Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. "Vaccine Amen"
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  6. Spanien am moralischen Abgrund
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Panik in Magdeburg
  11. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  12. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  13. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  14. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  15. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“

Österreichische Bischöfe fordern Verfolgung von russischen Kriegsverbrechern

17. März 2023 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die schweren Kriegsverbrechen des Aggressors seien durch nichts zu rechtfertigen "und die Verantwortlichen dafür müssen belangt werden".


Wien  (kath.net/KAP-ÖBK) Der "Wahnsinn des Krieges" in der Ukraine nimmt mehr als ein Jahr nach dem Überfall Russlands kein Ende. In einer Erklärung dazu hat sich die Österreichische Bischofskonferenz im Anschluss an ihre Frühjahrsvollversammlung in Seitenstetten (NÖ.) betroffen vom hohen Blutzoll, von gezielten Angriffen auf zivile Ziele und von Verschleppungen ukrainischer Kindern gezeigt. Die schweren Kriegsverbrechen des Aggressors seien durch nichts zu rechtfertigen "und die Verantwortlichen dafür müssen belangt werden", forderten die Bischöfe. So wie das ukrainische Volk das Recht habe, sich gegen den ungerechten Angriff zu verteidigen, habe die Staatengemeinschaft die Pflicht, die Opfer der Aggression zu schützen und zu unterstützen.


Dazu zählen aus Sicht der Bischöfe auch die gegen Russland verhängten Sanktionen: "Sie sind auch ein notwendiger Akt der Solidarität mit der Ukraine." Diese Solidarität belaste viele Menschen, "aber mangelnde Solidarität kostet noch viel mehr".

Gerade weil der Krieg "mit unverminderter Härte tobt", müsse auch die Hilfe für die Opfer weitergehen. Sie erfordere "einen langen Atem", schloss sich die Bischofskonferenz den oftmaligen Appellen der Caritas an. Da sich die Hoffnung auf ein rasches Ende des Krieges nicht erfüllt hat, brauche es Perspektiven für die rund 70.000 aus der Ukraine vertriebenen Menschen in Österreich. "Wer sein Leben hier in die Hand nehmen will, sollte dabei auch sozial abgesichert sein und daher von der Grundversorgung in das System der Sozialhilfe wechseln können", empfahlen die Bischöfe. Für ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben der Geflüchteten sei die Integration in den Arbeitsmarkt wesentlich. Dafür sollte ihnen eingeräumt werden, vom befristeten Vertriebenenstatus in langfristige Niederlassung zu wechseln.
Gebet hat verändernde Kraft

Den unter dem Krieg leidenden Menschen in der Ukraine und den von dort Geflüchteten versichern die Bischöfe erneut: "Wir Bischöfe und so viele Menschen in Österreich tragen euch in unseren Herzen, wir leiden mit euch, ihr seid nicht allein, wir sind an eurer Seite!" Dies gelte auch für die vielen Menschen weltweit, die von den Auswirkungen dieses Krieges betroffen sind.

Zum christlichen Anspruch, friedensstiftend zu wirken, gehört nach Überzeugung der Bischöfe auch das beharrliche gemeinsame Gebet. Seit Ausbruch des Krieges würden in der Ukraine viele täglich ab 19 Uhr (unserer Ortszeit) den Rosenkranz beten. Dass dies Wirkung erzielen könne, und "bei Gott nichts unmöglich ist", habe auch Österreich erfahren: Nach dem Zweiten Weltkrieg hätten Hunderttausende um die Freiheit und Souveränität Österreichs gebetet. Somit laute der Appell der Bischöfe: "Beten wir mit den Menschen in der Ukraine für einen gerechten Frieden, für den Weg der christlichen Liebe und Versöhnung!"

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  6. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  7. Panik in Magdeburg
  8. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  9. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  10. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  15. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz