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Wo die Gnadenströme ungebrochen fließen

2. März 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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In Lourdes durften nach ihren eigenen Angaben bereits Tausende Menschen körperliche oder geistige Heilung erfahren. Einige dieser Wunder sind auch kirchlich anerkannt, wie etwa die Heilung des jungen Soldaten Vittorio Micheli


Lourdes (kath.net/mk) Im April 1962 bekam der 23-jährige italienische Soldat Vittorio Micheli die erschütternde Diagnose eines bösartigen Tumors in seiner linken Hüfte. Trotz der wenigen ihm laut den Ärzten verbleibenden Zeit und entgegen deren Rat unternahm er eine Reise nach Lourdes – auf Betreiben seiner Mutter, die Vittorios Bruder, einen Priester, um die Organisation bat. Der nun über 80-jährige Vittorio erinnert sich im Rückblick gegenüber Catholic News Agency, wie er alle Gottesdienste, Prozessionen, Kreuzwege und Bäder mitmachte. Denn Lourdes, wo der jungen Bernadette Soubirous 1858 die Muttergottes erschienen war, war und ist bekannt für sein heilendes Wasser.


„Als ich heimkehrte, fühlte ich eine Veränderung. Zuerst brauchte ich keine Schmerzmittel mehr. Dann begann ich wieder zu essen“, berichtet Vittorio. Als er dann im Militärspital wieder herumgehen konnte, untersuchten ihn die erstaunten Ärzte mit Röntgen und erkannten, dass der Tumor verschwunden war. Vittorio war geheilt. Aus Dankbarkeit verbrachte er jahrelang 10 bis 15 Tage jährlich in Lourdes als Krankenträger und lernte dabei auch seine Ehefrau kennen. Er sieht sich selbst nicht als außergewöhnlich heilig und kann sich nicht erklären, warum gerade er für ein Wunder erwählt wurde, wenn nicht „vielleicht durch das Verdienst meiner Mutter“.

Vittorios Genesung ging auch als die 63. in die Liste der von der Kirche anerkannten wundersamen körperlichen und geistigen Heilungen in Lourdes ein. Jeder Bericht wird von einem eigenen, dem Ortsbischof unterstehenden Büro unter der Leitung von Alessandro de Franciscis gründlich untersucht – nach strengen Kriterien: Nur etwa 1 % der behaupteten Wunder wird auch anerkannt, sofern eine ernste Prognose vorhanden war, auf die eine spontane, dauernde und medizinisch nicht erklärbare Genesung folgte. Der Arzt de Franciscis erkennt durch seine tägliche Arbeit die missionarische Rolle von Lourdes: „Jeder verlässt diesen Ort, wenn auch nicht körperlich geheilt, so doch mit neuer Hoffnung und Kraft im Herzen.“ Lourdes ziehe die Menschen an, so wie Jesus durch seine Wunder viele Leute von Abwegen an sich gezogen habe.


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Lesermeinungen

 Hope F. 3. März 2023 
 

Vor die Tür gestellt

Im Bistum Limburg hat man die für den Innenraum handgeschnitzte Madonnenfigur einfach vor die Tür gestellt und damit dem sicheren Verfall preisgegeben.


0
 
 723Mac 2. März 2023 
 

in München fließen die Gnadenströme sicher vor jedem Tabernakel

(eine Andacht selbst vor einem geschlossenen TAbernakel wie Johannnes XXIII zu halten ist auch nie verkehrt)

Trotzdem eine besondere Bedeutung in München als Gnadenort hat Herzogspitalkirche- von über 3 TSD (!) gemeldeten Heilungen und erhörten Gebeten auf die Fürsprache der schmerzhaften Gottesmutter die hier in einer Gnadenfigur verehrt wird, 4 Heilungen und eine Errettung wurden von der Amtskirche als Wunder anerkannt (Lourdes um 70 anerkannte Heilungen)

Herzogspitalkirche ist auch ein Ort einer großen Stille- seit 1721 wird hier die ewige Anbetung des Allerheiligsten durch Schwestern Servitinnen gehalten (insbesondere für die Gläubigen von außerhalb von München besteht die Möglichkeit die Gebetsanliegen den Schwestern außer Sonntag telefonisch anzuvertrauen)


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