Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Enttäuschend: Nur 7.000 Jugendliche aus Deutschland zum Weltjugendtag in Lissabon angemeldet

2. März 2023 in Jugend, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schuld laut DBK-"Jugendbischof" Corona und Missbrauchsfälle - Die Pressekonferenz zeigte deutlich, warum die DBK mit einer falschen Schwerpunktsetzung immer weniger Jugendliche anlockt - Internationale Teilnehmer: 400.000 erwartet - Von Roland Noé


Dresden (kath.net/rn)
Nur 7.000 Deutsche werden am Weltjugendtag in Lissabon teilnehmen. Insgesamt werden mindestens 400.000 Menschen erwartet. Bei einer DBK-Pressekonferenz hat der Osnabrücker Weihbischof Johannes Wübbe, der in der DBK die Jugendkommission leitet, gemeint, dass dafür auch Corona und die Missbrauchskrise verantwortlich seien. Eine Verantwortung bzw. Schuld bei der DBK-Politik sah Wübbe nicht. Bizzar war dann die Bemerkung des Weihbischofs, dass angeblich viele Teilnehmer tagelange Busfahrten auf sich nehmen, um nicht mit dem Flugzeug anreisen zu müssen und den „ökologischen Fußabdruck“ so klein wie möglich zu halten. Die Strecke Berlin nach Lissabon beträgt übrigens fast 3000 Kilometer. Auch das Auftreten einer Teilnehmerin und die Behauptung, dass sich so viele Mitschüler bei der umstrittenen Gruppe „Fridays for future“ engagieren, zeigt, dass es bei der DBK erneut eher wenig um Jesus geht und dies möglicherweise ein Grund ist, dass dies immer weniger Jugendliche anlockt.


Der bekannte deutsche Jugendforscher Klaus Hurrelmann stellte bereits 2021 in seiner Studie „Jugend in Deutschland“ laut Berliner Zeitung klar, dass „Fridays for Future“ nur eine laute Minderheit ist sowie dass das in der breiten Gesellschaft wahrgenommene Bild einer grünen und nachhaltig lebenden „Fridays for Future“-Generation nicht stimmt und nur ungefähr 15 bis 20 Prozent anspricht. Dass die Gruppe immer wieder auch mit Antisemitismus für Schlagzeilen und möglicherweise sogar von Putin finanziell unterstützt wurde, scheint in der DBK auch Niemand zu stören.

Amüsant dann auch die Aussagen der zwei vom DBK präsentierten Weltjugendtagsteilnehmer. Laut „MK-Online“ bedeutet Weltjugendtags-Teilnehmer Philippt das marienbezogene Motto nicht sehr viel, er hat keine besondere Beziehung zur Gottesmutter. Emilie, die andere Teilnehmerin, hält die „Marienanbetung“ (!) persönlich für wichtig: „Es ist sehr schön, beim Weltjugendtag Maria dabei zu haben, weil das ja die Mutter von uns allen ist!“ – P.S. Kleine Anmerkung: In der katholischen Kirche gibt es keine Marienanbetung, nur eine Marienverehrung.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  3. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  4. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  5. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  8. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  9. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  10. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  11. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  12. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  13. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  14. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz