Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Gänswein: Benedikt XVI. habe „Traditionis custodes“ „mit Schmerz im Herzen“ gelesen

3. Jänner 2023 in Weltkirche, 35 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus hatte damit die liturgischen Möglichkeiten für die außerordentliche Form enorm eingeschränkt, Gänswein: ein „Einschnitt“ für Benedikt XVI. – Petrusbruderschaft: Benedikt hat uns „Mut zugesprochen“


Vatikan (kath.net) Den Erlass von Papst Franziskus mit dem Titel „Traditionis custodes“ (2021) habe Benedikt XVI. den „mit Schmerz im Herzen“ gelesen. Das erläuterte der Privatsekretär des jüngst verstorbenen emeritierten Papstes Benedikt XVI. im Video-Interview mit der Würzburger „Tagespost“. Mit „Traditionis custodes“ hatte Papst Franziskus die Feier der Messe im außerordentlichen Ritus stark eingeschränkt, obwohl sein unmittelbarer Vorgänger Benedikt 2007 mit seinem Motuproprio „Summorum Pontificum“ bewusst weite Möglichkeiten geöffnet hatte. Gänswein beschrieb die Maßnahme von Papst Franziskus als einen „Einschnitt“ für den Emeritus. Immerhin habe Benedikt XVI. mit „Summorum Pontificum“ den Anhängern der Alten Liturgie eine Heimat bieten und sie „von Lefebvre wegziehen“ wollen. Gänswein fügte an, dass die Messe in ihrer alten Form über Jahrhunderte für viele die „Quelle ihres geistlichen Lebens“ und „Nahrung für viele Heilige“ gewesen sei, deshalb könne er sich nicht vorstellen, „dass das etwas ist, das nix mehr taugt“. Auch dürfe man nicht vergessen, dass unter den heutigen Betroffenen „viele junge Leute“ seien, „die das ganze Theater um das Konzil gar nicht mehr richtig verstehen“. Deshalb sei ihm auch persönlich „nicht ganz wohl dabei, diesen Schatz den Menschen wegzunehmen“, so Gänswein.


Nachdem die Nachricht vom Tod Benedikts bekannt wurde, hat die Petrusbruderschaft mit der Pressemeldung „Tod von Papst emeritus Benedikt XVI.“ reagiert. Darin erinnert die Petrusbruderschaft daran, dass Joseph Ratzinger noch „als Kardinalpräfekt der Glaubenskongregation … eine entscheidende Rolle bei der Gründung der Priesterbruderschaft St. Petrus“ gespielt habe. Noch „vor wenigen Monaten richtete Papst Benedikt XVI. einen privaten Brief an den Oberen der Priesterbruderschaft St. Petrus, in dem er ihm aufgrund des Motu Proprio Traditionis Custodes Mut zusprach“.

kath.net dokumentiert die Pressemeldung der Petrusbruderschaft in voller Länge:
Mit großer Trauer hat die Priesterbruderschaft St. Petrus heute, am 31. Dezember 2022, vom Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI. erfahren. Der verstorbene Papst war für unsere Gemeinschaft mehrmals eine providentielle Stütze: Als Kardinalpräfekt der Glaubenskongregation spielte er eine entscheidende Rolle bei der Gründung der Priesterbruderschaft St. Petrus. Im Jahr 1990 besuchte er während der Karwoche unser Priesterseminar in Wigratzbad. Auch nach seiner Wahl auf den Stuhl Petri blieben die Kontakte bestehen: Am 6. Juli 2009 gewährte er den Gründern und dem damaligen Generaloberen der Petrusbruderschaft eine Privataudienz, die uns die Gelegenheit bot, ihm für das Motu Proprio Summorum Pontificum zu danken. Erst vor wenigen Monaten richtete Papst Benedikt XVI. einen privaten Brief an den Oberen der Priesterbruderschaft St. Petrus, in dem er ihm aufgrund des Motu Proprio Traditionis Custodes Mut zusprach.

Den Priestern unserer Gemeinschaft und den ihnen nahestehenden Gläubigen liegt es am Herzen, für die Seelenruhe des verstorbenen Papstes zu beten. So werden in allen Niederlassungen der Petrusbruderschaft Totenmessen gelesen, um Gott zu bitten, „dass er diese Opfergabe annehme, die wir für die Seele seines Dieners, des Papstes Benedikts XVI. darbringen; damit er, dem Gott in dieser Welt die hohepriesterliche Würde verliehen hat, im himmlischen Reich in die Gemeinschaft der Heiligen aufgenommen werde.“ (vgl. Secreta aus der Messe für einen verstorbenen Papst)

Archivfoto: Papst em. Benedikt XVI. im Februar 2022


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz