Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Niederländischer Kardinal Eijk bittet erneut um genderkritische Papstenzyklika

18. November 2022 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Andere Länder, andere Töne: Während des Ad-Limina-Besuchs der niederländischen Bischöfe legte Kardinal Eijk seine Bitte an den Papst ganz offiziell dem Dikasterium für Laien, Familie und Leben vor.


Vatikan (kath.net) „Die Gender-Theorie wird in allen möglichen Organisationen vorangetrieben, und wir als Kirche haben nicht viel darüber gesagt.“ Das sagte der niederländische Kardinal Wim Eijk, Erzbischof von Utrecht (Archivofoto), nach Angaben des katholischen „Katholiek Nieuwsblad“. Während der Kardinal mit seinen niederländischen Bischofskollegen vergangene Woche zum Ad Limina-Besuch in Rom weilte, habe er diese Bitte an den Papst Kardinal Kevin Farell, Präfekt des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben, während eines der Arbeitsbesuche der niederländischen Bischöfe bei den Institutionen der Römischen Kurie offiziell vorgelegt.


Eijk warnt schon lange vor den Gefahren der Gendertheorie. 2016 sagte er, dass sich die Gendertheorie „sich überall in der westlichen Welt verbreitet, und wir müssen die Menschen warnen“. Auch Katholiken würden die radikale Ideologie „auf sehr einfache Weise akzeptieren, sogar Eltern, einfach, weil sie nichts anderes hören“. Doch sei es „aus moraltheologischer Sicht klar: man darf sein Geschlecht nicht auf diese Weise ändern“. Der Kardinal rennt mit seinem Anliegen der intensiven Kritik an der Gendertheorie beim Papst eigentlich offene Türen ein, auch Papst Franziskus spart nicht an deutlichen bis drastischen Worten gegen das, was er häufig „Genderideologie“ nennt. Allerdings hatte Eijk seine Bitte um eine genderkritische Papstenzyklika oder ein ähnliches lehramtliches Schreiben bereits 2016 erhoben, ohne dass ihr Taten aus dem Vatikan gefolgt waren.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  4. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  8. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  9. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  10. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  11. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  12. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  13. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  14. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  15. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz