Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  10. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  11. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  12. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  13. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  14. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  15. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten

Erdö vor Papstbesuch: Budapest eine Brücke zwischen Ost und West

23. April 2023 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ungarischer Kardinal: Auch konfessionelle und kulturelle Vielfalt in Land eine "Einladung zum Dialog".


Budapest (kath.net/ KAP)
Die konfessionelle und kulturelle Vielfalt in Ungarn stellt aus Sicht von Kardinal Péter Erdö auch eine "Einladung zum Dialog" dar. Das hat der katholische Erzbischof von Budapest im Vorfeld der in einer Woche stattfindenden Ungarn-Reise von Papst Franziskus betont. "Im letzten Jahrtausend haben die Ungarn die westliche christliche Kultur aufgenommen, aber sie grenzten und grenzen direkt an den osteuropäischen Kulturraum und gehörten in bestimmten Epochen zum türkischen Reich", sagte Erdö der katholischen Nachrichtenplattform "Cruxnow" (Donnerstag). Auch Budapest sei eine "Stadt der Brücken", so der Kardinal in dem Interview. "Sie kann auch die Berufung haben, eine Brücke zwischen Ost und West zu sein, nicht nur im materiellen Sinne, sondern auch im menschlichen Sinne."


Papst Franziskus kommt von 28. bis 30. April zum zweiten Mal in seinem zehnjährigen Pontifikat nach Budapest. Nach einem nur siebenstündigen Kurzbesuch zum Abschluss des Eucharistischen Weltkongresses 2021 wird das Kirchenoberhaupt nun zu einem dreitägigen offiziellen Pastoralbesuch in Ungarn vor Ort sein.

Mit Blick auf die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des 86-jährigen Pontifex beschränkt sich das Programm auf die Hauptstadt Budapest. Höhepunkte sind die Sonntagsmesse auf dem Kossuth-Platz vor dem Parlament und eine große Jugendbegegnung. Auch setzt das Besuchsprogramm soziale Schwerpunkte. International wird eine Papstrede vor politischen Autoritäten und Vertretern aus Diplomatie und Zivilgesellschaft mit Spannung erwartet. Vorgesehen sind auch Treffen mit Staatspräsidentin Katalin Novák und Regierungschef Viktor Orbán.

Das Thema Migration und dessen Bedeutung vor dem Hintergrund der ungarischen Flüchtlingspolitik wollte Erdö laut "Cruxnow" in dem Interview nicht vertiefen. Der Kardinal sprach aber die Auswirkungen des anhaltenden Krieges in der Ukraine für die ungarische Gesellschaft an. "Der Krieg in der Ukraine stellt eine große humanitäre Herausforderung für unsere Kirche und für unser Land dar. Unsere katholischen Organisationen sind seit Beginn des Krieges an der ukrainischen Grenze präsent, um den weiterhin ankommenden Flüchtlingen zu helfen", sagte Erdö. Caritas, Malteser, aber auch diözesane und pfarrliche Organisationen "sorgten für Nahrung, Unterkunft, Hilfe für diejenigen, die weiter nach Westen wollten, und Arbeit und Studium für diejenigen, die stattdessen in Ungarn bleiben wollten".

Nach Angaben von Staatssekretär Miklos Soltesz sind seit Kriegsbeginn mehr als eine Million Flüchtlinge aus der Ukraine zumindest vorübergehend nach Ungarn gekommen und wurden versorgt. Nach verschiedenen Schätzungen wurden rund 30.000 Menschen dauerhaft im Land aufgenommen. - Im Rahmen des Ungarnbesuchs von Papst Franziskus ist am 29. April in einer Kirche Budapest auch eine Begegnung mit Armutsbetroffenen geplant. Dabei wird der Papst auch Geflüchtete aus der Ukraine treffen.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Kardinal Erdö (C) Ungarische Bischofskonferenz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ungarn

  1. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  2. Papst Leo XIV. empfing Ungarns Ministerpräsident Orban
  3. Kardinal Erdö: Das Leben nicht von Spaltung und Hass prägen lassen
  4. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  5. Ungarn: Bischof für Kultur der Lebensbejahung statt Sterbehilfe
  6. Kein Segen für Paare in einer nichtehelichen Partnerschaft oder gleichgeschlechtlichen Beziehung
  7. Ungarischer Ministerpräsident Viktor Orban übernimmt die Kriegslügen von Putin
  8. Die Realität aufzeigen
  9. Bischof Veres: Kirche auch in Ungarn in radikalem Wandel
  10. Serbischer Patriarch ehrt Viktor Orban mit höchster Auszeichnung






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  7. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  8. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  13. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  14. Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus
  15. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz