Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende

Enttäuschend: Nur 7.000 Jugendliche aus Deutschland zum Weltjugendtag in Lissabon angemeldet

2. März 2023 in Jugend, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schuld laut DBK-"Jugendbischof" Corona und Missbrauchsfälle - Die Pressekonferenz zeigte deutlich, warum die DBK mit einer falschen Schwerpunktsetzung immer weniger Jugendliche anlockt - Internationale Teilnehmer: 400.000 erwartet - Von Roland Noé


Dresden (kath.net/rn)
Nur 7.000 Deutsche werden am Weltjugendtag in Lissabon teilnehmen. Insgesamt werden mindestens 400.000 Menschen erwartet. Bei einer DBK-Pressekonferenz hat der Osnabrücker Weihbischof Johannes Wübbe, der in der DBK die Jugendkommission leitet, gemeint, dass dafür auch Corona und die Missbrauchskrise verantwortlich seien. Eine Verantwortung bzw. Schuld bei der DBK-Politik sah Wübbe nicht. Bizzar war dann die Bemerkung des Weihbischofs, dass angeblich viele Teilnehmer tagelange Busfahrten auf sich nehmen, um nicht mit dem Flugzeug anreisen zu müssen und den „ökologischen Fußabdruck“ so klein wie möglich zu halten. Die Strecke Berlin nach Lissabon beträgt übrigens fast 3000 Kilometer. Auch das Auftreten einer Teilnehmerin und die Behauptung, dass sich so viele Mitschüler bei der umstrittenen Gruppe „Fridays for future“ engagieren, zeigt, dass es bei der DBK erneut eher wenig um Jesus geht und dies möglicherweise ein Grund ist, dass dies immer weniger Jugendliche anlockt.


Der bekannte deutsche Jugendforscher Klaus Hurrelmann stellte bereits 2021 in seiner Studie „Jugend in Deutschland“ laut Berliner Zeitung klar, dass „Fridays for Future“ nur eine laute Minderheit ist sowie dass das in der breiten Gesellschaft wahrgenommene Bild einer grünen und nachhaltig lebenden „Fridays for Future“-Generation nicht stimmt und nur ungefähr 15 bis 20 Prozent anspricht. Dass die Gruppe immer wieder auch mit Antisemitismus für Schlagzeilen und möglicherweise sogar von Putin finanziell unterstützt wurde, scheint in der DBK auch Niemand zu stören.

Amüsant dann auch die Aussagen der zwei vom DBK präsentierten Weltjugendtagsteilnehmer. Laut „MK-Online“ bedeutet Weltjugendtags-Teilnehmer Philippt das marienbezogene Motto nicht sehr viel, er hat keine besondere Beziehung zur Gottesmutter. Emilie, die andere Teilnehmerin, hält die „Marienanbetung“ (!) persönlich für wichtig: „Es ist sehr schön, beim Weltjugendtag Maria dabei zu haben, weil das ja die Mutter von uns allen ist!“ – P.S. Kleine Anmerkung: In der katholischen Kirche gibt es keine Marienanbetung, nur eine Marienverehrung.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Neue Verhöre im Fall Emanuela Orlandi
  15. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz