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Erneut Aufregung rund um Papst-Äußerungen zu Israel

1. Dezember 2023 in Chronik, 14 Lesermeinungen
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Franziskus soll bei einem Telefonat mit dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog gemeint haben, dass es verboten sei, "Terror" mit "Terror" zu beantworten. Herzog protestierte nach dem Massaker gegen die Juden gegen die Papstäußerungen


Washington D.C. (kath.net) Es gibt erneut Aufregung rund um angebliche Äußerungen von Papst Franziskus im Zusammenhang mit dem Kampf von Israel gegen die Hamas. So soll Franziskus bei einem Telefonat mit dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog gemeint haben, dass es verboten sei, "Terror" mit "Terror" zu beantworten. Franziskus soll dabei gesagt haben, dass die Schuldigen des Hamas-Überfalls am 7. Oktober zur Verantwortung gezogen werden, aber keine Zivilisten. Dies berichtet die "Washington Post" unter Berufung eines Mitarbeiters in Israel, dem der Inhalt des Gespräches bekannt war. Herzog selbst soll gegen diese Behauptungen des Papstes scharf protestiert haben. In den letzten Tagen sind Videos von der Übergabe von israelischen Geiseln in Rotkreuz-Autos gezeigt worden. Dabei haben zahlreiche Zivilisten (!) aus Gaza die gefangenen Juden verbal und mit Steinwürfen bedroht. Im Westjordanland haben sogar Hamas-Anhänger vor einigen Tagen auch andere Palästinenser, die der Zusammenarbeit mit Israel beschuldigt wurden, öffentlich aufgehängt.



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Lesermeinungen

 Fischlein 2. Dezember 2023 
 

@Schillerlocke @apostolisch

"hat Israel alles Recht, sich zu wehren und zu schützen" - Dem hätte ich uneingeschränkt zugestimmt, wenn die Krise im Oktober begonnen hätte.
Wie ich aber schon früher geschrieben habe, hat das Problem nicht erst am 7. Oktober begonnen, sondern Jahrzehnte früher. Ohne den historischen Hintergrund zu kennen, kann man keinen Überblick des Konflikts bekommen.
Von wem und warum wurde Jitzchak Rabin getötet?

Leider habe ich keinen Einfluss darauf, wen die deutsche Regierung und die EU unterstützen.


0
 
 Everard 2. Dezember 2023 
 

Es verwundert keineswegs,

daß selbst nach dem 7. Oktober auch die ewiggestrigen Konspirationstheoretiker den Staat Israel tatsächlich auf eine Ebene mit dem arabischen Terorismus stellen.


4
 
 apostolisch 2. Dezember 2023 
 

@Fischlein

man hilft wo man kann. Gern gebe ich folgenden Artikel weiter, der insbesondere die Rolle des UNWRA beleuchtet und auch die Problematik nennt, dass Gelder für „die Palästinenser“ zum Teil an Hamas gehen.

Die Tagespost ist höchsten journalistischen Standards verpflichtet und nicht links-ideologisch gefärbt - was man von den öffentlich rechtlichen Sendern und vielen Zeitungen in DE leider nicht mehr sagen kann.

www.die-tagespost.de/politik/deutschland-und-eu-stellen-hilfsgelder-fuer-palaestinenser-ein-art-243607


2
 
 Schillerlocke 2. Dezember 2023 
 

@Fischlein

Ich finde, dass der Kommentator @apostolisch die Sache richtig analysiert hat. Der Zivilisationsbruch des 7. Oktobers muss von den Gaza-Arabern und auch denen in der Westbank in ihrer Gesamtheit aufgearbeitet werden. Sie haben unverzüglich die verbliebenen Geiseln ohne Wenn und Aber freizulassen und Israel zu übergeben. Und diejenigen der Gaza-Bevölkerung, die sich am 7. Oktober schuldig gemacht haben, sind unverzüglich Gerichten auszuliefern. Auch ist der Aufstand gegen die Hamas und ihre Verbündeten und Sympathisanten im Gazastreifen und in der Westbank überfällig. Solange dies alles nicht geschehen ist, hat Israel alles Recht, sich zu wehren und zu schützen.


2
 
 Fischlein 2. Dezember 2023 
 

@apostolisch

"Hamas ... welche - finanziert vor allem von uns selbst!"
Können Sie es verraten, wie ich und Sie die Hamas finanzieren? Ich bin bereit, meine Ausgaben zu reduzieren.

Auch wenn Sie in der UNWRA die dritte Seite sehen, liegt das Problem auf beiden Seiten. Vor hundert Jahren gab es das Problem nicht.


0
 
 apostolisch 2. Dezember 2023 
 

@Fischlein: beide Seiten…

…:dem ist voll zuzustimmen: da sind einerseits die Tenoristen der Hamas zu sehen, welche - finanziert vor allem von uns selbst! - das barbarische Massaker vorbereitet und angeführt haben.

Und andererseits muss man die arabischen Zivilisten sehen, welche gemeinsam mit den Terroristen losgezogen sind um zu morden und zu vergewaltigen. Die sich an den Greueltaten beteiligt haben - sie waren also nicht nur eingeweiht sondern auch an der Vorbereitung nötigerweise beteiligt, sie haben die entführten Geiseln mit großen Menschenmengen empfangen und ihre „Beute“ frenetisch bejubelt.

Und drittens: die UNWRA. Sie betreibt die Schulen, in denen zum Hass auf Juden erzogen wird, sie dulden/fördern die Nutzung von Krankenhäusern und Kindergärten als Kampf- und Rückzugsorte. Ein Lehrer der UNWRA hat Berichten einer Geisel zufolge diese bei sich zu Hause gefangen gehalten.

Alle drei Seiten muss man sehen: allesamt beteiligte Kriegsakteure und damit legitime Ziele im Krieg!


3
 
 Fischlein 1. Dezember 2023 
 

@Schillerlocke

Man muss beide Seiten beobachten.


0
 
 Schillerlocke 1. Dezember 2023 
 

Dass sich ein Großteil

der Gaza-Araber inzwischen in die vollständige moralische Verwahrlosung begeben hat, wurde am 7. Oktober und der schamlosen Freude über diesen Terror offensichtlich. In einem Diskurs über diesen Krieg sollte dieser Zivilisationsbruch, der seitdem den Arabern des Gazastreifens und der Westbank aufgrund mangelnder Distanzierung insgesamt anzulasten ist, durchaus eine Rolle spielen. Niemandem kann man eine dermaßen bösartige Nachbarschaft zumuten.


7
 
 heikostir 1. Dezember 2023 
 

@Uwe Lay

Hören Sie auf, den heiligen Papst Johannes Paul II. in ein falsches Licht zu rücken.. Sein respektvolle Geste dem Koran gegenüber steht in direkter Folge der lehramtlichen Aussagen des II. Vatikanischen Konzils zum Islam in Nostra aetate. Und auch Benedikt XVI. steht in dieser Tradition: "Ich hoffe, daß der Leser meines Textes sofort erkennen kann, daß dieser Satz nicht meine eigene Haltung dem Koran gegenüber ausdrückt, dem gegenüber ich die Ehrfurcht empfinde, die dem heiligen Buch einer großen Religion gebührt", schreibt er. Die Quelle ist die Homepage des Vatikans. Der Link unten führt zu diesem Text.

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2006/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060912_university-regensburg.html


5
 
 Chris2 1. Dezember 2023 
 

@Uwe Lay

Der Islam iat nur stark, weil wir dekadent und durch selbstzerstörerische und aggressiv-spalterische linke Ideologien geschwächt sind. Ja, der "böse weiße" Westen hasst sich selbst. Wenn Honecker und Breschniev noch erlebt hätten, wie ihre Saat aufgeht, sie würden jauchzen...


6
 
 Everard 1. Dezember 2023 
 

Eine entsetzlicher Skandal,

welcher aber keineswegs überrascht und vollkommen unentschuldbar ist. Das kann man nicht mehr "im Kontext einordnen" und mit rhetorischen Defiziten des Papstes sich schon "erklären".


6
 
 Uwe Lay 1. Dezember 2023 
 

Der mächtige Islam

Papst Johannes Paul II. küßte den Koran und seit dem liebt man in Rom den Islam, sodaß auch Papst Franziskus nicht eindeutig Stellung nehmen will wider die islamistische Hamas. Jede Konfrontation mit dieser Religion scheuend, kritisiert man nichts Islamistisches, wissend um die eigene Schwäche dem Islam gegenüber.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


4
 
 Vox coelestis 1. Dezember 2023 
 

Wie du mir, so ich dir...

Wenn es schon verboten ist, Terror mit Terror zu beantworten, dann sollte es auch nicht recht sein, unliebsame Kritik an einem mit Amtsenthebung, Rausschmiss und Gehaltsentzug zu begegnen.


10
 
 heikostir 1. Dezember 2023 
 

Das Problem besteht doch darin, dass Papst Franziskus besonders dann, wenn er frei und spontan spricht, sich oft missverständlich ausdrückt, in unfertigen Sätzen spricht, Begriffe verwendet, ohne deren Inhalt genau zu definieren usw. usw. Das hat in der Vergangenheit immer wieder zu Unruhe und Verwirrung geführt.

Nicht jedem ist die Kunst der freien, druckfertigen Rede gegeben, wie das z.B. bei Benedikt XVI. der Fall war. Diese außergewöhnliche Gabe muss ein Papst auch nicht haben. Aber er sollte seine Grenzen kennen und aus Missverständnissen der Vergangenheit lernen. Das scheint bei Papst Franziskus leider nicht der Fall zu sein.


6
 

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