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"Bischof Bätzing beugt die Wahrheit"

18. September 2023 in Deutschland, 45 Lesermeinungen
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Herr Bätzing, ich fordere Sie auf, nicht weiter wider besseren Wissens falsche Behauptungen über Benedikt XVI. aufzustellen und sich ihrerseits für die Verbreitung der Unwahrheit über den deutschen Papst zu entschuldigen - Kommentar von Peter Seewald


München (kath.net)

Papst-Biograf Peter Seewald hat am Wochenende  zur Kritik des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz am emeritierte Papst Benedikt XVI. gegenüber kath.net Stellung genommen. Bätzing meinte vor ein paar Tagen in einem Interview, dass Benedikt XVI. sich gegenüber den Opfern von sexuellem Missbrauch durch Priester entschuldigen müssen.

Der Beitrag von Peter Seewald:

„Herr Bätzing, ich fordere Sie auf, nicht weiter wider besseren Wissens falsche Behauptungen über Benedikt XVI. aufzustellen und sich ihrerseits für die Verbreitung der Unwahrheit über den deutschen Papst zu entschuldigen.“

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing hat sich wiederholt in abwertender Weise über Papst Benedikt XVI. geäußert. Bischof Bätzing ist dabei bereit, die Wahrheit zu biegen. In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ kritisiert er den verstorbenen Papst für dessen Umgang mit Fällen von sexuellem Missbrauch durch Priester. Bätzing dürfte wissen, dass nach Überzeugung der Fachleute es gerade Joseph Ratzinger war, der als Präfekt der Glaubenskongregation und als Papst maßgebliche Weichen zum Kampf gegen dieses furchtbare Übel in der Kirche gestellt hat.  


Geradezu grotesk und schäbig ist Bätzings Vorwurf, der emeritierte Pontifex habe es versäumt, sich dafür zu entschuldigen, „was den Opfern durch die Versetzung eines Missbrauchstäters angetan wurde“. Der Vorwurf entbehrt jeder Grundlage.

Fakt ist: In seiner Erklärung vom 6. Februar 2022 stellte der emeritierte Papst nach der Diskussion um das Münchner Gutachten klar, er könne „nur noch einmal meine tiefe Scham, meinen großen Schmerz und meine aufrichtige Bitte um Entschuldigung gegenüber allen Opfern sexuellen Missbrauchs zum Ausdruck bringen. Ich habe in der katholischen Kirche große Verantwortung getragen. Umso größer ist mein Schmerz über die Vergehen und Fehler, die in meinen Amtszeiten und an den betreffenden Orten geschehen sind [...] Die Opfer von sexuellem Missbrauch haben mein tiefes Mitgefühl und ich bedauere jeden einzelnen Fall.“

Was den vieldiskutierten Fall des Priesters Peter H. aus Essen aus Ratzingers Zeit als Bischof von München betrifft, so konnte das private Missbrauchsgutachten der von Kardinal Marx beauftragten Anwaltskanzlei keineswegs eine Beteiligung Ratzingers belegen, wie in vielen Medienberichten nach wie vor unterstellt wird. Nach intensiver Prüfung der von der Anwaltskanzlei vorgelegten Unterlagen sowie des Gutachtens kam das juristische Beraterteam des emeritierten Papstes (bestehend aus Dr. Carsten Brennecke sowie den Kirchenrechtlern Prof. Dr. Dr. Stefan Mückl, Prof. Dr. Dr. Helmuth Pree und Dr. Stefan Korta) in einem Faktencheck zu folgendem Ergebnis:

• Zur Behauptung, Ratzinger habe den Priester Peter H. Anfang 1980 in Kenntnis seiner Missbrauchstaten in der Seelsorge eingesetzt und damit dessen sexuelle Missbrauchstaten vertuscht, wird festgestellt, Joseph Ratzinger habe weder Kenntnis davon gehabt, dass der Priester „ein Missbrauchstäter ist, noch dass dieser in der Seelsorge eingesetzt wird. Die Akten zeigen, dass in der Ordinariatssitzung am 15. Januar 1980 nicht über einen seelsorgerlichen Einsatz des Priesters Peter H. entschieden wurde.“

• Zu den drei weiteren Fällen angeblichen Fehlverhaltens wird festgestellt: „In keinem der Fälle [...] hatte Joseph Ratzinger Kenntnis von Taten oder vom Tatverdacht sexuellen Missbrauchs der Priester. Das Gutachten präsentiert keine Beweise dafür, dass es sich anders verhält.“

Die Juristen fassten zusammen: „Das Gutachten enthält keinen Beweis für einen Vorwurf des Fehlverhaltens oder der Mithilfe bei einer Vertuschung. Als Erzbischof war Kardinal Ratzinger nicht an einer Vertuschung von Missbrauchstaten beteiligt.“ Die Aktenlage unterstütze die Aussagen von Benedikt XVI. uneingeschränkt.

Herr Bätzing, ich fordere Sie auf, nicht weiter wider besseren Wissens falsche Behauptungen über Benedikt XVI. aufzustellen und sich ihrerseits für die Verbreitung der Unwahrheit über den deutschen Papst zu entschuldigen.


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Lesermeinungen

 lajkonik 20. September 2023 
 

Empörung auch in Polen

auf tvrepublika-pl kan man diesen Beitrag inzwischen auch lesen, was nicht verwunderlich ist, da Benedikt XVI in Polen immer noch ein hohes Ansehen genießt.


0
 
 SalvatoreMio 20. September 2023 
 

Unkraut zwischen dem Weizen - semer la zizanie

@stiegenkirche: vielen Dank für diese hilfreiche Erklärung! Das Gleichnis passt äußerst genau in unsere derzeitige Situation.


0
 
 stiegenkirche 19. September 2023 
 

zum Wort Unkraut in der Bibel

Die Vulgata enthält zizania als Lehnwort. La zizanie wurde von dort im Französischen, sowie in den anderen romanischen Sprachen zum Wort für „Zwietracht“, „Zank und Streit“.

Daher sollten wir bei aller brüderlicher Ermahnung zur Liebe "Zank und Streit" meiden sondern Frieden und Versöhnung Liebe fördern (Weizen)


1
 
 lesa 19. September 2023 

Verkündigung und brüderliche Zurechtweisung bleibt Auftrag der Kirche

@agnese: "Lasst beides wachsen bis zur Ernte". Es ist verständlich, dass man dieses Wort so auslegt.
Aber dann wäre ein großer Teil der übrigen Aussagen der Hl. Schrift zu diesem Thema hinfällig. Denn diese beinhaltet vom Evangelium bis zu den Paulusbriefen den Auftrag, die Wahrheit zu verkünden, "gelegen oder ungelegen". Das Wort "Vom Wachsenlassen bis zur Ernte" erinnert an die ANtwort Jesu an die Jünger in Lk 9, 52 f. "Sie kamen in ein samaritisches Dorf ... Und sie nahmen ihn nicht auf. Die Jünger fragten, ob sie Feuer vom Himmel fallen lassen sollten. Er aber wandte sich um und schalt sie." Wir haben ja auch im Evangelium die klare Anleitung der brüderlichen Zurechtweisung." Was aber die Hörer der Botschaft" daraus machen, steht in dessen eigener Verantwortung.


2
 
 lakota 19. September 2023 
 

@agnese

Man muß aber auch daran denken, wie viele Menschen auf einen falschen Weg geführt und Schaden an ihrem Seelenheil nehmen, wenn Bischöfe falsche Glaubensaussagen machen und nicht dafür gemaßregelt werden.


2
 
 Mr. Incredible 19. September 2023 
 

Hinsichtlich Ratzinger und Bätzing

möchte man sagen:
„Was kümmert‘s die deutsche Eiche …“
Neben aller berechtigten Verärgerung ob dieses patzigen Verhaltens seitens Bischof Bätzing muss man sich auch die größere Wahrheit im Auge behalten, dass Bischof Bätzing nur ein kleines Licht ist und mit aller Macht daran arbeitet, dass es mindestens auch so bleibt.


1
 
 SalvatoreMio 19. September 2023 
 

Darf man maßregeln und zur Ordnung rufen?

@agnese: es kann nicht sein, dass wir Christi Wort auf jede Situation anwenden dürfen: "Unkraut in Ruhe lassen bis zur Ernte"? Das würde bedeuten: in Staat, Gesellschaft, Kirche und Familie das Chaos leben lassen! Jeder macht, wie es ihm gerade passt; kein Unrecht würde geahndet. Damit wäre der Beruf Erzieher" überflüssig; jede Verantwortung von Staat und Eltern unnötig. Der Begriff "Bischof" wäre ein Witz, denn das Originalwort bedeutet "episcopos = Aufseher. Jesus hat mit seiner Lehre, auch mit den Seligpreisungen, ständig unterwiesen und getadelt. - Ein Bischof, der das für unnötig hält, versündigt sich!


3
 
 apostolisch 18. September 2023 
 

Möglicherweise falsch in Erinnerung?

Es wäre vorstellbar, dass Bf. Bätzing sich schlicht falsch erinnert hat. Wenn man sich mehr als die eine (wahre) Version einer Geschichte merken muss, da kann man schon ins Schleudern kommen…


1
 
 SalvatoreMio 18. September 2023 
 

Unbrüderliche Aussagen zum Schämen!

Lieber @ modernchrist: es ist doch so: schätzt man eine Person, ist sie einem lieb und teuer, so wählt man jedes Wort mit Bedacht, um diese Person in eine gutes Licht zu stellen. - Bei unserm geliebten Benedikt XVI muss man davon ausgehen, dass er eher im Wege war, ein Störenfried mit seiner kostbaren Theologie - also kam es nicht so darauf an, genau zu recherchieren - im Gegenteil.


4
 
 agnese 18. September 2023 
 

Cosmas

Wir dürfen abe nicht vergessen was auch in der Bibel steht, Unkraut soll erst bei der Ernte getrennt werden um es zu verbrennen. Erst heute sagte der neuerwählte Schef der Glabenskongregation, daß kein Bischfof wird von ihm wegen falsche Glaubensaussagen gemaßregelt oder bestraft werden.


0
 
 modernchrist 18. September 2023 
 

Wenn heute die Empfehlung zum Einsatz in einem Mädcheninternat

oder der Bedarf einer Therapie bei einem Kleriker angedeutet wird, dann läuten natürlich jetzt die Alarmglocken und man frägt nach und geht keinerlei Risiko mehr ein. Die Sache mit dem Essener Priester jedoch fand vor 43 Jahren statt. Alle Tatsachen sind schon längst offengelegt, der Irrtum des einzigen Buchstabens (aus ANwesend wurde AB-wesend!!) klar dargelegt. Dennoch meint Bischof Bätzing wohl auf jede Frage von Reportern zu Benedikt wieder etwas Supergescheites antworten zu müssen! "Benedikt hätte..." Für seine naseweisen und unbrüderlichen Aussagen kann man sich nur noch schämen! Und traurig sein, wie weit heutzutage manche Bischöfe der Kirche massiv schaden durch ihr Verhalten.


5
 
 Isargold 18. September 2023 
 

Papst Benedikt XVI hat NICHT gelogen, was bewiesen ist

Ich erinnere mich, damals sind auch viele Katholiken auf die Mainstream Medien hereingefallen. Ich erwarte aber, dass sich die Bischöfe genau informieren und dann den em. Papst Benedikt XVI vehement verteidigen.


5
 
 Isargold 18. September 2023 
 

Urkundlicher Beweis, dass Papst Benedikt XVI NICHT gelogen hat

In meiner Bibliothek befindet sich die Biographie „Benedikt XVI“ von Peter Sewald -erschienen 2020- dort steht auf Seite 938: „Als Bischof hatte er {Erzbischof Kardinal Ratzinger} 1980 bei einer Sitzung des Ordinariatsrates lediglich zugestimmt, den betreffenden Priester für eine Psychotherapie nach München kommen zu lassen.“
Wenn die Anwesenheit, des damaligen Kardinals Ratzinger, bereits in einem Buch veröffentlicht war, ist es denklogisch falsch, dass er vorsätzlich gegen über den Anwälten etwas andere behaupten wollte.
https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2022-02/faktencheck-ratzinger-benedikt-xvi-gutachten-muenchen-missbrauch.html
Die allgemeinen Medien haben diese urkundlich bewiesene Tatsache vorsätzlich ignoriert um im Rahmen des üblichen Erregungsjournalismus, wahrheitswidrig Papst Benedikt XVI als Lügner zu verunglimpfen. Ich erinnere mich, damals sind auch viele Katholiken auf die Mainstream Medien herein

www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2022-02/faktencheck-ratzinger-benedikt-xvi-gutachten-muenchen-missbrauch.html


5
 
 lesa 18. September 2023 

Bleibt nicht unversöhnlich (vgl Eph 4, 26)

@knappe 1508: Dieses Verhalten von B. Bätzing ist so fies dass es einem den Magen umdreht.
Zu Ihrer "Mahnung" fallen mir zwei Bibelworte ein:
Apg 23, 3 „Gott wird dich richten, du getünchte Wand“ und
Eph 4,26 "Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr einander vergeben habt".
Ja, das ist der Weg, den wir immer von vorne einschlagen müssen. Der Hl. Thomas von Aquin hat uns beigebracht, dass die "Regungen" normal sind, dass wir aber damit umgehen müssen. Es scheint mir besser, wenn ein gewisser Unmut über eine derart unverschämte Diskreditierung eines Kirchenmannes, der alle Kraft für die Kirche investiert hat, sich Luft verschafft, auch wenn das etwas heftig ausfällt, als wenn das abgeklärt und unaufgeregt hingenommen würde.
Aber was wir vor vier Tagen gefeiert haben, gibt ihrer Äußerung doch Gewicht ...


5
 
 physicus 18. September 2023 
 

@chorbisch Auch von meiner Seite Dank für Ihre auch selbstkritische Rückmeldung! Es braucht Mut, sich zu äußern, aber mehr Mut, Fehler einzugestehen und sich zu korrigieren. Respekt! Diesen Mut wünsche ich nun auch dem Herrn Bischof Bätzing. Dazu hilfreich ist natürlich ein nahestehendes Korrektiv, das auf Fehler und falsche Richtungen hinweist. Ich hoffe, er bewegt sich nicht nur in einer "Blase", in der ihn ein Kommentar wie dieser von Herrn Seewald gar nicht innerlich erreicht, sondern hat ein solches Korrektiv. Ein guter Freund würde reichen.


4
 
 Herbstlicht 18. September 2023 
 

Etwas Falsches über andere zu sagen ist absolut nicht in Ordnung!
Sollte dies aber aus Unwissenheit oder mangelnder Information geschehen sein, so wäre es zwingend nötig, seine voreilige Bemerkung zurückzunehmen und sich aufrichtig zu entschuldigen.
Dies sollte eigentlich auch für einen Bischof, einen Mann der Kirche, gelten.

War nicht auch der Apostel Petrus für einen Moment feige, da es ihm an Mut fehlte, sich zu Jesus zu bekennen?
Doch er hat seine Leugnung, im richtigen Moment für Jesus einzustehen, bitter bereut.
Und das ist es, was letzlich zählt!


6
 
 Tante Ottilie 18. September 2023 
 

Lieber Zeitzeuge,

Ich danke Ihnen für Ihre Mitteilung über frühere Beobachtungen des damaligen Generalvikars Bätzing bei einer Hl. Messfeier.

Ich selbst halte ihn für einen Opportunisten reinsten Wassers, der sich den jeweiligen Umständen geschickt anzupassen wusste und erst im Bischofsamt und jetzt als DBK-Vorsitzender wohl sein wahres Gesicht zeigt.

Ich vermute, dass der gesamte Apparat der DBK-Behörde in Bonn modernistisch-liberal ausgerichtet ist - dafür haben bereits Bf Bätzings Vorgänger Lehmann, Zollitsch und Marx in langen Jahren und Jahrzehnten ausgiebig Gelegenheit gehabt zu sorgen.

Nur ein ebenfalls im Wesen modernistisch-liberal eingestellter Bischof wie Bätzing wird sich in solch einem Haus auf Dauer wohlfühlen und auch darin wohl gelitten sein.

Ich kann nur hoffen, dass diesen Menschen irgendwann sein Schicksal ereilt für seine Wahrheitsverbiegungen.

Vielleicht, wenn das Trierer Missbrauchsgutachten veröffentlicht wird?


4
 
 ThomasR 18. September 2023 
 

die Attacken auf Papst Benedikt

münden in Mehrung der Kirchenaustritte

und wenn die Gläubigen weg sind, dann braucht die weitgehendst säkularisierte Institution Kirche sich noch nur ums sich selbst und um Auszahlung der Gehälter an die Laienfunktionäre kümmern !

Die Wahrheit ist bitter ,aber Vertiefung Trennung von Rom (z.B. über Attacken auf Papst Benedikt oder über das Anbieten von Frauenpredigten- nicht zulässig Motu proptrio Spiritus domini von Papst Franziskus) kann nur im Identifikationsverlust bei den Katholiken und folgend in Mehrung der Kirchenaustritten münden (solus Christus ist aus katholischer Sicht fehlerhaft, totius Christus ist das, was wir letzendlich anstreben)


5
 
 lesa 18. September 2023 

@chorbisch: Danke für Ihre Rückmeldung!


3
 
 Chris2 18. September 2023 
 

Lieber @knappe1508

Danke für Ihren Ruf zur Mäßigung. Doch tat Bischof Bätzing lange Zeit auch alles, um seinem Ruf gerecht zu werden. Ich hoffe, dass die letzten, teilweise auch nachdenklichen, Töne, ein Umdenken bei ihm andeuten.


1
 
 Isargold 18. September 2023 
 

Bätzing beugt die Wahrheit

Herr Bischof Bätzing ist meiner Meinung nach ein Presse-Bischof. Er redet viel, sagt aber nichts. Er versäumt es den christlichen Glauben vehement zu verkündigen. Er verhält sich m.E. wie eine Wetterfahne im Wind der Medien.
Besonders übel nehme ich Herrn Bischof Bätzing, dass er em. Papst Benedikt XVI gegen lügenhaften Vorwürfe er hätte nach Veröffentlichung des Münchner Gutachtens gelogen nicht verteidigt hat. Einige Medien „Zeit“, „Stern“, „Bild“ etc. fabulierten den emeritierten Papst hirnverbrannterweise -ohne jegliche denkbare Rechtsgrundlage- sogar ins Gefängnis. Bätzing verteidigte den em. Papst nicht, sondern schwadronierte, Benedikt XVI solle sich entschuldigen, obwohl damals damals bereits urkundliche Beweise vorlagen. [Sie stehen auch in meiner Bibliothek, siehe auch Web-Seite von Bischof Oster], dass em. Papst Benedikt XVI nicht gelogen hatte, sondern ein redaktioneller Irrtum seiner Mitarbeiter vorlag. Im Übrigen hatte der Papst bereits mehrfach gegenüber den Geschädigten


5
 
 JP2B16 17. September 2023 
 

Das Nachtreten von Bischof Bätzing bestätigt eindrücklich ...

...die These von Laurence J. Peter, nach der ein zu Höherem berufen Wähnender solange in der Hierarchie aufsteigt, bis ihn seine längst offensichtliche Inkompetenz schließlich einholt (Peter-Prinzip). Der Aufstieg dorthin war dabei nur deshalb möglich, weil die Förderer nach genau demselben Prinzip in ihre Positionen gelangten.
Die öffentliche üble Nachrede (und damit die Selbsterhöhung) ist ein typisches Symptom dieses Zustandes.
Es sind nicht selten Menschen, die sich in etablierten Verwaltungsstrukturen geschickt, d.h. zunächst unauffällig einfügen, keinerlei Kritik üben, aber leise Ideen vortragen, die Neugierde wecken und dabei niemanden brüskieren. Solchen Personen schreibt man diplomatisches Geschick und damit Führungsqualitäten zu, völlig unabhängig von ihren tatsächlichen, substantiellen Qualifikationen. Von diesem Prinzip durchseucht sind heute nahezu alle großen Apparate wie Politik, Verwaltung, Industrie, Medien, Sport, Kultur, Kirchen mit den schlimmen sichtbaren Folgen.


5
 
 knappe1508 17. September 2023 
 

Befremdliche Kommentare

Die jeglicher Grundlage entbehrenden Behauptungen des Bischof Bätzing sind auch für mich unfassbar. Gleichwohl sollte doch wohl eine bestimmte Tonlage in den Kommentaren etwas entschärft werden. Ich glaube nicht, daß unser verstorbener lieber Papst Benedikt XVI damit einverstanden wäre. Wir wollen Christen sein. Zuspitzung in der Sache ist in Ordnung, aber bitte nur oberhalb der Gürtellinie. Vergelts Gott!


3
 
 chorbisch 17. September 2023 
 

@ lesa

Herzlichen Dank für den Hinweis auf das Interview mit Prof. Mückl. Nachdem ich es eben gelesen habe, kann ich nur noch einmal alle hier für meine Fehleinschätzung hinsichtlich der Zusammenhänge mit dem Gutachten und der Aussage von Bischof Bätzing um Entschuldigung bitten.

Ich habe mich geirrt, weil mir einige wichtige Fakten nicht bekannt waren. Ich weiß nicht, warum, immerhin hat ja auch der SPIEGEL die Stellungnahme der Gutachter publiziert und ein Interview mit einem der Kollegen Prof. Mückls geführt. Das habe ich übersehen, warum, weiß ich heute leider nicht mehr.

Aber nun ist Bischof Bätzings Aussage wirklich völlig unverständlich, auch wenn er die, laut Interview wohl früher erstmals gemacht hat.

Warum hat er nicht einfach gesagt, "das hat sich durch die Stellungnahme Papst Benedikts zu dem Fehler in der Antwort erledigt, der Vorwurf mangelnden Mitgefühls mit den Opfern ist grundfalsch"?


9
 
 lesa 17. September 2023 

Die Tatsachen bleiben, was sie sind.

Prof. Dr. Stefan Mückl hat den genauen Vorgang unmissverständlich geklärt. Die Neueveangelieiserungsmedien haben seine Ausführungen ausgestrahlt, und wer will, kann sich über den Sachverhalt informieren. Dass einige lieber an den gemeinen Anschuldigungen festhalten, ändert an den Tatsachen nichts. Aber es gehört beim Namen genannt genannt. Danke, Peter Seewald. Hoffentlich lesen viele Ihre Entgegnung.


7
 
 Jaques 17. September 2023 
 

Was heißt hier 'Beugt die Wahrheit'?

Bischof Bätzing lügt schlicht und einfach. Mal macht er sich mehr Mühe, das zu verstecken, mal weniger (wie bei dem Faschings-T-Shirt mit der 'Goldenen Badewanne'. Und er ist nicht der einzige Lügenbischof. Passt aber gut zum Versuch, eine Art Lügenkirche' aufzubauen.


4
 
 Tschuschke 17. September 2023 
 

Lieber Mitbruder Heimerl,

da bin ich entschieden anderer Meinung als Sie! Es ist nicht gut, wenn wir einen Bischof mit Herr XY anreden. Wir können hundertmal Kritik an ihm üben - er bleibt ein Bischof der katholischen Kirche. Genauso ist mit dem Papst. Ich habe nun wirklich viele Einwände gegen das, was er sagt und tut. Aber er bleibt unser Papst, und eben nicht (Herr) Bergoglio. Als ich 1986 katholisch wurde, konnte ich mir nicht vorstellen, was einmal von Bischöfen in Deutschland zu hören sein würde. Ich wäre trotzdem katholisch geworden und werde es auch bleiben. Nicht unterwürfig gegenüber Papst und Bischöfen. Aber respektvoll - auch wenn es schwer ist.
Wolfgang Tschuschke, Pfr. i.R.


4
 
 physicus 17. September 2023 
 

anders katholisch = anders wahr ...

100% Zustimmung zum Kommentar von Herrn Seewald, vielen Dank!


4
 
 Tante Ottilie 17. September 2023 
 

Mt7, 2-2 - Vom Richten und Messen

Es heißt da:
"1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! 2 Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden und nach dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden."

Ich hoffe wirklich inständig, dass ich gerade auch an Bf Bätzing noch zu meinen irdischen Lebzeiten die Bewahrheitung dieses Mahnwortes des HERRN bewahrheitet und erfüllt sehen werde.


3
 
 Zeitzeuge 17. September 2023 
 

Unerklärlich ist für mich die "geistliche Wende" von Bischof Bätzing;

als er noch Generalvikar von Trier war, besuchte
ich in einem nicht weit weg von hier gelegenem
Dorf eine von ihm zelebrierte hl. Messe mit
klassischem Ordinarium, also bis auf das griech.
Kyrie auf Latein.

Zelebration und Predigt waren unauffällig, er
sang das lat. Credo brav mit und bedankte sich
am Schluß für "die schöne Messe".

Was mag ihn wohl zu seinem neuen "Credo, anders
katholisch" veranlaßt haben?

Allerdings ist das Bistum Trier seit 1966 ein
Bistum mit "progressiver" Führung - der derzeitige
Bischof Ackermann hat sich von der kath. Sexual-
moral verabschiedet, vgl. Link und bei den
Abstimmungen der synodal Bewegten nicht über-
raschend sich auf die lehrabweichende Seite
geschlagen.

www.kath.net/news/44790


4
 
 Joachim Heimerl 17. September 2023 
 

Ebenso schäbig wie Herr Bätzing sind die Bischöfe und Kardinäle, die Benedikt XVI.

hofiert und ihn dann fallengelassen haben...da waren ja viele illustre Namen dabei, die Benedikt eben nicht beigesprungen sind, sondern sich bedeckt hielten, als er verleumdet wurde...Benedikt hat das heiligmäßig getragen und sicher enorm darunter gelitten. Das schäbige Verhalten dieser Leute macht das aber nicht besser.


6
 
 Johannes14,6 17. September 2023 
 

Wieder einmal herzlich DANKE, Peter Seewald

Ihre Worte tun so gut.

Es ist an der Zeit, die Wahrheit auszusprechen und einzufordern.

Und es tröstet und ermutigt dazu, sich mit den je eigenen Mitteln ebenfalls dafür einzusetzen.

"Im Meer der Lüge nicht ertrinken", die letzte Viertelstunde dieses wertvollen Vortrags von Gabriele Kuby beim Symposion der Demofüralle höre ich gerne immer wieder an: da wo wir sind, sollen wir WAHR sprechen, nachdem wir uns eine fundierte Meinung gebildet haben, nicht mit der Absicht, zu "missionieren", sondern einfach authentisch.

Ich denke oft, viel zulange in der "schweigenden" Fraktion verharrt zu haben, obwohl ich innerlich nicht einverstanden war, kirchliche wie politische Entwicklungen betreffend.


4
 
 ottokar 17. September 2023 
 

Frage mich, wie Herr Bätzing seinen Gläubigen das heutige Sonntagsevangelium interpretiert.

Du sollst 77mal lügen, wenn Dir etwas missfällt?


4
 
 Lemaitre 17. September 2023 
 

...

Natürlich. Die Wahrheit zu beugen ist ein, wenn nicht sogar das Grundprinzip der synodal Bewegten.


6
 
 norbertus52 17. September 2023 
 

Bischof Bätzing

Dass Bischof Bätzig Probleme mit der Unterscheidung von Wahrheit und Unwahrheit hat, zeigte er ja schon mit seinem T-Shirt (Goldene Badewanne).
Eine Entschuldigung kann ich nur von jemand erwarten, der eben Unterscheiden kann zwischen Wahrheit und Unwahrheit. Ausserdem bräuchte es auch Anstand dazu.


6
 
 PXX 17. September 2023 
 

Traurig

Bätzing steht halt leider für Boshaftigkeit und Verlogenheit.
Ihm fehlt jegliches Gefühl für die Wahrheit, selbst dann wenn sie ihm klar und schriftlich unterbreitet wird.
Traurig, dass ein sg. Bischof derart lügen kann. Er sollte sich bis zum Ende seiner Tage nur noch schämen.


8
 
 Joachim Heimerl 17. September 2023 
 

"grotesk und schäbig" - damit ist Bätzing hervorragend getroffen.

Dass ein vom Glauben abgefallener Bischof weiter sein Amt ausübt und der Kirche in Deutschland unentwegt Schaden zufügt, ist so unfassbar, wie es wahr ist. Andererseits brauchen Leute wie Bätzing Größen wie Benedikt XVI., an denen sie sich abarbeiten; welche kleine und erbärmliche Lichter sie selber sind, fällt dann weniger auf. - Was mir gefällt, ist dass Seewald Bätzing einfach nur noch als "Herr" anspricht. Da hat er recht und das sollte alle so machen: Als Bischof hat Bätzing jede Autorität verloren und wenn er hundertmal im Amt bleibt. "Herr Bätzing, schämen Sie sich!"


13
 
 Adamo 17. September 2023 
 

Voraussage der Muttergottes: "Es wird eine Zeit kommen in der sich Bischöfe gegen Bischöfe erheben"

Jetzt ist diese Zeit da, leider!

Dagegen hilft nur das tägliche Rosenkranzbeten, wie uns die Muttergottes es als Heilmittel empfiehlt.


12
 
 clavigo 17. September 2023 
 

nochmals DANKE DANKE Herr Seewald


10
 
 ottokar 17. September 2023 
 

Wer die Wahrheit des Evangeliums leugnet, dem fällt es nicht schwer über Menschen zu lügen.


7
 
 Cosmas 17. September 2023 
 

Bischof Bätzing gehört suspendiert, notfalls laisiert!

Aber unter diesem Papst wird ein Bischof Strickland visitiert und Bätzing tut und lässt was er will. Sehr deprimierend.


9
 
 Waldi 17. September 2023 
 

Ich kann mir nicht helfen,

für Bischof Bätzing empfinde ich bereits seit seiner Einsetzung als Bischof von Limburg eine unverändert tiefe Abneigung. Es ist geradezu ein Qual seine Verlogenheit zu ertragen, mit der er unseren lieben Papst Benedikt XVI. sogar noch über den Tod hinaus so unbarmherzig verurteilt. Allein dieser Bischof Bätzing ist schon ein Grund, der katholischen Kirche fern zu bleiben!


11
 
 Hilfsbuchhalter 17. September 2023 

Ich kann gut verstehen, wenn die säkularen Medien über Benedikt XVI. herziehen. Aber ich kann nicht verstehen, dass sich auch Bischöfe in den Dienst des Widersachers stellen. So ganz ohne Not.


15
 
 apostolisch 17. September 2023 
 

Danke an Peter Seewald

Und eine bittere Notiz an alle, die sich Bf Bätzing NICHT entgegen gestellt haben, weder seine Anschuldigungen gegen Papst Benedikt noch seine Kampagne gegen Kardinal Woelki zurückgewiesen haben: Ihr - die Ihr herausgehobene Stellungen in der Kirche und der Theologie bekleidet, die Ihr gehört werdet wenn ihr Position bezieht - seid damit selbst ein Teil dieser hässlichen Kampagne! Euer Schweigen wird die Steine zum Schreien bringen. Schämt Euch!


12
 
 Chris2 17. September 2023 
 

Das Heimatbistum des Missbrauchtäters

(ich glaube, Aachen) hatte nur gesagt, dass er eine Therapie mache und ihn sogar zur Seelsorge empfohlen, z.B. in einem Mädcheninternat - ohne zu sagen, dass man ihn von Buben besser fernhalten sollte...


7
 

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  8. Christian Geyer in FAZ-Kommentar: „Synodaler Ausschuss - Bischöfe als juristische Deppen?“
  9. "Das unpräzise Pontifikat"
  10. Bätzing behauptet: „Römische Weltsynode und Synodaler Weg in Deutschland gehen in dieselbe Richtung“
  11. Wieder ein Brief aus Rom an die deutschen Bischöfe
  12. R.I.P. Alexej Nawalny – ein Kämpfer für die Freiheit
  13. Kardinal Kasper: „Ich stimme Kardinal Schönborns Mahnung an die DBK voll und ganz zu“
  14. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  15. Grußwort des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Eterović, an die Deutsche Bischofskonferenz

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