Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  7. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  8. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  9. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  10. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  11. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten

Österreichische Bischöfe fordern Verfolgung von russischen Kriegsverbrechern

17. März 2023 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die schweren Kriegsverbrechen des Aggressors seien durch nichts zu rechtfertigen "und die Verantwortlichen dafür müssen belangt werden".


Wien  (kath.net/KAP-ÖBK) Der "Wahnsinn des Krieges" in der Ukraine nimmt mehr als ein Jahr nach dem Überfall Russlands kein Ende. In einer Erklärung dazu hat sich die Österreichische Bischofskonferenz im Anschluss an ihre Frühjahrsvollversammlung in Seitenstetten (NÖ.) betroffen vom hohen Blutzoll, von gezielten Angriffen auf zivile Ziele und von Verschleppungen ukrainischer Kindern gezeigt. Die schweren Kriegsverbrechen des Aggressors seien durch nichts zu rechtfertigen "und die Verantwortlichen dafür müssen belangt werden", forderten die Bischöfe. So wie das ukrainische Volk das Recht habe, sich gegen den ungerechten Angriff zu verteidigen, habe die Staatengemeinschaft die Pflicht, die Opfer der Aggression zu schützen und zu unterstützen.


Dazu zählen aus Sicht der Bischöfe auch die gegen Russland verhängten Sanktionen: "Sie sind auch ein notwendiger Akt der Solidarität mit der Ukraine." Diese Solidarität belaste viele Menschen, "aber mangelnde Solidarität kostet noch viel mehr".

Gerade weil der Krieg "mit unverminderter Härte tobt", müsse auch die Hilfe für die Opfer weitergehen. Sie erfordere "einen langen Atem", schloss sich die Bischofskonferenz den oftmaligen Appellen der Caritas an. Da sich die Hoffnung auf ein rasches Ende des Krieges nicht erfüllt hat, brauche es Perspektiven für die rund 70.000 aus der Ukraine vertriebenen Menschen in Österreich. "Wer sein Leben hier in die Hand nehmen will, sollte dabei auch sozial abgesichert sein und daher von der Grundversorgung in das System der Sozialhilfe wechseln können", empfahlen die Bischöfe. Für ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben der Geflüchteten sei die Integration in den Arbeitsmarkt wesentlich. Dafür sollte ihnen eingeräumt werden, vom befristeten Vertriebenenstatus in langfristige Niederlassung zu wechseln.
Gebet hat verändernde Kraft

Den unter dem Krieg leidenden Menschen in der Ukraine und den von dort Geflüchteten versichern die Bischöfe erneut: "Wir Bischöfe und so viele Menschen in Österreich tragen euch in unseren Herzen, wir leiden mit euch, ihr seid nicht allein, wir sind an eurer Seite!" Dies gelte auch für die vielen Menschen weltweit, die von den Auswirkungen dieses Krieges betroffen sind.

Zum christlichen Anspruch, friedensstiftend zu wirken, gehört nach Überzeugung der Bischöfe auch das beharrliche gemeinsame Gebet. Seit Ausbruch des Krieges würden in der Ukraine viele täglich ab 19 Uhr (unserer Ortszeit) den Rosenkranz beten. Dass dies Wirkung erzielen könne, und "bei Gott nichts unmöglich ist", habe auch Österreich erfahren: Nach dem Zweiten Weltkrieg hätten Hunderttausende um die Freiheit und Souveränität Österreichs gebetet. Somit laute der Appell der Bischöfe: "Beten wir mit den Menschen in der Ukraine für einen gerechten Frieden, für den Weg der christlichen Liebe und Versöhnung!"

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  10. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  15. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz