Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Wo die Gnadenströme ungebrochen fließen

2. März 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Lourdes durften nach ihren eigenen Angaben bereits Tausende Menschen körperliche oder geistige Heilung erfahren. Einige dieser Wunder sind auch kirchlich anerkannt, wie etwa die Heilung des jungen Soldaten Vittorio Micheli


Lourdes (kath.net/mk) Im April 1962 bekam der 23-jährige italienische Soldat Vittorio Micheli die erschütternde Diagnose eines bösartigen Tumors in seiner linken Hüfte. Trotz der wenigen ihm laut den Ärzten verbleibenden Zeit und entgegen deren Rat unternahm er eine Reise nach Lourdes – auf Betreiben seiner Mutter, die Vittorios Bruder, einen Priester, um die Organisation bat. Der nun über 80-jährige Vittorio erinnert sich im Rückblick gegenüber Catholic News Agency, wie er alle Gottesdienste, Prozessionen, Kreuzwege und Bäder mitmachte. Denn Lourdes, wo der jungen Bernadette Soubirous 1858 die Muttergottes erschienen war, war und ist bekannt für sein heilendes Wasser.


„Als ich heimkehrte, fühlte ich eine Veränderung. Zuerst brauchte ich keine Schmerzmittel mehr. Dann begann ich wieder zu essen“, berichtet Vittorio. Als er dann im Militärspital wieder herumgehen konnte, untersuchten ihn die erstaunten Ärzte mit Röntgen und erkannten, dass der Tumor verschwunden war. Vittorio war geheilt. Aus Dankbarkeit verbrachte er jahrelang 10 bis 15 Tage jährlich in Lourdes als Krankenträger und lernte dabei auch seine Ehefrau kennen. Er sieht sich selbst nicht als außergewöhnlich heilig und kann sich nicht erklären, warum gerade er für ein Wunder erwählt wurde, wenn nicht „vielleicht durch das Verdienst meiner Mutter“.

Vittorios Genesung ging auch als die 63. in die Liste der von der Kirche anerkannten wundersamen körperlichen und geistigen Heilungen in Lourdes ein. Jeder Bericht wird von einem eigenen, dem Ortsbischof unterstehenden Büro unter der Leitung von Alessandro de Franciscis gründlich untersucht – nach strengen Kriterien: Nur etwa 1 % der behaupteten Wunder wird auch anerkannt, sofern eine ernste Prognose vorhanden war, auf die eine spontane, dauernde und medizinisch nicht erklärbare Genesung folgte. Der Arzt de Franciscis erkennt durch seine tägliche Arbeit die missionarische Rolle von Lourdes: „Jeder verlässt diesen Ort, wenn auch nicht körperlich geheilt, so doch mit neuer Hoffnung und Kraft im Herzen.“ Lourdes ziehe die Menschen an, so wie Jesus durch seine Wunder viele Leute von Abwegen an sich gezogen habe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. „Wenn Gott uns erschaffen hat, so bedeutet dies, dass Er einen Plan für unser Leben hat“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz