Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. 'Glaube ist kein PR-Problem': US-Burger-Kette verweigert Entfernung von Bibelversen

US-amerikanische Bischofskonferenz nennt als ihre oberste Priorität: Das Engagement gegen Abtreibung

17. November 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


USCCB-Vizepräsident Lori: „Ich denke, dass der Schutz des Ungeborenen nach wie vor oberste Priorität hat, weil ungeborene Kinder äußerst verletzlich und völlig stimmlos sind und so viele von ihnen sterben“. Von Petra Lorleberg


Baltimore (kath.net/pl) Der gewissensbildende Leitfaden der US-amerikanischen Bischofskonferenz für den US-Wahlkampf 2024 wurde bei der USCCB-Vollversammlung mit überwältigender Mehrheit angenommen: 225 Jastimmen, nur elf Neinstimmen und sieben Enthaltungen. Nach dieser Abstimmung sagte der USCCB-Vizepräsident Erzbischof William von Baltimore: „Ich denke, dass der Schutz des Ungeborenen nach wie vor oberste Priorität hat, weil ungeborene Kinder äußerst verletzlich und völlig stimmlos sind und so viele von ihnen sterben. Wir sind dazu aufgerufen, in radikaler Solidarität zu den Frauen in schwierigen Schwangerschaften und ihren Ungeborenen zu stehen. Wir helfen Kindern und bieten ihnen die Art von Unterstützung, Dienstleistungen und öffentlicher Politik, die sie brauchen.“

Der Leitfaden „Forming Consciences for Faithful Citizenship“ [Gewissensformung für treue Staatsbürgerschaft] wurde bereits 2007 von den US-Bischöfen angenommen, 2015 aktualisiert und seither nicht mehr grundsätzlich überarbeitet. Lediglich eine neue Einleitung sowie einige Anlagen wurden ergänzt.


In der Einleitung zum Leitfaden heißt es nun: „Die Bedrohung durch Abtreibung bleibt für uns oberste Priorität, weil sie das Leben selbst direkt angreift, weil sie im Heiligtum der Familie stattfindet und weil so viele Leben zerstört werden. Gleichzeitig können wir andere ernsthafte Bedrohungen für das Leben und die Würde des Menschen wie Rassismus, die Umweltkrise, Armut und die Todesstrafe nicht abtun oder ignorieren.“

Weiter stellen die US-Bischöfe fest: „Unsere Bemühungen, das Ungeborene zu schützen, bleiben so wichtig wie eh und je, denn so wie der Oberste Gerichtshof möglicherweise mehr Spielraum für staatliche Gesetze zur Einschränkung der Abtreibung einräumt, haben die Gesetzgeber der Bundesstaaten Gesetze erlassen, die nicht nur die Abtreibung während aller neun Monate der Schwangerschaft für legal halten, sondern auch der Kindermord Tür und Tor öffnen . Darüber hinaus kontaminiert die Abtreibung viele andere wichtige Themen, indem sie in die Gesetzgebung zur Einwanderung, zur Armenfürsorge und zur Gesundheitsreform aufgenommen wird.

Die US-amerikanische Bischofskonferenz gilt weithin als eine dezidiert prominente Stimme im Engagement für das volle Lebensrecht auvon der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Viele ihrer Bischöfe nehmen jährlich am weltgrößten Prolife-Event, dem Marsch für das Leben Washington DC teil. Die Bischofkonferenz hat einen eigenen Prolife-Beauftragen, zur Zeit füllt Bischof Michael F. Burbidge von Arlington dieses Amt aus. Die USCCB führt sogar einen eigenen Twitter-Prolife-Kanal mit dem Namen „USCCB Respect Life“ (siehe Link), hier macht man sich eigenen Angaben zufolge stark für das volle Lebensrecht von der Empfängnis bis zum Tod.

Von einem solch starken Engagement von Bischöfen, die in Fragen des Lebensschutzes mutig vorangehen, ihre Stimme kraftvoll für das Leben erheben und (nicht nur vereinzelt) zu Veranstaltungen wie dem Marsch für das Leben kommen sowie von Vorsitzenden von katholischen Bischofskonferenzen und evangelischen hochrangigsten Leitungspersönlichkeiten, die  bei solchen Veranstaltungen regelmäßig persönlich vor die Kameras und die Medienöffentlichkeit treten, können viele christliche Lebensschützer in den deutschsprachigen Regionen derzeit vorwiegend nur träumen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. „Öffnet eure Herzen“: Protestantin begeistert das Netz mit dem Rosenkranz
  14. 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
  15. THESE: Warum die UNO weg muss!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz