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UN-Resolution zur sogenannten "umfassenden Sexualerziehung" von Kindern wurde verhindert

14. Mai 2023 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
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22 Staaten aus Afrika, Asien, dem arabischen Raum und Osteuropa legten erfolgreich ihre Einwände gegen einen von US-Regierung und EU forcierten Entwurf dar, wonach Kindern unter anderem die Transgender-Ideologie nähergebracht werden sollte.


New York (kath.net/mk) 22 Staaten aus Afrika, Asien, dem arabischen Raum und Osteuropa haben in der UNO-Kommission für Bevölkerung und Entwicklung eine Resolution verhindert, die eine „umfassende Sexualerziehung“ für Kinder forderte, wie LifeSiteNews berichtet. Dieses Konzept umfasst die Ermutigung von Kindern zur Selbstbefriedigung sowie zur selbstständigen Wahl des eigenen Geschlechts. Außerdem sollten Kinder Zugang zu Abtreibung und Verhütungsmitteln ohne Einwilligung der Eltern bekommen. Die Resolution war von der US-Regierung und der Europäischen Union forciert worden und wurde schließlich vom moldawischen Botschafter der Kommission vorgelegt. Nach stundenlanger, durch die 22 Staaten angestoßener Debatte musste er den Entwurf zurückziehen.


Die pakistanische Delegierte verurteilte die westlichen Länder für ihre Koppelung von Entwicklungshilfe mit der Übernahme solcher ideologischer Konzepte. Während die UNO Sexualerziehung zu einem Hauptthema mache, mangle es 263 Millionen Kindern am Zugang zu grundlegender Bildung und Gesundheitsversorgung. Der Abgesandte von Ägypten wies auf die Weigerung des Westens hin, das vorrangige Recht der Eltern zur Erziehung ihrer Kinder anzuerkennen. Bei anderer Gelegenheit erklärte unlängst auch Ungarns Justizministerin Judit Varga, dass Ungarn bei seinen familienfreundlichen Gesetzen keine Kompromisse eingehen und entschlossen bei der strengsten Kinderschutzgesetzgebung in Europa bleiben werde. Auch die ungarische Staatspräsidentin Katalin Novák äußerte sich in diesem Sinn.


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