Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Tantum ergo Sacramentum
  3. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  4. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  5. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  6. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  12. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  13. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  14. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

"Plattform Christdemokratie" fordert "Meldestelle für Christenfeindlichkeit"

29. August 2023 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"In einer Zeit der fortschreitenden Marginalisierung des Christentums müssen immer mehr Christen die Erfahrung von Ausgrenzung, Verächtlichmachung und sogar Gewalt machen."


Wien (kath.net/KAP) Die "Plattform Christdemokratie" hat am Montag eine österreichweite Petition gestartet, in der für Österreich die Einrichtung einer "Meldestelle für Christenfeindlichkeit" gefordert wird. Die Petition richtet sich an erster Stelle an Bundesministerin Susanne Raab (ÖVP), die gemeinsam mit den Landeshauptleuten eine solche öffentliche und niederschwellige Meldestelle einrichten soll, heißt es in einer Aussendung der Plattform.

Die Initiatoren orientieren sich laut eigenen Angaben dabei am Beispiel der 2014 umgesetzten und geförderten Meldestelle für Islamfeindlichkeit & antimuslimischen Rassismus. In besonderen Verantwortung sehen sie zudem den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), da in Wien laut jüngst veröffentlichtem "Hate Crime"- Bericht" des Innenministeriums in absoluten Zahlen die meisten vorurteilsmotivierten Straftaten begangen werden, und in Wien auch die meisten orientalischen Christen und muslimische Konvertiten leben, die einer besonderen Gefahr ausgesetzt sind.


Der "Hate Crime"- Bericht veranschauliche einmal mehr, dass die Angriffe gegen Christen keine Einzelfälle sind, hieß es in der Aussendung. Zudem sei die Dunkelziffer hoch, so die Plattform. Es sei auch nicht jeder Diskriminierungsfall strafrechtlich relevant. Auch Mobbing und herabwürdigende Kommentare auf Social Media und anderen Medien führten zu einem Klima der Angst und Scham unter vielen Christen.

Jan Ledóchowski, Präsident der Plattform Christdemokratie und Sprecher für Christdemokratie der Wiener Volkspartei, betonte in der Aussendung wörtlich: "In einer Zeit der fortschreitenden Marginalisierung des Christentums müssen immer mehr Christen die Erfahrung von Ausgrenzung, Verächtlichmachung und sogar Gewalt machen. Angesichts einer scheinbar teilnahmslosen Öffentlichkeit verstummen viele in ihrer Scham." Mit der Petition und der geforderten Meldestelle wolle man diesen Menschen eine Stimme geben.

Marina Soliman, Vorstandsmitglied der Plattform und Initiatorin der Petition hielt fest, dass viele Christen ihr gesamtes Hab und Gut sowie ihre Liebsten zurücklassen mussten, mit der Hoffnung in Österreich ihre Religion frei von Unterdrückung, Diskriminierung und Verächtlichmachung ausleben zu können. Um genau das sicherstellen zu können, brauche es jedenfalls eine Meldestelle für Christenfeindlichkeit. Damit, so Soliman, "wird nicht nur eine Anlaufstelle für Betroffene geschaffen, sondern es wird für Sensibilisierung gesorgt und der Thematik wird endlich die notwendige und längst hinfällige Aufmerksamkeit geschenkt".

Auch Herbert Rechberger, Nationaldirektor von Kirche in Not Österreich, unterstützt die Initiative: "Jedes Jahr nehmen die Diskriminierungen von Christen zu, auch in Europa, und ja, auch in Österreich." Um eine bessere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erhalten, den Christen mehr Schutz zu geben, wäre eine Meldestelle für Christenfeindlichkeit sehr dringend notwendig.

(Infos zur Petition: https://www.christdemokratie.at/petition/)

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan
  4. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  5. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?
  6. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  7. US-Bischof Burbidge: „Die Kirche verkündet mutig ihr ‚Ja!‘ zum Schutz der Ungeborenen“
  8. Der Mensch vor dem Algorithmus - Die Würde vor dem System
  9. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  10. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  13. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  14. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  15. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz