Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“

Französischer Kardinal Ricard (78): Er habe sich „auf verwerfliche Weise verhalten“

8. November 2022 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Früherer Präsident der Französischen Bischofskonferenz gesteht, dass er vor 35 Jahren ein 14-jähriges Mädchen missbraucht hat, „mein Verhalten hat unweigerlich schwere und bleibende Konsequenzen für diese Person gehabt“ – Er legt alle Ämter nieder


Bordeaux (kath.net) Derzeit tagt die Französische Bischofskonferenz in einer Vollversammlung, Kardinal Jean-Pierre Ricard (78) hat in einem Brief an die Bischofskonferenz gestanden, dass er vor 35 Jahren ein damals 14-jähriges Mädchen missbraucht habe. Mit diesem Geständnis legte Picard seine kirchlichen Ämter und Verpflichtungen nieder. Picard war von 2001 bis 2007 der Präsident der Französischen Bischofskonferenz gewesen.er habe sich in seiner Zeit als Pfarrer dem Mädchen gegenüber „verwerflich verhalten“, und „mein Verhalten hat unweigerlich schwere und bleibende Konsequenzen für diese Person gehabt“.


Nun, in einer Zeit, in der die französische katholische Kirche begonnen habe, Missbrauchsopfer finanziell zu entschädigen, möchte er „nicht länger schweigen“. Er stehe den weltlichen und kirchlichen Behörden zur Verfügung und werde nun zunächst eine Zeit des Rückzugs und des Gebets verbringen. Er habe mit seinem Missbrauchsopfer gesprochen und sie um Vergebung gebeten.

2019 hatte Papst Franziskus das routinemäßige Angebot des Rücktritts aus Altersgründen angenommen. Von Missbrauchsvorwürfen gegen Ricard war bis dato nichts bekannt gewesen.

Der aktuelle Präsident der Bischofskonferenz, Eric de Moulins-Beaufort, Erzbischof von Reims, hatte die Erklärung Ricards vor der Vollversammlung vorgelesen. Die Bischofskonferenz ist noch mit weiteren Missbrauchsfällen bei französischen Bischöfen und Kardinälen beschäftigt.

Archivfoto Ricard (c) Französische Bischofskonferenz

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  6. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  10. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  15. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz