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Lackner nach Requiem für Benedikt XVI.: "Stille Freude in der Trauer"

7. Jänner 2023 in Österreich, 4 Lesermeinungen
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Vorsitzender der Bischofskonferenz: "Vornehme Zurückhaltung und edle Schlichtheit war auf dem ganzen Petersplatz spürbar" und entsprach dem emeritierten Papst


Wien/Salzburg (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz empfindet nach dem Requiem für Benedikt XVI. "eine stille Freude in der Trauer". Papst Franziskus habe mit seinem letzten Satz der Predigt "Wesen und Person des Verstorbenen wunderbar zum Ausdruck gebracht, indem er ihn Freund des Bräutigams nannte", hielt der Salzburger Erzbischof Franz Lackner nach seiner Rückkehr von den Begräbnisfeierlichkeiten aus Rom am Freitag gegenüber Kathpress fest.


"Auf dem langen Lebensweg der Nachfolge Jesu Christi wollte Joseph Ratzinger nicht im Zentrum stehen, sondern mit seiner ganzen Geisteskraft, seinen natürlichen Gaben Hinweis auf den geben, der nach uns kommt und immer schon mitten unter uns ist", sagte der Erzbischof und erinnerte an die ersten Worte des neu gewählten Benedikt XVI., ein "demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn" sein zu wollen. "Diese vornehme Zurückhaltung und edle Schlichtheit war auf dem ganzen Petersplatz spürbar", so Lackner, der gemeinsam mit Kardinal Christoph Schönborn, den Diözesanbischöfen Wilhelm Krautwaschl und Ägidius Zsifkovics sowie Alterzbischof Alois Kothgasser an den Trauerfeierlichkeiten teilgenommen hatte.

Lackner abschließend: "Zurück bleibt Dankbarkeit und der Wunsch, wie es Papst Franziskus sagte: 'Möge deine Freude vollkommen sein, wenn du die Stimme des Bräutigams endgültig und für immer hörst!' Vergelt's Gott!"

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

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Lesermeinungen

 Paddel 9. Jänner 2023 

Trauerpredigt

Hätte mir gewünscht, dass Papst Franziskus ähnlich wie Kardinal Woelki bei Kard. Meisners Trauerfeier im Sinne des Verstorbenen predigt. Also sich hineinversetzen in das Denken und den Geist des Verstorbenen und zu überlegen, was dieser jetzt zu den Menschen sagen würde. Zugegeben, das hat Seltenheitswert. Eine Lobrede wäre Papst Benedikt XVI aber am ehesten zuwider gewesen.


0
 
 elisabetta 7. Jänner 2023 
 

"382. ...keinesfalls eine Lobrede auf den Verstorbenen."

Diesen Punkt finde ich ausgezeichnet und sollte beherzigt werden, denn diverse Lobreden lassen meist die Realität vermissen. Gott allein kennt die verstorbene Person und Er wird sie gerecht beurteilen, "nur" darauf kommt es an und das sollte den Trauergästen vermittelt werden.


2
 
 berno 7. Jänner 2023 
 

@Hängematte

In der Grundordnung des Römischen Messbuchs steht ausdrücklich:

"382. In den Begräbnismessen ist in der Regel eine kurze Homilie zu halten, jedoch keinesfalls eine Lobrede auf den Verstorbenen."

Die Predigt des Papstes war kurz und keine Lobrede auf den Verstorbenen. Auch wenn es landauf, landab anders gehandhabt wird: Katholisch ist das, was wir am 5.1. erlebt haben.


3
 
 Hängematte 7. Jänner 2023 
 

Bin enttäuscht, wie wenig Persönliches

Papst Franziskus in der Trauerpredigt gebracht hat.


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