwar getauft, sollen aber nicht zur Erstkommunion gehen weil die Kinder später selber Entscheiden sollen. Meine Tochter wirft uns immer wieder vor, sie und ihren Freund zur Taufe der Kinder gedrängt zu haben und man nur des Friedens Willen es getan hat. Jetzt sei aber Schluss… Was wollen Sie da machen… sind beide über 40 ..


2
 
 Stock 31. Oktober 2022 
 

Sehr geehrter Herr Dr. Heimerl,

was soll ich jetzt noch zu Ihren präszis-erschütternden Aussagen bemerken? "... die Dynamik der Häresie." Ja, so ist das. Aber auf Seiner Tenne wird getrennt ...


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 chorbisch 31. Oktober 2022 
 

@ SalvatoreMio; Honsel

Sie haben Recht, Straßenblockaden wegen Umweltfragen gehören sicher nicht zu den Aufgaben eines Priesters, aber die Hungernden nicht nur geistlich zu speisen sicher auch.

Und ich finde, es gehört auch nicht zu den Aufgaben eines Priesters, als Diplomat tätig zu sein, oder als hauptamtlicher Sekretär, Pressesprecher oder Büroleiter zu wirken, Auch da gibt es meiner Meinung nach Bereiche, wo der Kirche etwas "Entweltlichung" gut täte.

@ Honsel: EB. Vigano mag die richtigen Dinge ansprechen, aber seine "Analysen" über die "Hintergründe", sollte man meiner Ansicht nach, wie seine Kommentare zu Corona und politischen Fragen, besser nicht zu ernst nehmen.


1
 
 Michelangelo1 31. Oktober 2022 
 

@ SalvatoreMio

Ich persönlich finde es gar nicht schlimm, wenn ein finanziell gut situierter Mensch wie ein Priester der Lebensmittel Verschwendung den Kampf ansagt! Unser neuer Pfarrer steht jeden
Freitag mit in der Lebensmittelausgsabe der Tafel. Er ist auch dabei wenn Lebensmittel Spenden Geholt werden können. Dann wird die schwarze Jeans gehen eine alte abgewetzte Jeans getauscht und ein Bundeswehrparka schützt gegen Nässe und Kälte. Ich auch immer dabei und weiß dass dem Pfarrer so was wichtig ist und die Menschen da treffen will wo sie Hilfe benötigen. So sollte Kirche sein. Unser Pfarrer meinte kürzlich: vom Beten wird niemand satt. Man mag das gut finden oder nicht …


0
 
 Smaragdos 31. Oktober 2022 
 

"Seht, ich mache etwas Neues, merkt ihr es nicht?"

Als Titel des Arbeitsdokuments für die kommende Synode hätte das Synodensekretariat auch wählen können: "Seht, ich mache etwas Neues, merkt ihr es nicht?" (Jes 43, 19.

Und ob wir es merken, dass sie eine neue, von Menschen gemachte Kirche wollen! Das ist ja gerade das Problem.


4
 
 Honsel 31. Oktober 2022 
 

Globaler Coup d'état

Nochmals: Es gibt keinen deutschen Sonderweg. Die Synode ist das Mittel einer gut organisierten Elite bis in die höchste Hierarchie, die eine neue Religion schaffen will.

Der Vatikan hat im Juli dieses Jahres eben kein "anathema sit!" gesprochen, sondern nur das eigenmächtige und zu schnelle, die Schlafschafe weckende Vorpreschen gerügt.

"Daher ist es wünschenswert, dass die Vorschläge des Weges der Teilkirchen in Deutschland in den synodalen Prozess, auf dem die Universalkirche unterwegs ist, einfließen mögen..." Erklärung des Heiligen Stuhls vom 21.7.22.

Mit was wir es hier zu tun haben und welche Mechanismen ablaufen, dazu äussert sich seit Jahren Erbischof Vigano in aller Klarheit. Wer Ohren hat, zu hören, der höre. Leseempfehlung: A Voice in the Wilderness, Vigano.

Neuerdings haben auch Kardinal Müller, Bischof Schneider und andere kein Blatt mehr vor den Mund genommen und Ross und Reiter benannt.


7
 
 SalvatoreMio 31. Oktober 2022 
 

Umwelt-Religion

@Michelangelo1: Mal meinte jemand im Forum kath.net: "Wir haben jetzt die Umwelt-Religion". Und so ist es! In kleinere Räume wechseln, wenn werktags sowieso nur 8 Leute da sind, warum nicht, um Heizung zu sparen, aber niemals auf Kosten hoher Kirchenfeste! Der Nürnberger Jesuit Jörg Alt macht wegen der Umwelt in Bayern Straßenblockaden mit, hält die Polizei in Atem, holt Essensreste aus Containern und bietet sie günstig an. - Ich kaufe für mich persönlich gern abgelaufene Lebensmittel im Supermarkt, aber ein Priester hat von Christus einen anderen Auftrag erhalten, wenn ich nicht irre. Aber wir haben anscheinend noch zu viele Priester!

www.kirche-und-leben.de/nach-containern-darum-zeigt-sich-ein-jesuitenpater-selbst-an


2
 
 Michelangelo1 31. Oktober 2022 
 

@lakota

Bei uns ist morgen kein Feiertag. Es gibt um 19 Uhr eine Abendmesse. Aufgrund des zu erwartenden „Riesenandrangs“ wird der Allerheiligen Gottesdienst ins Pfarrheim verlegt.. Erfahrungsgemäß kommt nur die Generation „70+“! Es normaler Arbeitstag hier. Wir haben hier trotz 90 Prozent Katholiken nur einen Schnitt von ganz ganz knapp 2 Prozent Gottesdienstbesucher. Tendenz sinkend! Es sind alle Werktag Messen gestrichen und sonntags nur eine Messe um 8.30 h wo man auch nur noch den harten Kern trifft. Noch sonntags in der Kirche aber nur Frage der Zeit bis das auch in kleineren Raum verlegt wird. Wie konnt es soweit kommen?


4
 
 Smaragdos 31. Oktober 2022 
 

Ceterum censeo Ecclesiam esse delendam

So wie es möglicherweise einen Deep State und eine Deep Church gibt, gibt es möglicherweise eine "Deep Devise" dieser Synode und dieses Pontifikats: "Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Kirche (Christi) zerstört werden muss". Wie damals Cato, wird heute hartnäckig daran gearbeitet.

Dass das Ergebnis im Grund feststeht, davon bin ich wie Herr Heimerl überzeugt. Die Parallele zur Familiensynode drängt sich geradezu auf: auch diese wurde auf zwei Jahre ausgedehnt, offiziell, um mehr Zeit für die Unterscheidung der Zeichen der Zeit zu haben. Doch inoffiziell wohl nur, um genau dieses zu verbergen: dass das Ergebnis schon im voraus feststeht. Die Ausdehnung auf zwei Synoden dürfte also reine Augenwischerei sein. Korrupt.


1
 
 Herbstlicht 31. Oktober 2022 
 

Gestern, am Sonntagmorgen, besuchte ich die Hl. Messe bei der Piusbruderschaft.
Dabei stellte ich fest: Es werden langsam, aber kontinuierlich immer mehr, die sich angesprochen fühlen bzw. sich einfinden, um sich wohl einmal ein eigenes Bild zu machen.
Auffallend ist auch, das dort normalerweise in der Hl. Messe am Werktag mehr Menschen anwesend sind, als bei uns im Dorf am Sonntag.
Was finden die Gläubigen bei der Bruderschaft, was sie in ihrer Kirche am Ort nicht oder nicht mehr finden?

Für mich kann ich sagen: Ich habe gefunden und bin sehr dankbar dafür!


7
 
 lesa 31. Oktober 2022 

Der Artkel motiviert zum Beten. Geistlosigkeit hat nicht das letzte Wort:

Wenn das so nichtssagend weiterginge, würde wohl WB. Athanasius Schneider Recht bekommen, dass am Ende nur die Kirche des Ritus der Tradition übrigbleibt und alles andere abfällt.
Aber Maria, die Mutter der Kirche ist auch noch da. Sie redet nicht viel, aber sie betet und wirkt umso mehr. Und sie hat auch in unserer Zeit viele Kinder, die sie lieben, verstehen und nachahmen. "… Kämpft mit der Waffe des Gebets und des Leidens gegen die Sünde und gegen den Kompromiss.
In der Verborgenheit und im Vertrauen, in der demütigen Erfüllung eurer täglichen Pflicht, in der vollkommenen Nachahmung Jesu, in der Armut und in der Geringachtung der Welt und eurer selbst kämpft ihr diesen Kampf Tag um Tag zusammen mit mir." (Dn Gobbi)
Und auf enmal werden wir erleben, was Anna Katharina Emmerich gesehen hat...


3
 
 winthir 31. Oktober 2022 

Danke, SalvatoreMio, für den link.

Dort steht (ganz unten), daß es das Dokument ab Mitte November auf Deutsch geben wird.


1
 
 SalvatoreMio 31. Oktober 2022 
 

Psalm 27

@FNO: Die Hoffnung ist derzeit die wichtigste Tugend!" Hoffe auf den Herrn und sei stark – hab festen Mut und hoffe auf den Herrn".


2
 
 Stephaninus 31. Oktober 2022 
 

Vatican News zur Synode: Laienfrauen

Danke für den Link zu Vatican News (@SalvatorMio). Dort scheint nun auch die Gendersprache in lächerlichster Form Einzug zu halten. Ich zitiere aus der Meldung: "Bei den Experten handelte es sich um Männer und Frauen, Bischöfe, Priester, Ordensleute, Laien und Laienfrauen". Was sollen Laienfrauen sein? Man kann nur noch lachen....


3
 
 SalvatoreMio 31. Oktober 2022 
 

Weltsynode als Zirkuszelt ...

@Lieber Chris2: Vielleicht hilft Ihnen der Link weiter? Ich hatte einfach bei Google eingegeben: "Mach den Raum deines Zeltes weit". Da muss man nicht lange suchen.

www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2022-10/weltsynode-synthese-dokument-dioezesane-phase-vorgestellt.html


2
 
 lakota 31. Oktober 2022 
 

@Michelangelo1

Ich hätte ja nicht mal was gegen diesen Halloween-Zirkus der Pfarrei - wenn dann an Allerheiligen auch alle in die Hl.Messe gehen würden.

@Pfarrer Heimerl - herzlichen Dank! Sie legen den Finger genau in die Wunde und sprechen aus, was uns "Kleine" umtreibt.


4
 
 FNO 31. Oktober 2022 

@SalvatoreMio

Höllerich ist mir suspekt. Aber ich hoffe doch, dass diese Intriganten mit ihrem antikatholischen Projekt nicht durchkommen. Oder ist das der Glaubensabfall "von oben", der möglicherweise in Fatima vorhergesagt wurde?


3
 
 Michelangelo1 31. Oktober 2022 
 

Nebenthena … sollte

Zu @doda sein bitte
Falsch gelassen


0
 
 Michelangelo1 31. Oktober 2022 
 

@ Nebenthema

Sind Dort nicht Pfarrer aus der Gemeinschaft Emmanue? Es mal eine Serie mit einem Pfarrer dieser Gemeinschaft und einer Journalistin? Seinerzeit noch aus Münster… Für jugendliche gab es
Damals tolle Aktionen.


0
 
 Michelangelo1 31. Oktober 2022 
 

Halloween…. Heute mit der Kirche..

Bei uns gibt es heute von Messdienern und Landjugend für Groß und Klein organisierte Halloween Party. Die Kirche stellt das Pfarrheim zur Verfügung und der Pfarrer und der Kaplan spendieren Geistersaft. Meine Enkel gehen auch hin voller Vorfreude!Ich hatte kürzlich mit dem Pfarrer Gesprochen ob das sein muss : heidnisches fest mit Zusammenarbeit der Kirche. Seine Reaktion:ach .. das sind doch Kinder.. die mussten wegen Corona schon soviel leiden… Man muss mit der Zeit gehen.. Die wissen doch gar nicht was dahintersteckt …. Verkleiden und Spaß haben. Sie müssen das nicht so streng sehen ..Wenn Ihre Enkel nicht kommen dürfen aber alle Freunde, dann wird der Junge ausgeschlossen… Soweit ist die Kirche schon …


3
 
 Michelangelo1 31. Oktober 2022 
 

Halloween…


0
 
 Uwe Lay 31. Oktober 2022 
 

Irrwege der Kirche

Wer glaubte, daß sich der Abfall vom Glauben auf den "Synodalen Weg" begrenzen ließe, die "Weltkirche" davon unberührt bliebe, muß nun desillusioniert feststellen, daß der Synodale Irrweg voranschreitet und die "Restkirche" dem Irrweg nun nachfolgen will.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


3
 
 doda 31. Oktober 2022 

Nebenthema @Chris2 - Holyween

In Köln können Kinder und Jugendliche heute Abend in der Innenstadtpfarrei St. Pantaleon (Opus Dei) Holywins feiern.
Eine gute Initiative, finde ich.


4
 
 Chris2 31. Oktober 2022 
 

@Redaktion

Wäre es möglich, einen Link zum Text zu veröffentlichen, sofern dieser im Netz zu finden ist? Ich würde ihn gerne heute Abend lesen. Danke! (Immerhin ist Helloween...)
P.S.: Man kann auch Holyween feiern: Die Kinder verkleiden sich als Heilige statt als Moster...


1
 
 SalvatoreMio 31. Oktober 2022 
 

... und dann Kardinal Hollerich ...

der offenbar sehr weitreichende Befugnisse hat. Man lese nur die Stationen seines Wirkens, die hohen Ämter, die er innehat aufgrund Berufungen durch Papst Franziskus- da wird einem übel!


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 ThomasR 31. Oktober 2022 
 

@Jothekieker

für die Vorbereitung der KInder zur Erstkommunion ist allein Ortspfarrer zuständig und verantwortlich, und die Ortspfarrer sind Priester, die in Priesterseminren ausgebildet werden

Die kritische LAge in vielen Pfarren wiederspiegelt die kritische LAge in der Priesterausbildung in Deutschland,
die sowieso im neuen Ritus kurz vor der Auflösung steht (nach einem internen Dokument der DBK*- verschwiegen in der laufenden Synode- sollen alle Priesterseminare geschlosssen werden und durch 3 interdiözesane Ausbildungscenter für Priester ersetzt werden) + * die liturgische Erneuerung soll in 3 Ausbildungscenter weiterhin nicht implementiert werden- es geht um Zementierung des Untergangs über eine weitere Vertiefung der antropozentrischen Ausrichtung in meinen Augen


4
 
 Perlinde 31. Oktober 2022 
 

Vergelt's Gott Herr Dr. Heimerl

Vater im Himmel hab Erbarmen mit uns! -


6
 
 matthieu 31. Oktober 2022 
 

Treffend

Sehr treffend. Eine solche neue Kirche bekommt allenfalls ein paar Jahre Wohlwollen der Welt. Dann ist es vorbei. Aber aus den glaubenstreuen wird wieder die gesunde Lehre zurückkommen. Der andere mögliche Ausgang: Es kommt nicht so weit (und man fragt sich, was der Zirkus sollte). Dank an Pfr Heimerl


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 Jothekieker 31. Oktober 2022 
 

Abgehoben

Ich einer Teilkirche, in der Kommunionkinder das Vater unser nicht kennen und Firmbewerbe nicht wissen, wer Maria ist, gibt es tatsächlich gravierende Probleme.
Ob man diese Probleme nun durch Ändern oder Verwerfen der Lehre der Kirche lösen kann, um diversen Sündern die Umkehr zu ersparen, halte ich dagegen für eher fragwürdig.
Aber ich bewege mich auch nicht auf der Flughöhe unserer Kirchenfunktionäre. Von so weit oben aus mag das alles ganz anders aussehen.


5
 

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