Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

Französischer Kardinal Ricard (78): Er habe sich „auf verwerfliche Weise verhalten“

8. November 2022 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Früherer Präsident der Französischen Bischofskonferenz gesteht, dass er vor 35 Jahren ein 14-jähriges Mädchen missbraucht hat, „mein Verhalten hat unweigerlich schwere und bleibende Konsequenzen für diese Person gehabt“ – Er legt alle Ämter nieder


Bordeaux (kath.net) Derzeit tagt die Französische Bischofskonferenz in einer Vollversammlung, Kardinal Jean-Pierre Ricard (78) hat in einem Brief an die Bischofskonferenz gestanden, dass er vor 35 Jahren ein damals 14-jähriges Mädchen missbraucht habe. Mit diesem Geständnis legte Picard seine kirchlichen Ämter und Verpflichtungen nieder. Picard war von 2001 bis 2007 der Präsident der Französischen Bischofskonferenz gewesen.er habe sich in seiner Zeit als Pfarrer dem Mädchen gegenüber „verwerflich verhalten“, und „mein Verhalten hat unweigerlich schwere und bleibende Konsequenzen für diese Person gehabt“.


Nun, in einer Zeit, in der die französische katholische Kirche begonnen habe, Missbrauchsopfer finanziell zu entschädigen, möchte er „nicht länger schweigen“. Er stehe den weltlichen und kirchlichen Behörden zur Verfügung und werde nun zunächst eine Zeit des Rückzugs und des Gebets verbringen. Er habe mit seinem Missbrauchsopfer gesprochen und sie um Vergebung gebeten.

2019 hatte Papst Franziskus das routinemäßige Angebot des Rücktritts aus Altersgründen angenommen. Von Missbrauchsvorwürfen gegen Ricard war bis dato nichts bekannt gewesen.

Der aktuelle Präsident der Bischofskonferenz, Eric de Moulins-Beaufort, Erzbischof von Reims, hatte die Erklärung Ricards vor der Vollversammlung vorgelesen. Die Bischofskonferenz ist noch mit weiteren Missbrauchsfällen bei französischen Bischöfen und Kardinälen beschäftigt.

Archivfoto Ricard (c) Französische Bischofskonferenz

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  4. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  5. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  6. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  7. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  8. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  9. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  10. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  11. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  12. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  13. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  14. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  15. Fast der gleiche Glaube?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz