Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  7. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  8. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  11. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  12. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  13. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump

Kirchenvertreter begrüßen strengeres Jugendstrafrecht in Italien

10. September 2023 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mailänder Erzbischof und bekannter Sozialpfarrer aus Neapel für härteres Durchgreifen und zusätzliche Bildungsangebote für Jugendliche.


Rom (kath.net/ KAP)
Kirchenvertreter in Italien begrüßen die von der Regierung Meloni angestoßene Verschärfung des Jugendstrafrechts. Zugleich fordern sie, nicht nur mit härterem Durchgreifen, sondern auch mit Bildung und anderen Angeboten die Jugendlichen vor dem Abgleiten in die Kriminalität zu bewahren. Der in Italien bekannte Sozialpfarrer des Elendsviertels Caivano am Nordrand von Neapel, Don Maurizio Patriciello, schreibt in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Avvenire" (Samstag): "Brauchten wir eine härtere Gangart? Ich sage das mit großem Bedauern, aber ich glaube: Ja." Er betonte, erforderlich sei ein "zweigleisiges Handeln: hartes Vorgehen gegen Kriminalität auf der einen und Bildung und Erziehung auf der anderen Seite".


Patriciello, der Regierungschefin Giorgia Meloni vergangene Woche in Caivano begrüßt hatte, erklärte, Mafia, Camorra und 'Ndragheta hätten die bisher vom Jugendstrafrecht geschützte Position der Minderjährigen ausgenutzt. "Sie lassen die Jugendlichen für sich die Drecksarbeit erledigen, weil sie wissen, dass die nichts zu fürchten haben." Daher sei eine Gesetzesverschärfung nötig gewesen. Der Pfarrer erinnerte an den jüngsten Fall in Neapel, wo ein 16-jähriger mutmaßlicher Auftragsmörder einen Menschen tötete und sich anschließend mit seinen Freunden zum Kartenspiel traf.

Ähnlich wie Patriciello äußerte sich der Mailänder Erzbischof Mario Delpini: "Wenn Jugendliche allein gelassen werden, entwickeln sie sich zu einer Horde von streunenden Hunden. Und streunende Hunde beißen irgendwann." Die Regierung mache ihren Job - aber auch die Familien seien gefordert. Die bloße Unterdrückung von Kriminalität reiche nicht aus, so der Erzbischof der größten Erzdiözese in Europa.

Die Regierung Meloni hatte am Donnerstag einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Jugendstrafrechts beschlossen. Demnach können künftig Straftäter ab zwölf Jahren öffentlich verwarnt und mit bis zu 1.000 Euro Geldbuße belegt werden. Minderjährige Straftäter ab 14 Jahren können für bis zu vier Jahre in Sicherheitsverwahrung genommen sowie zu Gemeinwohlarbeit verpflichtet werden.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  15. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz