Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  2. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

Angriffe auf Kardinal Woelki - Hasskommentare auf Amts- und Wohnsitz

14. September 2023 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach einer monatelangen Kampagne gibt es jetzt Angriffe auf den Erzbischof von Köln auf anderer Ebene - Bätzing verteidigt Woelki und attackiert Benedikt XVI.


Köln (kath.net)

Der Wohn- und Amtssitz des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki und weitere katholische Gebäude im Erzbistum Köln sind in den letzten Tagen mit Hasskommentare beschmiert worden. Dies berichten deutsche Medien. Demnach seien die Vorfälle in der Nacht auf Mittwoch passiert. Gleichzeitig wurden auch Schmieraktionen gegen ein "Opus Dei"-Gebäude und ein Studentenwohnheim durchgeführt. Der Staatsschutz ermittelt inzwischen.


Doch Woelkis innerkirchliche Gegner bleiben weiterhin aktiv. Einige "Gay-Priester" möchten in einigen Tagen ausgerechnet vor dem Kölner Dom Homo-Segnungen durchführen. Bischof Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, hat in einem aktuellen Interview mit der "Zeit" hat dieser Woelki einerseits verteidigt und betont, dass dieser im Umgang mit dem Missbrauch keine "gravierenden Fehler" begangen habe.  "Ich glaube auch nicht, dass er wissentlich einen Meineid geleistet hat. Alle Versuche, ihn gerichtlich zu belangen, haben etwas Unwürdiges." Für Bätzing sei Woelkis Problem aber, dass er angeblich die "Akzeptanz der Leute" verloren habe.

In dem Interview hat Bätzing allerdings erneut den verstorbenen Papst Benedikt XVI. attackiert. Wörtlich meinte er: "Ich wünschte, dass Joseph Ratzinger über seine Zeit als Münchner Erzbischof gesagt hätte: Ich trug damals Verantwortung, mir ist egal, ob ich in einer bestimmten Sitzung war. Ich entschuldige mich für das, was den Opfern durch die Versetzung eines Missbrauchstäters angetan wurde. - Punkt." Am Ende des Interviews hat Bätzing aber eine bizarre Erkenntnis. Ihn ängstige, dass seine Kirche mit ihrer Botschaft immer weniger Leute erreiche und dass kaum noch jemand Priester werden wolle.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  13. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  14. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  15. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz