Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Papst Franziskus mahnt: Ungeborene Menschen haben das Recht zu existieren

24. Mai 2023 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst in Vorwort zu italienischem Lebensschutz-Buch: Mit der "dramatischen und endgültigen Lösung einer Abtreibung" darf man sich nicht zufriedengeben – Ungeborene Kinder haben Lebensrecht vom Augenblick ihrer Empfängnis an


Rom (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat das Existenzrecht ungeborener Kinder vom Augenblick ihrer Empfängnis an bekräftigt. Das werdende Leben sei "Träger des höchsten Rechts, das jedem zusteht - nämlich zu existieren", schrieb das katholische Kirchenoberhaupt im Vorwort für ein italienisches Sachbuch über die Empfängnis, wie das Portal Vatican News berichtet. Zum bereits wiederholten Male prangert Franziskus darin die faktische "Rechtlosigkeit" des Embryos an, dem bei einer Abtreibung "kein Mitspracherecht" eingeräumt werde. Statt diesen Umstand als gegeben hinzunehmen, gelte "der Stimme des Embryos zuzuhören" und dessen Natur und Einzigartigkeit zu begreifen.

Das Buch "Il miracolo della vita" (dt. "Wunder des Lebens") von Arnoldo Mosca Mondadori, Luca Crippa und dem Priester und Bioethiker Gabriele Semprebon erscheint diese Woche im Piemme-Verlag. Eigenen Angaben zufolge wird dabei auf populärwissenschaftliche Weise die "Schönheit" und das "Abenteuer" des menschlichen Lebens vom allerersten Augenblick an bis zu seiner Strukturierung als komplexer Organismus im Mutterleib geschildert. Nicht religiöse oder ideologische Positionen, sondern die Wissenschaft lasse den Menschen erkennen, "dass der Embryo von Anfang an ein einzigartiges und unwiederholbares menschliches Wesen ist, das bei jeder seiner Handlungen um Leben ,bittet'", so die Autoren.


Papst Franziskus spricht in seinem Vorwort davon, dass das Buch dem Leser "Erstaunen und Freude" über den Entstehungsprozess des Menschen vermittle. Das ungeborene Leben sei von Prozessen geleitet, "die die Natur in Jahrtausenden der Evolution fein abgestimmt hat". Der Embryo werde "mit jeder Bedrohung fertig, die sich zwischen ihn und seine Existenz stellt", zeigt sich Franziskus vom Lebensdrang des frühen Menschen begeistert.

Zugleich lädt der Papst aber auch zum Nachdenken über die Abtreibung ein. Diese habe er schon oft klar verurteilt - durchaus mit "starken Worten, die bei mehreren Gelegenheiten Verwunderung und sogar Verlegenheit ausgelöst haben", wie Franziskus einräumt. Abtreibung sei eine "Wunde, die für die Frau selbst einen sehr hohen Preis hat". Zu tun habe sie zudem auch "mit Leiden und Verwirrung, die oft von Unwissenheit begleitet sind". Aufs Neue appelliert Franziskus dazu, "sich nicht mit einer dramatischen und endgültigen Lösung wie der Abtreibung zufrieden zu geben". Vielmehr brauche das Leben - das ungeborene Leben wie die Mutter - "die Hilfe einer Gesellschaft, die sich endlich für die Würde aller einsetzt, angefangen bei den am meisten Schutzbedürftigen". Zu letzteren gehörten auch Arme, Senioren, Kriegsopfer und Flüchtlinge, so der Papst.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  3. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  4. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  5. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  8. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  9. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  10. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  11. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  12. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  13. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  14. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  15. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz