Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  9. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Wo die Gnadenströme ungebrochen fließen

2. März 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Lourdes durften nach ihren eigenen Angaben bereits Tausende Menschen körperliche oder geistige Heilung erfahren. Einige dieser Wunder sind auch kirchlich anerkannt, wie etwa die Heilung des jungen Soldaten Vittorio Micheli


Lourdes (kath.net/mk) Im April 1962 bekam der 23-jährige italienische Soldat Vittorio Micheli die erschütternde Diagnose eines bösartigen Tumors in seiner linken Hüfte. Trotz der wenigen ihm laut den Ärzten verbleibenden Zeit und entgegen deren Rat unternahm er eine Reise nach Lourdes – auf Betreiben seiner Mutter, die Vittorios Bruder, einen Priester, um die Organisation bat. Der nun über 80-jährige Vittorio erinnert sich im Rückblick gegenüber Catholic News Agency, wie er alle Gottesdienste, Prozessionen, Kreuzwege und Bäder mitmachte. Denn Lourdes, wo der jungen Bernadette Soubirous 1858 die Muttergottes erschienen war, war und ist bekannt für sein heilendes Wasser.


„Als ich heimkehrte, fühlte ich eine Veränderung. Zuerst brauchte ich keine Schmerzmittel mehr. Dann begann ich wieder zu essen“, berichtet Vittorio. Als er dann im Militärspital wieder herumgehen konnte, untersuchten ihn die erstaunten Ärzte mit Röntgen und erkannten, dass der Tumor verschwunden war. Vittorio war geheilt. Aus Dankbarkeit verbrachte er jahrelang 10 bis 15 Tage jährlich in Lourdes als Krankenträger und lernte dabei auch seine Ehefrau kennen. Er sieht sich selbst nicht als außergewöhnlich heilig und kann sich nicht erklären, warum gerade er für ein Wunder erwählt wurde, wenn nicht „vielleicht durch das Verdienst meiner Mutter“.

Vittorios Genesung ging auch als die 63. in die Liste der von der Kirche anerkannten wundersamen körperlichen und geistigen Heilungen in Lourdes ein. Jeder Bericht wird von einem eigenen, dem Ortsbischof unterstehenden Büro unter der Leitung von Alessandro de Franciscis gründlich untersucht – nach strengen Kriterien: Nur etwa 1 % der behaupteten Wunder wird auch anerkannt, sofern eine ernste Prognose vorhanden war, auf die eine spontane, dauernde und medizinisch nicht erklärbare Genesung folgte. Der Arzt de Franciscis erkennt durch seine tägliche Arbeit die missionarische Rolle von Lourdes: „Jeder verlässt diesen Ort, wenn auch nicht körperlich geheilt, so doch mit neuer Hoffnung und Kraft im Herzen.“ Lourdes ziehe die Menschen an, so wie Jesus durch seine Wunder viele Leute von Abwegen an sich gezogen habe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  2. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  3. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  4. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  5. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  6. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  9. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  10. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  11. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  12. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  13. Apostolisch und nix anderes
  14. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz