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'Es ist höchste Zeit. Dies ist keine Übung!'

20. Jänner 2023 in Kommentar, 24 Lesermeinungen
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Die heutige Kirche kann dieses dunkle Zeitalter nur dann überleben, wenn sie aufhört, normal zu sein - Über die Wichtigkeit der Benedikt-Option für das Überleben des Christentums - Ein Kommentar von Roland Noé.


Linz (kath.net)
„Wenn wir überleben wollen, müssen wir zu den Wurzeln unseres Glaubens zurückkehren, im Denken wie auch im Handeln. Wir werden unser Leben – und unsere Sicht auf das Leben – radikal verändern müssen. Kurz gesagt, wir werden die Kirche sein müssen, ohne Kompromisse, koste es, was es wolle.“. Mit drastischen Worten hat Rod Dreher bereits 2017 in seinem Bestsellerbuch „Die Benedikt Option“ die Christen darauf eingeschworen, dass es allerhöchste Zeit ist, eine Strategie für Christen in einer nachchristlichen Gesellschaft zu überlegen. Erzbischof Georg Gänswein schreibt zu dem Buch, dass es heute eine Ökumene der „allgemeinen Gottesverfinsterung“ gäbe und man jetzt eine Wasserscheide eines Epochenwandels erlebt. Bei Rod Drehers Buch handle es sich um eine praktikable „Anleitung zum Bau einer Arche, weil er weiß, dass es keinen Staudamm gibt, mit dem sich die große Flut noch aushalten ließe, die nicht erst seit gestern dabei ist, das alte christliche Abendland zu überschwemmen…“

Für Gänswein steht fest, dass die Krise der Kirche in ihrem Kern eine Krise des Klerus ist und dass nun die Stunde der souveränen Laien geschlagen habe, vor allem in den neuen und unabhängigen Medien und der Erzbischof betont ausdrücklich, dass die Wahrheit über den Ursprung der Gründung durch den auferstandenen Herrn und Sieger auch durch das satanische „Nine/Eleven“ der Katholischen Weltkirche – den Missbrauchsskandal – weder geschwächt noch zunichte gemacht werden kann.

Im Buch selbst geht es darum, sich daran zu erinnern, wie die Mönchsklöster in einer unchristlichen Zeit überlebt haben. Ihr Ziel hieß: quaerere Deum (Gott suchen“). Dreher möchte mit seinem Buch die Kirche wachrütteln und dazu ermutigen, aktiv zu werden, um sich zu kräftigen, solange noch Zeit dazu ist. „Meine Hoffnung ist, dass Du Dich von ihnen inspirieren lässt und Dich in Deinem lokalen Umfeld mit gleichgesinnten Christen zusammentust, um Antworten auf die Herausforderungen zu entwickeln, denen die Kirche sich in der realen Welt ausgesetzt sieht. Es ist höchste Zeit. Dies ist keine Übung“, schreibt Dreher.

Der US-Journalist erinnert dazu an Benedikt XVI.: Er habe eine Welt vorausgesagt, in der die Kirche in Zirkeln von engagierten Gläubigen leben wird. Diese werden den Glauben intensiv leben und die in gewissem Sinne vom gesellschaftlichen Mainstream abgekoppelt sein müssen, um an der Wahrheit festzuhalten.

Dreher betont, dass diese Entscheidung, die wir heute treffen, von höchster Relevanz sind: „Die Entscheidungen, die wir heute treffen, haben Auswirkungen auf das Leben unserer Nachkommen, auf unsere Nation und unsere Zivilisation. Der Theologe betont, dass Jesus Christus zwar versprochen habe, dass die Pforten der Hölle Seine Kirche nicht überwinden werden. Er habe aber nicht versprochen, dass die Hölle Seine Kirche im Westen nicht überwinden wird. Das hängt von uns ab und von den Entscheidungen, die wir hier und jetzt treffen, so Dreher.


Dreher weist darauf hin, dass derzeit viele Kirchen von einer „heimtückischen Art von Säkularismus“ ausgehöhlt würden. Dies führe dazu, dass dort eine Version vom ‚Christentum‘ gelehrt werde, der jedwede Kraft und Lebensfähigkeit fehle. In den USA haben Soziologen dieses Phänomen bereits 2005 untersucht und von einem „Moralisch-Therapeutischer Deismus“ (MTD) gesprochen. Damit ist gemeint, dass die meisten einer schwammigen Pseudoreligion anhängen, die bestehenden christlichen Kirchen unterwandern, das biblisch fundierte Christentum von innen her zerstörten und es durch eine Pseudo-Christentum ersetzen.

Doch Dreher vermittelt auch Hoffnung in seinem Buch und schreibt: „Habt keine Furcht! Wir sind schon einmal in einer solchen Situation gewesen. In den ersten Jahrhunderten des Christentums überlebte und wuchs die frühe Kirche unter römischer Verfolgung, und ebenso nach dem Zusammenbruch des Imperiums im Westen. Wir Christen einer späteren Zeit müssen von ihrem Beispiel lernen – und ganz besonders vom Beispiel des Heiligen Benedikt.“

Dreher zufolge gehe es darum, dass wir mehr Zeit abseits von der Welt verbringen müssen, um für die Welt da sein zu können. Auch Jesus habe sich zum Gebet in die Wüste zurückzog, ehe Er die Menschen lehrte. Zuerst müssten wir die Kirche erneuern, bevor man sich Ziele darüber hinaus zuwende. „Das oberste Ziel von ‚Benedikt-Options‘-Christen in der Welt konventioneller Politik ist es, den Raum zu sichern und auszuweiten, innerhalb dessen wir selbst sein unsere eigenen Institutionen aufbauen können.“

Als das wichtigste Ziel sieht Dreher derzeit, die Freiheit christlicher Institutionen zu bewahren, um zukünftige Generationen im Glauben zu nähren. Religionsfreiheit ist das Thema Nummer 1.

Dann gehe es darum, dass wir vor Ort beginnen. „Benedikt-Options“-Gemeinschaften sollen klein sein und sollten auf „natürliche Weise“ von unten wachsen und nicht durch eine zentrale Planung verordnet werden. „In dem Maße, wie der Westen sich der spirituellen Trägheit hingibt, wird es immer mehr Menschen geben, die nach etwas Echtem, etwas Sinnvollem und, ja, etwas Gesundem suchen. Es ist unser Auftrag als Christen, ihnen das anzubieten“, betont Dreher.

Im Kern der Benedikt-Option geht es laut Dreher (der viel Kontakt auch mit Mönchen hat) darum, dass die wichtigste politische Tätigkeit unserer Zeit darin besteht, eine innere Ordnung in Harmonie mit dem Willen Gottes wiederherzustellen. Alles Weitere erfolge auf natürliche Weise daraus. Er erinnert dazu auch an den tschechischen Philosophen Vaclav Havel und seinen Kampf gegen die kommunistische Diktatur. Sein täglicher Kampf war, dass der Mensch würdig, frei und in Wahrheit leben könne. „Lass dich von der Schlichtheit dieser Aufgabe nicht täuschen. Es handelt sich um Politik auf der fundamentalsten Ebene. Es ist Politik in Kriegszeiten, und wir führen nichts Geringeres als einen Krieg um das, was C.S. Lewis ‚die Abschaffung des Menschen‘ nannte.“ „Der beste Widerstand gegen die Totalität ist es einfach, sie aus der eigenen Seele zu vertreiben, aus der eigenen Umgebung, aus dem eigenen Land, aus dem zeitgenössischen“, schreibt Vaclav Havel.

Dreher gibt dann in seinem Buch auch ganz konkrete Tipps, wie man diese Benedikt-Option im eigenen, kleinen Bereich umsetzen kann: „Schalte den Fernseher ab. Leg das Smartphone weg. Lies Bücher. Spiel Spiele. Mach Musik. Feiere mit deinen Nachbarn. Es genügt nicht, nur das Schlechte zu vermeiden – man muss auch das Gute ergreifen. Gründe eine Kirchgemeinde… Eröffne eine klassische christliche Schule oder schließe dich einer bestehenden an und unterstütze sie. Lege einen Garten an und beteilige dich an einem lokalen Wochenmarkt. Bring deinen Kindern bei, Instrumente zu spielen, und gründe eine Band….“

Für Dreher stehe fest, dass Christen eine Minderheit sind. „Wir sind jetzt eine Minderheit, also lasst uns eine kreative Minderheit sein – eine, die warme, lebendige, lichterfüllte Alternativen zu einer zunehmend kalten, toten und dunklen Welt anbietet.“ Der Verlust politischer Macht ist womöglich genau das, was die Seele der Kirche retten könne. „Wenn Benedikt-Option eine echte Erneuerung der christlichen Kultur bewirken will, muss sie das kirchliche Leben in den Mittelpunkt stellen. Alles Weitere folgte daraus. Das beste Zeugnis, das Christen einer nachchristlichen Gesellschaft gegenüber ablegen können, besteht darin, einfach die Kirche zu sein – eine so leidenschaftliche und kreative Minderheit wie nur möglich.“

Die heutige Kirche könne dieses dunkle Zeitalter nur dann überleben, wenn sie aufhört, normal zu sein. „Wir werden eine tiefere Hingabe an unseren Glauben entwickeln müssen, und wir werden das in einer Weise tun müssen, die in den Augen der Zeitgenossen sonderbar erscheint. Indem wir die Vergangenheit neu entdecken, den Sinn für Liturgie und Askese zurückgewinnen, unser Leben auf die kirchliche Gemeinschaft ausrichten und die kirchliche Disziplin festigen, werden wir, mit Gottes Gnade, wieder zu den eigenartigen Leuten werden, die wir immer hätten sein sollen.“

Der Theologe betont, dass ein großer Anteil am heutigen Glaubensabfall daher komme, dass unsere Kinder die Geschichte des Christentums nicht kennen und auch nicht begreifen, warum das wichtig sein soll. Außerdem bestehe ein Zusammenhang zwischen der vernachlässigen liturgischer Ernsthaftigkeit – oder dem gänzlichen Aufgeben von Liturgie – und dem Verlust christlicher Rechtgläubigkeit. „Wenn wir die Wahrheiten des christlichen Glaubens über die Zeiten hinweg bewahren wollen, dann müssen wir auch unsere Liturgie bewahren.“

Dreher betont aber, dass es durchaus Hoffnung gibt: „Wenn die Kirchen durch die Liturgie in rechter Weise auf Christus ausgerichtet sind und ihr inneres Leben durch Askese und Disziplin gepflegt wird, dann resultiert daraus eine Schönheit, die in scharfem Kontrast zur Welt steht. In dem Maße, wie die Zeiten hässlicher werden, wird die Kirche heller und heller strahlen und so mit ihrem Licht Menschen anziehen. Darum sollten wir Christen uns nicht scheuen, Schönheit und Güte als unsere besten Werkzeuge für die Evangelisierung zu betrachten.“

Der wirksamste Weg zur Evangelisation bestehe darin, den Leuten dazu zu verhelfen, „Schönheit und Güte“ zu erfahren. „Von diesem Ausgangspunkt helfen wir ihnen zu begreifen, dass in Wahrheit alles Schöne von dem ewigen Gott ausgeht, der uns liebt und der will, dass wir in einer Beziehung mit Ihm eintreten. Für Christen kann das zum Beispiel bedeuten, durch Musik, Theater oder andere Formen der Kunst Zeugnis zu geben." Vor allem aber bedeute es auch, den anderen durch den Aufbau und der Pflege echter Freundschaften und durch den Dienst an Armen, Schwachen und Hungrigen Liebe zu zeigen.

Und Nein, die Kirche wird nicht untergehen. Dreher erinnert dazu an ein Gespräch eines französischen Kardinals mit Napoleon: „Eine Legende besagt, in einem Streitgespräch mit einem Kardinal habe Napoleon darauf hingewiesen, dass es in seiner Macht stände, die Kirche zu vernichten.“ „Majestät“, entgegnete der Kardinal, „wir – die Geistlichkeit – haben seit 1800 Jahren unsere Möglichstes getan, die Kirche zu zerstören. Es ist uns nicht gelungen. Und Euch wird es auch nicht“ gelingen.

Eine Einladung an unsere Leser: Geben wir die Hoffnung nicht auf und starten wir 2023 im Geiste der Benedikt-Option Projekt oder schicken Sie uns per E-Mail Zeugnisse von kleinen oder größeren Projekten im deutschsprachigen Raum, die bereits in diesem Geiste laufen. Wir wollen die Benedikt-Option 2023 zu einem Schwerpunkt der kath.net-Arbeit machen und darüber berichten. Es gibt viel zu tun, lasst uns beginnen!

E-Mail: [email protected]

 

BUCHTIPP: Die Benedikt Option, Rod Dreher , Paperback, 408 Seiten, 13,50 EURO

 

 


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Lesermeinungen

 Gandalf 20. Jänner 2023 

Es sind schon einige Projekte zur Vorstellung uns geschickt worden...

... aber schickt uns noch mehr :-)


1
 
 Chris2 16. Jänner 2023 
 

@ThomasR

Und jetzt predigen in St. Michael Frauen (es gab Ende 2022 sogar eine offiziell per Flugblatt beworbene Reihe von "Frauenpredigten"), weil offensichtlich viele Jesuiten auf die Frage des namensgebenden Erzengels, "Wer ist wie Gott?", längst "Wir!" gerufen haben. Wie sonst auch würden sie sich sonst offen gegen den de facto vom Gottessohn gegebenen Auftrag stellen und Frauen als Apostelinnen "weihen" wollen? Doch sie sind schon lange "stets bemüht", sämtliche Hürden auf dem Weg dahin mit schwerem Gerät wegzuräumen. So gab es just in St. Michael schon vor etwa 20 Jahren Frauenpredigten. Als ich damals den Zelebranten vorsichtig fragte, ob das denn überhaupt erlaubt sei, bekam ich zur recht kurz berockten Predigerin nur piktiert zurück: "Was wollen Sie denn? Das war doch eine Ordensfrau!". Und weg war er. Soll diese ebenso freche, dreiste wie unsinnige Antwort nun etwa die sprichwörtliche jesuitische Schläue gewesen sein?


1
 
 Makkabäer 16. Jänner 2023 
 

Übersetzung

Eine große Bitte an Kath-net: Vielleicht habt Ihr Kontakte die eine Übersetzung des Folge-Buches der Benedikt-Option ins deutsche in Angriff nehmen möchten. Darin geht es um die konkrete Umsetzung der Forderungen in der Benedikt-Option anhand von Beispielen der verfolgten Kirche in der Vergangenheit.


1
 
 Chris2 16. Jänner 2023 
 

Manche Priester bekennen ihren Glaubensabfall offen in der Zeitung

Dank an @Zeitzeuge für den Link. Das Photo mit der Dame mit ausgebreiteten Händen am Altar, hinter der offenbar 2 Priester und ein Diakon zurückstehen (Hände unten), zeigt offensichtlich einen auch vom Intervieten propagierten schweren liturgischen Missbrauch während des Hochgebets oder gar während der Wandlung (ich nehme an, dass ist die Aktivistin, die das selbst öffentlich bekannt hatte, kaum, dass ihre Rente sicher war). Interessant, dass der interviewte Ideologe gleich auch das Ende der Seelsorge ausruft ("Seelsorgenden"), so wie andere das Ende der Forschung ("Forschende"). Diese Leute leben längst in einer anderen Kirche, haben aber nicht den Mut, entweder umzukehren, oder zu gehen. Stattdessen versuchen sie, möglichst viele Gläubige auf ihre Seite zu ziehen, um weiter kirchliche Gelder abgreifen zu können, anstatt in einer armen kleinen Sekte dahinzuvegetieren, für die sich nicht einmal mehr "Journalistende" interessieren...


4
 
 ThomasR 15. Jänner 2023 
 

@München kontra

ich teile Ihre Meinung völlig

In Münchner St.Michael kIrche predigten nicht nur Hlg. Petrus Canisius, der angeblich seine Papstwahl nicht annahm sondern auch gewisser Joseph Ratzinger, der später zum Papst gewählt wurde (und diese Wahl auch annahm)

Ausgerchnet Joseph Ratzinger predigte in der Münchner St.Michael Kirche über Hlg. preussische Mystykerin Dorotea von Montau, die scheinbar den späteren Papst und seine Lehre mit ihrer persönlichen Christus Zuwendung auch lange prägte

Es gibt weiterhin mehrere Frauenklöster in Deutschland die vor Allem mit Ihrem Gebet Tag für Tag den Verlauf der Geschichte verändern und vor Allem Hochachtung verdienen
Dank Frauen ist Liturgie auch schön - hinter schönen Messgewänden stecken auch Tausende Stunden der Handarbeit vor Allem von Frauen, Auch Gesang von Frauen macht die Liturgie schön.Frauen setzten sich unermüdlich auch heute für den theologsichen Fortschritt s. Übersetzungen und Radiaktionsarbeit der Kirchenväter im KLoster MAriendonk


2
 
 girsberg74 15. Jänner 2023 
 

Danke, lieber Roland Noé für Ihren Beitrag!

Mögen viele diesen sich zu Herzen nehmen, selbst etwas zu tun und andere dazu zu gewinnen.

Durchhalten, nie aufgeben!


2
 
 Uwe Lay 15. Jänner 2023 
 

2 einfache Anfragen

Wenn ich in einem fahrenden Zug sitze, bemerke, daß er in die falsche Richtung fährt, (wie jetzt die Kirche in Westeuropa), ändert sich an der Irrfahrt etwas, wenn ich demonstrativ im fahrenden Zuge in entgegengeetzter Richtung laufe? Zudem: Die "souveränen Laien": Bestimmten diese Laien den Kurs der Kirche, käme da etwas anderes raus als die "Reformagenda" des Synodalen Irrweges"?
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


6
 
 Zeitzeuge 15. Jänner 2023 
 

Hier der Link aus der Schweiz!

www.kath.ch/newsd/pfarrer-marcel-von-holzen-ich-lasse-nicht-priester-teile-des-hochgebets-sprechen/


4
 
 Zeitzeuge 15. Jänner 2023 
 

Im Link die Antwort auf die verbale Kritik der drei Schweizer Bischöfe

an den ungeheuerlichen Liturgiemissbräuchen: Ob der zuständige Bischof diesen Priester sanktioniert? Oder ROM? Wohl eher nicht, ROM sanktioniert zur Zeit lieber Altrituelle, die niemals gegen die kath. Glaubens- und Morallehre verstoßen haben. Auch das ist genau das Gegenteil der Option Benedikt........!


4
 
 bibelfreund 15. Jänner 2023 
 

Danke für diesen Kommentar

Ja, Man kann gespannt sein auf das Gänswein-buch! Großartige Zitate bereits in diesem wunderbaren Kommentar. Alles trifft 100% zu und zeigt, wie sehr Papst Benedikt gelitten haben muß. Peinlich, wenn sich jetzt Leute wie Schönborn ranwanzen und ihn für sich reklamieren, wo er sich nicht mehr wehren kann. Peter Hahne zitierte hier mal den luth. bayerischen Bischof Hermann bezzel, der im letzten Jahrhundert bereits sagte: Die Kirche geht zugrunde an ihren unberufenen Hirten…


4
 
 München kontra 15. Jänner 2023 
 

@ThomasR

So eindrücklich und wunderschön die Michaelskirche in München durch ihre Symbolik und Atmosphäre ist, umso „fortschrittlicher“ meint meint man dort agieren zu müssen. Ganz wichtig scheint zu sein, dass überall Frauen mit dabei sind (bin selbst Frau!), die gemeinsam mit dem Pfarrer segnen etc., dass wir uns alle „lieb“ haben und damit tun können, was wir wollen. Die grünen, politischen Fürbitten sind eine Zumutung, gerade bei den aktuellen Eskalationen und politischen Zielen dieser Partei. Aus meiner Sicht wird dort der christliche Minimalstandard gepflegt und kultiviert. Unendlich schade und traurig, bei dem Schatz, der dort zur Verfügung steht.


1
 
 Hilfsbuchhalter 14. Jänner 2023 

Die Saat Benedikts wird aufgehen.

Bis zur Ernte wird jedoch noch viel Wasser die Donau hinunterfließen. Aber ich bin zuversichtlich, dass der Samen, den unser Vater Benedikt gestreut hat, aufgehen wird und die gepflanzten Bäume Früchte tragen werden.


5
 
 Ad Verbum Tuum 14. Jänner 2023 

Ja, ja, ja - Gott mit uns.

Ich hatte das Buch gelesen sobald die deutsche Übersetzung verfügbar war - ich kann mich der Empfehlung nur anschließen. Sehr hilfreich auch zum Verständnis, warum wir stehen wo wir stehen fand ich darin die geschichtliche Herleitung, ausgehend vom Nominalismus - wo der Mensch begann den Nutzen über das Wesen der Dinge zu stellen. Das harmoniert auch wunderschön mit der "Einführung in das Christentum", über den Menschen der verlernt hat, seinen Blick auf eine Wirklichkeit jenseits des Messbaren zu lenken.
Im politisch-gesellschaftlichen Bereich ist es David Engels der ins gleiche Horn stößt, dass es Zeit ist, seine nahe Umgebung abzustecken, die Bande zu stärken, um vom sicheren Grund aus handeln, wirken zu können.
Schart euch in Hauskreisen um treue Priester, haltet eucharistische Anbetung so lange es noch geht! Halten wir den Blick auf Gott gerichtet.
Muss ich auch wandeln in finsterer Schlucht ...


3
 
 Zeitzeuge 14. Jänner 2023 
 

Falls das Gerücht einer Verschärfung von "TC" zutreffen würde,

mehr dazu im Link, wäre dieses das genaue

Gegenteil der Option Benedikt, warten wir ab..... .

www.summorum-pontificum.de/themen/usus-antiquior/2355-paukenschlag-oder-geruechtesaeuseln.html


2
 
 ThomasR 14. Jänner 2023 
 

Normalität ist Einheit mit dem Stuhl Petri in der ganzen Kirche!

(wenigstens Streben nach der Einheit!)

auch in München!

auch in jeder Pfarre und in jeder Gemeinschaft

die in Münchner St. Michael Kirche (angeblich in ganz Deutschland tritt es vor) angebotene Frauenpredigten

bedeuten eindeutig Überschreitung der Regelungen von Motu proptrio Spiritus domini von Papst Franziskus vom Jahr 2021!

www.st-michael-muenchen.de/gottesdienst/service/predigten-zum-nachhoeren/frauenpredigten


2
 
 Chris2 14. Jänner 2023 
 

"Motto-Sakramente"

@Stefan Fleischer: Ein Priester erzählte einmal, ein Kind habe ihn vor der Firmung gefragt, was denn das Firmmotto sei. Seine Antwort: "Das Motto ist, dass Du gefirmt wirst". Ich bin sicher, dieser Priester hatte den Kindern auch erklärt, was die Firmung ist. Nicht wie z.B. ein Pfarrer, der bei einer Erstkommunion und der Andacht dazu lauter schöne und tiefe Gleichnisse verwendete, die alle Gottes Nähe ausdrückten, der aber kein einziges Mal auf den Punkt kam. Immerhin noch besser als der Priester, der unmittelbar nach der Wandlung einen Einschub machte, und den Tod Jesu für unsere Sünden und damit auch genau das leugnete, was er gerade eben erst getan hatte: Das Kreuzesopfer Christi zu vergegenwärtigen. Beides, wie schon berichtet, selbst live erlebt...


2
 
 Zeitzeuge 14. Jänner 2023 
 

Zur Option Benedikt paßt m.E. eindeutig auch das vom Vatikanisten

Sandro Magister dem verstorbenen Kardinal Pell

zugeschriebene Memorandum, vgl. Link!

beiboot-petri.blogspot.com/2023/01/roma-loquitur-confusio-augetur-rom-hat.html


2
 
 Stefan Fleischer 14. Jänner 2023 

Rein zufällig

hat, gemäss meinem Statistikprogramm, irgend jemand heute auf eine Seite meiner Homepage mit dem Titel «Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts.» und dem Untertitel: "Wem dient die Kirche." zugegriffen. Der Artikel entstand schon 2015. Er hat aber noch nichts von seiner Aktualität eingebüsst. Die grosse Gefahr ist auch heute noch der Aktivismus, das «Motto»: Es ist etwas geschehen, es muss etwas geschehen. Damit riskieren wir, der Herr auch uns sagen muss: «Du hast nicht das in Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.» (Mk 8,33).

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/ausgedient.html


3
 
 Stephaninus 14. Jänner 2023 
 

Genau

Darum geht es. Eine Kirche, die noch normal sein will, wird sehr bald im Rachen des Nihilismus verschwinden. Eine Kirche, die weiss, dass sie nicht mehr der Normalfall sein kann und sich dieser Rolle mutig stellt, wird blühen und weit über den Kreis der Gläubigen in die Gesellschaft hineinstrahlen.


2
 
 edih 14. Jänner 2023 
 

Viele Christen...

... haben dieser Kirche schon längst den Rücken gekehrt, da die Verkündigung fehlt. Viele leben in ihrer christlichen Überzeugung ein eigenes Leben; es gibt NICHTS und NIEMAND wohin und an wen sie sich wenden können. Viele sind alleine. Nach der sogenannten Aufklärung ging es bergab mit der Kirche, auch durch ihre eigenen Leute; in den 1960er Jahren gab es den endgültigen Freibrief für den Gang in die geistige Wüste und den Untergang. Papst Benedikt versuchte zumindest eine Korrektur mit der Alten Messe - Liturgie bewahren. Das Ergebnis, durch den derzeitigen Pontifex (ist er tatsächlich Pontifex?) sehen wir alle. "Herr, sei der Kirche gnädig und führe sie wieder auf den Weg des Heiles in der Befolgung deiner Worte".


2
 
 lesa 14. Jänner 2023 

Konkret anstatt "virtual environment"

Überschrift und Bild sind schon eindeutige Botschaft.


3
 
 Gundula 14. Jänner 2023 
 

Das sehe ich auch so. Wir sollten die Bibel ernst nehmen, Wort für Wort und nicht irgendeinem Humanismus- oder Naturschutzgetue verfallen.
@J.Mendez, richtig, ein sehr schönes Bild.


2
 
 J.Mendez 14. Jänner 2023 
 

Redaktion

Sehr schönes Foto! Danke kath.net.
Ein neuer Mann im Stiele eines Papstes Benedikt XVI. sollte kommen und wie Noah eine Arche bauen und die wenigen geblieben getreuen warhaften Katholiken um sich scharen. Dann kann die Flut kommen.


5
 
 Chris2 14. Jänner 2023 
 

Güte ja, aber auch klare Ansagen.

Und der Missbrauchsskandal ist sowieso nur ein Mittel zum Zweck. Zuerst unterwandern in den Wirren nach dem bisher jüngsten Kkonzil Knabenschänder die Kirche systematisch und weichen die Morrallehre der Kirche von innen auf (was weitere Opfer verursachte) - und dann nutzt man ausgerechnet dieses trojanische Pferd als Brecheisen, um der stets die Kinder schützenden kirchlichen Moral den Rest zu geben. Dass der sündodale Weg den Missbrauchsskandal nicht als Kernthema aufgegriffen hat, obwohl er ihn immer als Rammbock gegen die eigene Kirche vor sich herträgt, spricht Bände...


5
 

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