Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“

Kardinalstaatssekretär: Wesen des Priestertums ist unveränderbar

2. Dezember 2023 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Parolin in Botschaft an französische Seminaristen: "Der Priester ist zölibatär - und er will es sein, weil Jesus es war, ganz einfach"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Bedeutung der Ehelosigkeit und Keuschheit für die römisch-katholischen Priester hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin betont. In einer am Freitag vom Vatikan veröffentlichten Botschaft an mehr als 600 in Paris versammelte französische Seminaristen schrieb Parolin, der Zölibat gehöre zum Kern der ihrer auf Jesus Christus ausgerichteten Identität. "Der Priester ist zölibatär - und er will es sein, weil Jesus es war, ganz einfach", so Parolin in seiner Botschaft.

Anlass der Veröffentlichung ist eine nationale Versammlung von mehr als 600 Seminaristen aus ganz Frankreich in Paris vom 1. bis 3. Dezember. Die Zahl der Seminaristen in Frankreich ist seit einigen Jahren stark rückläufig; sie liegt aber noch immer deutlich über den Vergleichszahlen in Deutschland, wo sich bundesweit derzeit nur 48 Männer auf den Priesterberuf vorbereiten.


In seiner Botschaft betonte der Kardinalstaatssekretär, die Figur des katholischen Priesters werde derzeit häufig verzerrt und relativiert dargestellt. "Erschreckt euch deswegen nicht allzu sehr: Niemand hat die Macht, das Wesen des Priestertums zu ändern, und niemand wird es jemals ändern", betonte Parolin. Allerdings müssten "die Modalitäten seiner Ausübung notwendigerweise die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und auch die schwere Krise bei den Priesterberufungen berücksichtigen."

Weiter führte Parolin aus: "Es ist eine in Frankreich relativ neue Entwicklung, dass die Kirche als Institution - und mit ihr die Gestalt des Priesters - nicht mehr anerkannt wird. Sie hat in den Augen der Mehrheit jegliches Prestige und alle natürliche Autorität verloren und wird leider sogar oft in den Dreck gezogen."

Ein Priester könne daher derzeit nicht davon ausgehen, dass er mit seiner Botschaft gehört werde. Daher sei es gemäß den Mahnungen von Papst Franziskus nötig, in der Seelsorge mit Nähe, Empathie, Demut, Geduld, Selbsthingabe, Einfachheit und Armut zu handeln.

Nur auf diese Weise erreiche ein Priester die Herzen der Gläubigen und könne dazu beitragen, dass sie Christus begegnen. Zwar habe es auch früher schon Priester gegeben, die das praktizierten. Doch heute sei dieser Stil unerlässlich, um überhaupt noch Glaubwürdigkeit und Gehör bei den Menschen zu finden.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  3. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  4. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  5. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  6. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  7. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  8. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  9. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  10. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  11. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  12. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  13. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  14. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz