Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Wahrheit ist heilsrelevant
  6. Es gibt keine zweite Chance mehr
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  9. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. ZDF hasst Katholiken
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee

Erst nach öffentlichem Protest abgesagt: Talibanvertreter sollte bei evangelischer Akademie sprechen

21. November 2023 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Bundestagsabgeordneter Hubert Hüppe kritisierte zuvor, dass die Evangelische Kirche einem Terrorregime eine Bühne biete.


Schwerte (kath.net) „Die Evangelische Kirche bietet einem Terrorregime eine Bühne.“ Das hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe kritisiert, als bekannt wurde, dass im Rahmen einer „Afghanistan-Tagung“ in der Akademie Schwerte-Villigst am 8./9. Dezember als einer der Gastredner ein Vertreter der islamistischen Taliban im Programm aufgeführt ist. Das berichtete das Lokalblatt „Ausblick am Hellweg“. In einem Update zum Artikel konnte dann darüber informiert werden, dass der Auftritt abgesagt werden konnte.

Hüppe kritisierte wörtlich: „Dem Schirmherrn der Tagung, Prof. Dr. Christoph Zöpel, ist es unbenommen, das persönliche Gespräch mit wem auch immer er will zu suchen. Etwas völlig anderes ist es aber, einem Vertreter des Taliban-Regimes ein Podium in einer Evangelischen Akademie zu bieten. Zöpels treuherzige Versicherung, die Teilnahme von Taliban-Vertretern würde nur in Absprache mit den deutschen Behörden erfolgen, um etwaige Gesetzesverstöße in Deutschland auszuschließen, wirft jedoch neue Fragen auf. Über welche Kanäle hat die Evangelische Akademie den Kontakt zur Taliban-Regierung hergestellt, und mit welchen deutschen Behörden gab es Absprachen, etwa zur Erteilung eines Visums? Haben tatsächlich Behörden mit den Veranstaltern kooperiert? Erklärungsbedarf für die Evangelische Akademie Schwerte-Villigst besteht auch vor dem Hintergrund der klaren Aussagen der SPD-Bundesinnenministern zum Taliban-Auftritt in einer Kölner Moschee.“


Außerdem erläuterte der CDU-Politiker: „Frau Faeser hat dazu gesagt, die Taliban seien für massive Menschenrechtsverletzungen verantwortlich und niemand dürfe radikalen Islamisten in Deutschland eine Bühne bieten. Dies müssen auch eine Evangelische Akademie und ihr Schirmherr als Maßstab für sich gelten lassen.“

Auch das Auswärtige Amt hatte die Auftritt verurteilt und darauf hingewiesen, dass man dem Taliban-Vertreter keine Einreiseerlaubnis erteilt habe, berichtete die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“ und zitiert das Auswärtige Amt: „Wir erkennen die Taliban nicht an.“ Solange diese in Afghanistan „in eklatanter Weise die Menschenrechte, insbesondere die Rechte von Frauen und Mädchen mit Füßen treten, wird es keine Normalisierung mit dem Taliban-Regime geben“.

Offenbar war der Vertreter der radikalislamischen Taliban (der Leiter der afghanischen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde, Abdul Bari Omar) über die Niederlande eingereist, schilderte „idea“ unter Bezug auf Medienberichte weiter. Er habe in Den Haag an einer Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilgenommen. Dafür hatten ihm die Niederlande ein Visum ausgestellt – und mit diesem Visum war er berechtigt, auch in andere Länder des Schengen-Raums weiterzureisen, konnte also auch Deutschland einreisen. Nach Angaben von „idea“ hatte Omar bereits in einer Kölner Ditib-Moschee gesprochen. Die Moschee in Köln-Chorweiler hat sich inzwischen von der von einem Kulturverein getragenen Veranstaltung distanziert und dem verantwortlichen Verein Hausverbot erteilt.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  4. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  5. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  6. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. ZDF hasst Katholiken
  9. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Wahrheit ist heilsrelevant
  13. Eine katholische Heldin
  14. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“
  15. Nahost-Doku – „Bild zeigt, was ZDF und ARTE ablehnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz