Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  11. Zwei Formen - ein Ritus
  12. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  13. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  14. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
  15. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?

"Das ist der zweite Völkermord nach 1915 an den Armeniern"

2. Oktober 2023 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wiener Priester schildert die dramatische Lage der Christen in Bergkarabach. En Vater, der für seine Kinder Granatäpfel pflücken wollte, wurde deshalb von aserbaidschanischen Islamisten geköpft.


Wien (kath.net)

"Das ist der zweite Völkermord nach 1915 an den Armeniern. Und die Weltgemeinschaft schaut wieder einmal weg!" Der österreichische Pater Andreas Isakahyan hat in einem Interview mit der "Krone" die dramatische Lage in Armenien und Bergkarabach geschildert. Inzwischen seien laut Angaben des Priesters seit dem Vertreibungsstart binnen fünf Tagen mehr als 100.000 Menschen nach Armenien geflüchtet. Laut dem Wiener Priester seien diese traumatisiert, hungrig und schwach. Die Menschen haben alles verloren, sowohl das eigene Haus als auch ihre Heimat. Während der Blockade der letzten Monate durch Aserbaidschan hatten viele Menschen schon sehr wenig zu essen und keine Medikamente. Es gab auch viele Fehlgeburten bei Schwangere. Diese Menschen werden von Aserbaidschan  als "Besetzer" und "Terroristen" bezeichnet. Ein Vater, der für seine Kinder Granatäpfel pflücken wollte, wurde deshalb von aserbaidschanischen  Islamisten geköpft. Bergkarabach sei ein Gebiet, wo bereits im 4. Jahrhundert die armenische Schrift gelehrt wurde. Laut dem Priester habe Russland, die vermeintliche Schutzmacht des christlichen Armeniens, offenbar mit den Aserbaidschanern, die von der Türkei unterstützt werden, einen Deal gemacht, um die EU-Sanktionen zu umgehen.


 

Foto: (c) Armenische Kirche


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Cölestin 2. Oktober 2023 

Das armenische Volk hat ein ähnliches Schicksal wie das jüdische Volk.

Dauernd verfolgt, Genozide, Anfeindungen usw.
Dieses weltliche Schicksal scheint einem Volk Gottes nicht erspart zu bleiben. Aber es gibt noch eine andere Wirklichkeit außerhalb dieser Welt. Euer Lohn beim Herrn wird gro0 sein!


2
 
 SCV 2. Oktober 2023 
 

Unfassbar: die Schutzmacht Russland lässt die Armenier im Stich

Die russischen Soldaten, die als "Schutzmacht" in Bergkarabach stationiert sind, haben nichts gegen den Angriff von Aserbaidschan unternommen! Jetzt wurde und wird die armenische Bevölkerung endgültig aus Bergkarabach vertrieben und als nächstes kommt Südarmenien dran, damit eine Landverbindung in die Türkei gebildet werden kann. Auch dann wird die "Schutzmacht" Russland wieder tatenlos zusehen. Derzeit liegt ja der Schwerpunkt der russischen "Außenpolitik" im Angriff gegen die christliche Ukraine, um dort möglichst viele Menschen zu töten und Gebiete zu rauben.

Und in Deutschland wollen die "Putinversteher" von der AfD über Wagenknecht bis hin zur sogenannten Friedensbewegung weiterhin, dass der Ukraine die Unterstützung entzogen wird und dass die Politik zukünftig nach Moskau in Richtung einer "Eurasischen Wirtschaftsunion" ausgerichtet wird.


2
 
 Chkhp 2. Oktober 2023 
 

Es sind ja nur Christen, die vertrieben werden

darum interessiert man sich dafür in Europa kaum. Da kommt, wie so oft, die ganze Verlogenheit des westlichen Gutmenschentums zum Vorschein. Würden Muslime vertrieben, würden sich die europäischen Politiker und die gesteuerte Presse vor Solidaritätsbekundungen und Sanktionsdrohungen gegenseitig überbieten. Aber so nimmt man kaum Notiz und bewegt natürlich auch keinen Finger. Es kommt immer drauf an, gegen wen es geht (siehe nur als Beispiel Kosovo), ob man aktiv wird oder gleichgültig bleibt.


2
 
 Marianus 2. Oktober 2023 

....... und dies wieder

unter den Augen der Weltgemeinschaft, an erster Stelle der EU!
Besonders skandalös ist das eifrige Nichtstun der deutschen Regierung, nach dem ersten Versagen Deutschlands beim Genozid an den Armeniern Anfang des 19.Jhs.!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  4. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  7. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  10. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  13. Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
  14. Zwei Formen - ein Ritus
  15. Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz