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Papst verweigert Frau den Segen für ihr «Kind»

14. Mai 2023 in Chronik, 45 Lesermeinungen
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Franziskus schildert bei "Generalversammlung zur Geburtenrate" in Rom, dass er jüngst eine Frau tadelte, die ihn mit den Worten "Das ist mein Kind" um Segen für ihren Hund bat.


Rom (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat dem Hund einer Frau seinen Segen verweigert und deren Besitzerin getadelt. Am Beginn seiner Rede bei einer Veranstaltung zum Thema Geburtenrate in Italien erzählte der Papst am Freitag in Rom, bei der Generalaudienz vor zwei Wochen habe eine etwa 50 Jahre alte Frau eine Tragetasche geöffnet, in der sich ein kleiner Hund befand, und gesagt: "Das ist mein Kind, bitte segnen Sie ihn." Da sei er am Ende seiner Geduld gewesen und habe mit der Frau geschimpft, schilderte Franziskus: "So viele Kinder leiden Hunger, und Sie bringen mir einen Hund zum Segnen!"


Zum Auftakt seiner Ansprache vor Hunderten italienischen Familien sowie Führungskräften aus Wirtschaft und Politik bei der zweitägigen "Generalversammlung zur Geburtenrate" schilderte Franziskus auch eine zweite Anekdote. So sei sein Sekretär jüngst auf dem Petersplatz einer Frau mit Kinderwagen begegnet. "Als herzensguter Priester näherte er sich, um das Baby zu segnen... es war ein kleiner Hund!", sagte der Papst.

Schon mehrmals hat Franziskus öffentlich kritisiert, dass es in Italien einen Trend gebe, Hunde wie Ersatzkinder zu verwöhnen, während zu wenige Kinder geboren würden. "Ob Kinder geboren werden, ist der wichtigste Indikator für die Hoffnung eines Volkes", betonte der Papst in seiner Rede bei der "Generalversammlung zur Geburtenrate". "Wenn wenige Kinder geboren werden, gibt es wenig Hoffnung. Und das hat nicht nur Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Gesellschaft, sondern bedroht das Vertrauen in die Zukunft", so Franziskus.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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