Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  8. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  9. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  10. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  11. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  12. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"

USA: Neues Gesetz soll öffentlichen Gesundheitsnotstand bei Abtreibungen verhindern

3. März 2023 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wird ein öffentlicher Gesundheitsnotstand ausgerufen, könnte die Bundesregierung das Angebot an Abtreibungen ausweiten. Ein Gesetzesvorschlag will das verhindern.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Kongressabgeordnete der Republikanischen Partei haben ein Gesetz eingebracht, welches verhindern soll, dass der Präsident oder der Gesundheitsminister der USA einen „öffentlichen Gesundheitsnotstand“ ausruft, um das Angebot an Abtreibungen auszuweiten.

Pro-Abtreibungsaktivisten und führende Personen der Demokratischen Partei haben Druck auf US-Präsident Joe Biden ausgeübt, einen „öffentlichen Gesundheitsnotstand“ für Abtreibungen auszurufen. Gesundheitsminister Xavier Becerra hat gegenüber Medien festgestellt, dass diese Möglichkeit derzeit geprüft werde. Dies würde es der Bundesregierung ermöglichen, das Angebot an Abtreibungen auszuweiten. kath.net hat berichtet.


Der Abgeordnete August Pfluger hat einen Gesetzesvorschlag ins Repräsentantenhaus eingebracht, der das Gesetz über die Ausrufung öffentlicher Gesundheitsnotstände entsprechend abändert. Senator Marco Rubio hat einen gleichlautenden Antrag dem Senat vorgelegt.

Seit der Aufhebung des Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof der USA im Juni 2022 liegt die Kompetenz zur Regelung der Abtreibung bei den Bundesstaaten. 14 Bundesstaaten haben seither die Abtreibung verboten oder stark eingeschränkt.

Die Regierung Biden möchte den Zugang zur Abtreibung auch in diesen Bundesstaaten erleichtern. Ein öffentlicher Gesundheitsnotstand gäbe ihr die Möglichkeit, den Zugang zu Abtreibungspillen auszuweiten, Abtreibungen auf Militärbasen anzubieten und Abtreibungsärzte vor rechtlichen Folgen zu schützen, wenn sie in Bundesstaaten praktizieren, in denen sie keine Zulassung haben.

Das National Right to Life Committee und andere Lebensschutzorganisationen haben an den Präsidenten und den Kongress appelliert statt einer Ausweitung der Abtreibung Familien in schwierigen Situationen zu unterstützen.

Die Durchsetzung von Lebensschutzgesetzen ist auf Bundesebene schwierig, da die Demokraten im Senat eine knappe Mehrheit haben. Im Repräsentantenhaus haben hingegen die Republikaner die Mehrheit, weshalb eine Ausweitung der Abtreibung ebenfalls schwierig durchzusetzen ist.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  8. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  9. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  10. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  11. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  12. Die neue Weltjugendtag-Hymne wurde in Seoul vorgestellt
  13. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  14. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  15. Zwillingspriester trauen Zwillings-Brautpaar

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz