Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  10. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  15. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens

In aufgegebener evangelisch-methodistischer Kirche künftig Tierbestattungen

17. November 2023 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Trauermöglichkeiten für tote Haustiere sollen in Albstadt/Württemberg angeboten werden.


Albstadt (kath.net) 70 Jahre lang diente die kleine Pauluskirche im württembergischen Albstadt ihrer evangelisch-methodistischen Gemeinde als Gottesdienst- und Gemeinderaum. Auf der Website der Gemeinde heißt es zwar noch: „Wir sind eine lebendige Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK). Unser Zuhause ist die Pauluskirche in Ebingen.“ Doch schaut man auf den Gottesdienstkalender der Gemeinde, dann heißt es lapidar: „Keine kommenden Termine vorhanden.“ Die Kirche wurde Mitte des Jahres in einem letzten Gottesdienst offiziell entweiht und Altarbibel, Kerzen und Abendmahlgeschirr entfernt.


Neuer Betreiber der ehemaligen Kirche ist eine Tierbestattungseinrichtung. Derzeit wird das in die Jahre gekommene Gebäude renoviert. Aufbahrung verstorbener Tiere und Trauermöglichkeiten sind dann gegeben, auch Trauerzeremonien können auf Wunsch durchgeführt werden. Deutschlandweit gilt dies als erste Trauermöglichkeit in einer (ehemaligen) Kirche.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Walahfrid Strabo 18. November 2023 

Ich liebe Tiere. Ich könnte mir ein Leben ohne auch nicht vorstellen. Sie sind für mich Gefährten und Teil meines Lebens. Ich begrabe sie auch nach ihrem Tod bei mir auf dem eigenen Land mit großer Trauer.

Aber: es sind trotz allem Tiere! Wie oft liest man in sozialen Medien "Mein Hund ist jetzt im Hundehimmel und wartet auf mich", "Mein Kaninchen ist über den Regenbogen in den Himmel gegangen" usw usf. Gleichzeitig wird die Existenz eines Gottes geleugnet, ein Leben nach dem Tod negiert. Wenn es angeblich einen Tierhimmel gibt, wer ist dann der Schöpfer von diesem Himmel??? Eine völlig verkehrte Welt.


4
 
 SalvatoreMio 18. November 2023 
 

Verdrehte Welt, wahrhaftig!

@Gotteskind29: das Problem ist nur, dass viele unter uns es so wollen! Ich kannte einen Priester, der eine Seebestattung wünschte (hatte mit Seemanns-Mission aber nichts zu tun). Auch solche, die ihr Lebtag ganz treu der Kirche gedient haben: "natürlich Urnenbestattung" aufgrund der Situation der Gesellschaft, obwohl auch Erdbestattungen durchaus auf "Rasenflächen" ohne Pflegeaufwand möglich sind. - Aber wir Menschen sind wohl nach Auffassung vieler nur eine Tierart unter anderen. Jedenfalls sprechen wir über uns fast nur noch wie über andere Wesen, wie z. B.: "5 Menschen erlitten beim Brand eine Rauchvergiftung; oder "bei dem Verkehrsunfall kam 1 Mensch ums Leben". Ich frage mich ständig, warum der Begriff "Person" verschwindet.


4
 
 girsberg74 17. November 2023 
 

Man mag sich fragen,

ob der Betreiber der Anlage gewisse Rituale vorgibt?
Man würde dann in Anlehnung an die ursprügliche Verwendung des Gebäudes von Liturgie sprechen wollen, vielleicht sogar von verschiedenen.

Oder?


0
 
 Gotteskind29 17. November 2023 
 

Tierbegräbnis

Ich verstehe, dass man einem Tier hängt, es bleibt aber immer Tier. So verstehe ich es nicht, wenn Trauerzeremonien für ein Tier in einer ehemaligen Kirche abgehalten werden, man aber seine toten Angehörigen nur noch ins Krematorium bringen lässt und ihnen die Kirche verweigert. Im Anschluss noch die Urne in der Urnenwiese oder im Urnenwald vergraben und sich nicht mehr drum kümmern.
Es ist eine verkehrte Welt.


5
 
 anjali 17. November 2023 
 

Tiere in Kirche

Tiere können richtige Freunde sein. Es gibt auch Tiersegnungen (4 Oktober,St.Franziskus) in Katholischen Kirchen,früher auch am Petersplatz für Antonius Abt,irgendwo in Januari.Ob das jetzt bei Papst Franziskus noch so ist weiss ich nicht.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  5. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz